Sicher und entspannt mit dem Auto in den Urlaub Ein frühzeitiger Check schützt vor bösen Überraschungen auf Reisen

Seit die Grenzen wieder geöffnet und Reisen wieder möglich sind, zieht es uns wieder an schöne Urlaubsorte. Wer nicht zu weit verreisen will, kann flexibel und unkompliziert mit dem eigenen Auto in die Ferien kommen. Damit die Reise möglichst entspannt verläuft und Sie sicher nach Hause zurückkehren, sollte das Fahrzeug vorab in einer Fachwerkstatt überprüft werden.

Es ist eigentlich selbstverständlich, dass der Urlaubscheck fürs Auto nicht erst am Abend vor der Abreise vorgenommen wird. Notwendige Ersatzteile zu besorgen oder abgefahrene Reifen zu ersetzen ist dann kaum mehr möglich. Eine flüchtige Kontrolle, ob der Ölstand noch in Ordnung ist, ob die Motor-Kühlung und Wischanlage noch ausreichend Wasser haben, reicht nicht aus, um unbesorgt ins Auto zu steigen und darauf zu hoffen, dass während der Fahrt alles im grünen Bereich bleibt.

In der Urlaubssaison bieten viele Betriebe spezielle Sommerchecks an. Dabei nehmen die Kfz-Profis unter anderem die Klimaanlage unter die Lupe – schließlich soll sie zuverlässig funktionieren, wenn die Temperaturen klettern. Die Überprüfung des Kühlmittels darf bei der sommerlichen Wartung ebenso wenig fehlen wie ein Blick auf den Zustand der Sommerreifen und der Bremsen. Auch den Wischwasservorrat sollte man regelmäßig überprüfen und auffüllen. Denn bei sonnigem Wetter hinterlassen Staub, Blütenpollen und Insekten ihre Spuren auf der Windschutzscheibe und können insbesondere bei direktem Sonnenlicht die Sicht beeinträchtigen.

Um Mitfahrer vor der schädlichen UV-Strahlung und Hitze zu schützen, bieten sich spezielle Autoglas- und Klima-Tönungsfolien an. CFC Sonnenschutzfolien bieten auch dem Fahrer einen optimalen Blendschutz.

Wohin mit dem Gepäck?

Ist das Auto soweit fit, kann es beladen werden – aber bitte mit System. Die wichtigste Regel lautet: Schwere Gegenstände nah an der Rücksitzlehne und möglichst tief unten im Kofferraum verstauen. Dadurch bleibt der Fahrzeugschwerpunkt niedrig, und das Kurvenverhalten wird weniger beeinträchtigt. Auf keinen Fall gehören schwere Gepäckstücke in eine Dachbox. Um das Verrutschen der Ladung im Kofferraum bei einer Vollbremsung oder einem Ausweichmanöver zu verhindern, kann es zusätzlich mit Zurrgurten fixiert werden.

Auf der Hutablage oder anderswo im Fahrzeuginnenraum sollte kein loses Gepäck verstaut werden. Koffer und Kisten könnten bei einem Unfall umhergeschleudert werden und den Insassen gefährlich werden. Aus demselben Grund sollten Kombi-Fahrer das Gepäckabteil ihrer Autos niemals höher als bis zur Oberkante der Rückbank beladen und ein stabiles Laderaumtrenngitter oder ein hochwertiges Gepäcknetz montieren.

Beladungsgrenze beachten

Urlauber denken am besten schon beim Kofferpacken daran, dass nicht endlos viele Extrakilos ins Auto dürfen. Mit wie viel Zuladung der Pkw fertig wird, steht im Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I). Zwischen 400 und 500 Kilogramm können die meisten Pkw beherbergen. Fährt die ganze Familie mit, ist das Limit aber schnell erreicht, da auch das Gewicht der Mitfahrer zählt. Der Fahrer selbst ist pauschal mit 75 Kilogramm bei dem in den Papieren angegebenen Fahrzeuggewicht berücksichtigt. Wer mit einer Dachbox verreist, muss zudem die erlaubte Dachlast im Blick behalten. Generell gilt: Die Beladungsgrenze eines Autos wird besser nicht ausgereizt. Denn je mehr Extrakilos an Bord sind, desto unsicherer fährt es sich. Außerdem verlängert sich der Bremsweg, und der Spritverbrauch steigt.

Für Fahrten ins Ausland

Wer ins Ausland reist, sollte sich nicht nur das aktuelle Kartenmaterial fürs Navigationsgerät besorgen. Am besten macht man sich schon zuhause mit den Verkehrsregeln vertraut. Welche Tempolimits, Promillegrenzen und Vorschriften zur Beleuchtung gelten? In England und Spanien ist es beispielsweise Vorschrift, Ersatzbirnen mitzuführen. Mit Fahrradträgern auf dem Auto kann man in Deutschland unbehelligt fahren und muss sich keine Gedanken über einen Bußgeldbescheid machen, aber in Italien und Spanien muss man am Fahrradträger eine Warntafel anbringen. Fehlt diese, wird man zur Kasse gebeten.

Claudia Böhm

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