Deutlich weniger Unfälle auf Bayerns Straßen Geringeres Verkehrsaufkommen durch Corona-Pandemie macht sich bemerkbar

Die Corona-Pandemie wirkt sich positiv auf das Unfallgeschehen auf Bayerns Straßen aus. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, sank im März 2020 die Zahl der Straßenverkehrsunfälle um 29,8 Prozent.

Nach vorläufigen Ergebnissen registrierte die Polizei 23.270 Unfälle (März 2019: 33.136). Bei diesen Unfällen kamen in 2.347 Fällen Personen zu Schaden – gegenüber März 2019 ein Rückgang um 32,8 Prozent. Es wurden 20.923 Unfälle mit nur Sachschaden aufgenommen, 29,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

Mit insgesamt 2.969 Verunglückten war im März 2020 ein Rückgang um 37,3 Prozent zu verzeichnen. Es ereigneten sich 21 Todesfälle (März 2019: 41), 482 Verkehrsteilnehmer wurden schwer (-30,1 Prozent) und 2.466 leicht verletzt (-38,5 Prozent).

Im ersten Quartal des Jahres 2020 ist die Anzahl der Unfälle um 15,7 Prozent auf insgesamt 82.820 gesunken. Mit 10.975 Verunglückten sind 17,5 Prozent weniger Unfallopfer als im Vorjahreszeitraum zu beklagen.

Claudia Böhm

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