agilis verteidigt Bestandsnetz für weitere 14 Jahre Zuschlag im Vergabeverfahren Regensburg/Donautal

Für mindestens 14 weitere Jahre in der Region unterwegs: Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) erteilt den Zuschlag für das Netz Regensburg/Donautal an agilis. Foto: agilis/Bastian Winter

Regensburg – Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die den bayerischen Regional- und S-Bahn-Verkehr im Auftrag des Freistaat plant, finanziert und kontrolliert, vergibt das Netz zwischen Ulm und Regensburg sowie zwischen Neumarkt und Plattling ab 2022 für mindestens weitere 14 Jahre an das Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis. Ab Dezember 2024 wird das Streckennetz um den Regionalexpress nach Nürnberg sowie die Regionalbahn nach Gaimersheim erweitert. Pendler dürfen sich schon ab 2022 über ein noch attraktiveres Fahrplanangebot freuen.

Gute Nachrichten für die Region: Das Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis mit Sitz in Regensburg wird auch weiterhin das Netz Regensburg/Donautal betreiben. „Wir haben unser Bestandsnetz mit viel Herzblut verteidigt. Vor allem für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freut es uns, dass unser Qualitätskonzept überzeugt hat und wir die Strecken rund um Regensburg und entlang der Donau mit einem zugkräftigen Fahrplanangebot weiterhin bedienen dürfen“, sagt Dr. Axel Hennighausen, betrieblicher Geschäftsführer von agilis. Besonders hervorzuheben weiß Hennighausen, dass die BEG dem Wunsch aus der Region nachkommt und schon ab 2022 ein verdichtetes Angebot rund um die Ballungsräume Regensburg, Ingolstadt und Ulm realisiert: „Die Attraktivität des Schienenpersonennahverkehrs für Pendler und den Freizeitverkehr steigert sich so noch einmal spürbar.“

„Auch in Zukunft werden wir unser Handeln konsequent darauf ausrichten, der Qualitätsführer im bayerischen Schienenpersonennahverkehr zu bleiben. Mit bewährtem Anspruch an Pünktlichkeit, Sauberkeit und Service, aber auch mit einigen wirklich neuen Ideen packen wir ab heute die Betriebsaufnahme an“, so Dr. Michael Vulpius, kaufmännischer Geschäftsführer von agilis und zugleich Geschäftsführer der BeNEX.

Attraktives Angebot für Pendler

Bereits zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022 profitieren Fahrgäste von einem dichteren Takt sowie längeren Bedienzeiten im Berufsverkehr und spätabends rund um Regensburg, Ingolstadt und Ulm: Halbstündlich können agilis-Fahrgäste künftig morgens von ca. 6 bis ca. 9 Uhr stadteinwärts und nachmittags von ca. 16 bis ca. 19 Uhr stadtauswärts auf den Streckenabschnitten Saal – Regensburg, Parsberg – Regensburg, Straubing – Regensburg; Neustadt (Donau) – Ingolstadt und Donauwörth – Ingolstadt fahren. Zusätzlich gibt es für Nachtschwärmer und Schichtarbeitende Verbindungen am späten Abend aus den Ballungszentren in die umliegenden Regionen.

Ab Dezember 2024 verbindet agilis die Regionen Niederbayern, Oberpfalz und Mittelfranken miteinander: In der zweiten Betriebsstufe mit jährlich rund 7,2 Millionen Zugkilometern fährt agilis den dann stündlich verkehrenden Regionalexpress zwischen Regensburg und Nürnberg zweistündlich über Regensburg hinaus umsteigefrei nach Plattling weiter. Außerdem verlängert die BEG die Regionalbahn-Linie Regensburg – Ingolstadt Nord über Ingolstadt Audi bis Gaimersheim. Damit wird das Fahrtangebot für Pendler zum Audi-Werksgelände noch attraktiver.

Komfort und Service im Fokus

Einen besonderen Fokus legen BEG und agilis auf den Fahrgastkomfort. So werden alle Fahrzeuge künftig über kostenfreies WLAN für die Fahrgäste verfügen. Neben den Bestandsfahrzeugen des Typs Coradia Continental von Alstom wird agilis für die Regionalexpress-Linie zwischen Nürnberg und Regensburg und die Regionalbahnverbindung Neumarkt – Plattling zusätzliche Neufahrzeuge des Typs Mireo von Siemens beschaffen. Darüber hinaus hat das Eisenbahnverkehrsunternehmen viele neue Maßnahmen im Bereich Fahrgastinformation und Service in Planung, um die Reise noch angenehmer zu gestalten. Diese werden derzeit vorbereitet und den Fahrgästen nach und nach vorgestellt.

Sichere Jobs mit Zukunft

Bereits in den kommenden Monaten wird agilis den Personalbestand massiv aufstocken und die Qualifizierungsoffensive fortsetzen. „Schon jetzt beginnen wir mit der Suche nach Kandidaten für die Qualifizierung weiterer Triebfahrzeugführer und Servicekräfte – beides attraktive, zukunftssichere und nachhaltige Jobs mit einer langfristigen Perspektive bis mindestens 2036“, weiß Dr. Axel Hennighausen. Sowohl für Triebfahrzeugführer als auch für Servicekräfte im Zug ist ein Quereinstieg in eine sichere Zukunft möglich. Für Interessierte bietet agilis ab sofort jeden ersten Dienstag im Monat eine offene Bewerbersprechstunde an, die zunächst digital stattfindet.

Mehr Informationen unter www.agilis.de/bewerbersprechstunde.

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