Großbrand in Kartoffelhallen bei Eslarn Ursache war technischer Defekt

Aktualisiert vor 6 Monaten von Daniel Popp

Eslarn (dpa/lby) – Das schwere Feuer in den Lagerhallen eines Kartoffelchips-Herstellers in Eslarn (Landkreis Neustadt an der Waldnaab) ist laut einem Gutachter durch einen technischen Defekt entstanden. Der Schaden werde inzwischen auf drei bis vier Million Euro geschätzt, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Den Ermittlungen zufolge entstand der Brand im Bereich einer Bedampfungsmaschine, welche das Auskeimen der Kartoffeln verhindern soll. Ob der Defekt in der Maschine selbst oder in der Einrichtung des Gebäudes zu suchen ist, sei noch unklar, sagte ein Polizeisprecher. «Fehlbedienung kann definitiv ausgeschlossen werden.»

Die Lagerhallen, in denen sich mehrere Tausend Tonnen Kartoffeln befunden hatten, waren am Montag niedergebrannt. Ein Gutachter konnte laut Polizei erst am Mittwoch den Brandort betreten. Auf den Hallen befanden sich Photovoltaikanlagen, allein auch die fachgerechte Entsorgung der verbrannten Kartoffeln kostet den Angaben zufolge eine knappe Million Euro. Wie der Polizeisprecher erklärte, soll nun unter anderem die Bedampfungsmaschine genau untersucht werden.

 

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Daniel Popp

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