BMW Werk Regensburg: Vorreiter in der emissionsfreien Transportlogistik LKWs fahren mit Flüssiggas-Treibstoff

Aktualisiert vor 1 Woche von Nadja Pohr

Regensburg – Das BMW Group Werk Regensburg wird seit Anfang Februar von zwei LKWs des Logistikpartners Duvenbeck beliefert, die mit Flüssiggas-Treibstoff LNG (Liquefied Natural Gas) unterwegs sind. Täglich machen sich die beiden Lastwagen im österreichischen Steyr auf die Strecke und markieren so einen Meilenstein auf dem Weg in eine emissionsfreie Transportlogistik.

Aus einem zweiwöchigen Pilotversuch im Frühjahr 2018 hat sich eine marktreife Lösung entwickelt, die neben den Emissionen auch den Lärm um ein Vielfaches reduziert. „Unser Ansatz ist technologieoffen“, sagt Benedikt Anderhofstadt, Innovationsexperte der BMW Group. Denn Flüssiggas ist dabei nur eine Option. „Um die Klimaziele zu erreichen, verfolgen wir langfristig mehrere Ansätze.“ Bis 2050 soll die Transportpolitik der BMW Group klimaneutral unterwegs sein.

Da Erdgas beim Verflüssigen an Volumen verliert, ergibt sich für den Einsatz von LNG im Schwerlastverkehr ein entscheidender Vorteil: die relativ hohe Reichweite. So können die beiden LKWs die Hin- und Rückfahrt mit einer Tankfüllung absolvieren. Beim Elektroantrieb wären mehrere Nachladungen erforderlich. Für komprimiertes Erdgas (CNG) müsste ein dreimal so großer Tank verbaut werden. Jörg Witt, Geschäftsführer des Logistikunternehmens Duvenbeck: „Die CO2-Reduktion ist für unser Unternehmen eine wichtige Aufgabe in den kommenden Jahren. Neben unserem modernen Equipment ist auch der gezielte Einsatz von LNG-Fahrzeugen auf ausgewählten Routen für unsere Kunden ein elementarer Beitrag zur Erreichung der Emissionsziele.“

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Nadja Pohr

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