Sportjugend fordert Re-Start des Kindertrainings Kinder müssen sich bewegen dürfen

Aktualisiert vor 2 Wochen von Daniel Popp

Vereinssport mit Anleitung durch Übungsleiter ist wichtig für Kinder und Jugendliche, so die BSJ in einer Online-Vorstandssitzung

Was machen die Kinder in ihren Freizeit, wenn das Fußballtraining, Kinderturnen im Verein oder der gemeinsame Lauftreff nicht erlaubt ist?
„Sport für Kinder und Jugendliche wieder ermöglichen“, lautet deshalb die Forderung des Vorstandes des Sportjugend Regensburg im BLSV (BSJ) an den Gesetzgeber. „Kinder müssen sich draußen bewegen können“, so der Vorsitzende Detlef Staude. Es sei wegen der derzeit hohen Inzidenzwerte im Rahmen der Corona-Pandemie durchaus nachvollziehbar, einige Lockerungen wieder zurückzunehmen, aber nicht gleich alle. Im Frühjahr und Sommer sei Schritt für Schritt gelockert worden, erinnert Staude. „Vom kontaktlosen Gruppentraining mit maximal fünf Kindern, über Mannschaftstraining zunächst ohne und dann mit Trainingsspielen untereinander, Freundschaftsspielen bis zu Punktspielen mit Zuschauern.“ Nun könne man doch wieder zurück zum gemeinsamen Training in der eigenen Mannschaft oder Gruppe, zumindest im Freien an der frischen Luft. „Sport ist gesund und stärkt das Immunsystem“, ergänzt die stellvertretende Vorsitzende Patricia Schönberger. Spielen mit dem Handy und das ganze Wochenende zu Hause zu sitzen, sei nicht die richtige Freizeitbeschäftigung für Kinder und Jugendliche.

Berchtesgaden und Leipzig waren Ziele der Sportjugend

Trotz der Corona-Pandemie konnten im Sommer immerhin drei Veranstaltungen in Präsenzform durchgeführt werden, freuten sich die beiden Vorstandsmitglieder Silvia Bieletzky und Benedikt Scheuerer. Ausgebucht waren eine Übungsleiter-Fortbildung in Regensburg, eine viertägige Outdoor-Maßnahme mit Bahn, Fahrrad und zu Fuß in der Jugendherberge Berchtesgaden und die Bildungsmaßnahme zum Thema „30 Jahre Deutsche Einheit“ an geschichtliche Orte in Leipzig. Weit über zehn Web-Seminare und öffentliche Diskussionen mit Politikern ersetzten das geplante Präsenzangebot. Höhepunkte waren die Gespräche mit Philipp Lahm, dem Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft, dem Bundestagsabgeordneten Uli Lechte oder der Regensburger Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer.

Planungen für 2021 laufen auf Hochtouren

Leider liege die internationale Jugendarbeit derzeit pandemiebedingt auf Eis, beklagte Philipp Seitz, Beisitzer der BSJ und Vorsitzender des Stadtjugendrings. Geplante Maßnahmen in Italien und Tschechien seien heuer Corona zum Opfer gefallen. Die BSJ arbeitet daher an einem Europaprojekt mit Aktionen, aber auch einer Broschüre mit vielen Aussagen und Informationen zu Europa.„Wir hoffen, „sofern es pandemiebedingt vertretbar ist,“ uns im kommenden Jahr wieder mit Jugendlichen aus Brixen, Susice oder Neapel treffen zu können“, so Seitz. Neu geplant werde auch vom Jugendsprecher Lukas Seitz ein Austausch mit Clermont-Ferrand.

Weitere Termine der BSJ-Regensburg:

· Web-Seminar „Mit Photos und kurzen Videos Jugendarbeit jung präsentieren“ am 3.Dezember um 19:30 Uhr und anschließend Online-Weihnachtsfeier mit Plätzchen und Kinderpunsch.
· Neujahrsempfang am 14. Januar
· Online-Diskussion „Ein Jahr Corona – wie geht es weiter?“ am 26. Januar
· Fortbildung „Fit in den Winter“ vom 5. bis 7. Februar in Oberammergau

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Detlef Staude

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