Drei mutmaßliche Dealer festgenommen Drogenrazzia in Regensburg

Die Kontrollen erfolgten im Umfeld des Busbahnhofes an der Albertstraße. Foto: Polizeiinspektion Regensburg Süd

Regensburg – Bereits seit mehreren Monaten führt die Polizeiinspektion Regensburg Süd unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Regensburg Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Handel von Betäubungsmittel im Umfeld des Busbahnhofes in der Albertstraße. In diesem Zusammenhang wurden am Mittwoch, 03.02.2021, unter polizeilicher Einsatzleitung der PI Regensburg Süd mehrere Personen festgenommen, sowie mehrere Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschlüsse vollzogen. Ein Ziel der konzertierten Aktion war dabei die Bekämpfung des Handels mit Betäubungsmittel im Bahnhofsumfeld.

Gegen 12:15 Uhr erfolgte die Festnahme von drei männlichen Personen, die in Verdacht stehen, Handel mit harten Betäubungsmitteln im Umfeld des Busbahnhofes in der Albertstraße betrieben zu haben. Außerdem konnte eine Vielzahl von weiteren Personen in diesem Bereich kontrolliert werden.

Zeitgleich und teils bis in die Abendstunden hinein erfolgten insgesamt acht Wohnungsdurchsuchungen im Stadtbereich Regensburg sowie umliegenden Gemeinden.

Bei der erfolgten Vorführung der drei Festgenommenen im Alter zwischen 42 und 59 Jahren bestätigte ein Ermittlungsrichter die im Vorfeld erwirkten Haftbefehle. Die Männer aus dem Bereich Regensburg wurden in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Im Rahmen des Einsatzes in der Albertstraße konnten über 20 Personen kontrolliert und durchsucht werden. Die Abarbeitung erfolgte in einer extra im Bereich des Hauptbahnhofes eingerichteten (coronakonformen) sogenannten Bearbeitungsstraße.

Neben dem Auffinden von Beweismitteln in Form von Betäubungsmitteln und Utensilien führten die Durchsuchungen zum Auffinden und zur Sicherstellung von mehreren relevanten Gegenständen, u.a. Waffen (bspw. Elektroschocker und PTB-Waffen), vermeintlichem Diebesgut oder einem gefälschten Personaldokument.

Die PI Regensburg Süd wurde von anderen Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberpfalz sowie von Fachkräften der bayerischen Bereitschaftspolizei und des Polizeipräsidiums Niederbayern unterstützt. Neben über 100 Einsatzkräften waren auch mehrere Diensthunde im Einsatz.

„Wir wollen Hilfsbereitschaft zeigen“

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