Polizei betreibt Aufklärung gegen Autoaufbrüche Präventionskampagne „NIX DRIN“

Nach zahlreichen Autoaufbrüchen in Regensburg in den vergangenen Monaten führt die Regensburger Polizei in Unterstützung durch den Sicherheitsbeirat der Stadt Regensburg eine Präventionskampagne zur Bekämpfung der Pkw-Aufbrüche im Stadtgebiet durch.

Insgesamt 60 Polizeibeamte, Mitglieder der Sicherheitswacht und Angestellte des Kommunalen Ordnungsservice der Stadt Regensburg suchten dafür am Montag (16.12.) das Gespräch mit Verkehrsteilnehmern. Hierbei verteilten sie auch Präventionsmaterial.

Insgesamt wurden etwa 8.500 Infoträger verteilt und mit über 8.000 Bürgerinnen und Bürgern Gespräche geführt.

Wo nichts ist, kann nichts gestohlen werden
Pkw-Aufbrüche in der Region häufen sich
Symbolfoto: www.polizei-beratung.de

Besonders begehrt war eine Parkscheibe. Auf der Rückseite der bekannten blauen (genormten) Ankunftszeit-Seite ist das Logo der Kampagne abgedruckt. Dieses soll die AutofahrerInnen daran erinnern, keine Wertgegenstände sichtbar im Fahrzeug zu lassen. Genau dies ist das Ziel der Präventionskampagne „NIX DRIN“. Denn wo nichts in den Fahrzeugen zurückgeblieben ist, kann nichts gestohlen werden.

Zu oft werden Pkws aufgebrochen und die dort zurückgelassenen Wertgegenstände wie beispielsweise Geldbörsen oder Handtaschen entwendet. In der Regel befinden sich in diesen auch noch Dokumente und EC-Karten. Deren Sperrung beziehungsweise Neubeschaffung ist für die Geschädigten mit zusätzlichem zeitlichem und finanziellem Aufwand verbunden.

Feuerwehr demonstrierte Vorgehen der Täter an Schrottfahrzeug

Die offizielle Eröffnung der Kampagne fand am Montag um 11 Uhr am Alten Rathaus statt. Hier stellten die Dienststellenleiter der Polizeiinspektionen Regensburg Süd und Nord, LPD Gerhard Roider und EPHK Ludwig Stegerer, sowie Rechts- und Regionalreferent Dr. Walter Boeckh die Kampagne und die Hintergründe hierzu vor.

Als anschauliches Highlight zeigte die Berufsfeuerwehr der Stadt Regensburg an einem Schrottfahrzeug das Vorgehen der Täter. Viele waren überrascht, wie schnell und leise die Seitenscheiben mit einfachen technischen Hilfsmitteln zerstört werden konnten.

Claudia Böhm

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