Neun tote Greifvögel gefunden Polizei prüft Vergiftung

Aktualisiert vor 2 Monaten von Nadja Pohr

Straubing (dpa/lby) – Neun tote Greifvögel beschäftigen die Polizei in Niederbayern. Spaziergänger hätten zwischen dem 14. und 23. Februar in den Landkreisen Straubing-Bogen und Deggendorf insgesamt acht verendete Mäusebussarde und einen Sperber gefunden und die Polizei verständigt, teilte die Polizei am Freitag mit.

«Bei zwei der Vögel gibt es Hinweise darauf, dass sie vergiftet wurden», sagte ein Sprecher. Die ungewöhnliche Lage eines der Vögel habe auf einen Tod durch Vergiftung hingedeutet, bei einem anderen habe die Polizei möglicherweise einen Giftköder entdeckt.

Greifvögel stehen in Deutschland unter Artenschutz. Sie zu töten, ist strafbar. Daher haben die Ermittler die Vögel den Angaben zufolge zur Untersuchung der Todesursache an die tierärztliche Fakultät in Oberschleißheim bei München geschickt.

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Nadja Pohr

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