Wo ist die Menschlichkeit Ein Blizz Leserreporter-Beitrag von Manuela Kreß

Die Menschlichkeit ist kaum mehr zu finden und geht immer mehr verloren in unserer Gesellschaft. Nicht erst jetzt zur Coronazeit, nein auch schon lange davor. Fehlende Rücksicht, Empathie, Respekt und Achtung sehe ich seit Jahren, egal in welchem Alter oder Bildungsgrad. Oberflächliches Miteinander wohin man sieht aber, wenn man wirklich Hilfe benötigt, ist man meist allein.

Es gibt kaum noch wirkliches Interesse an seinen Mitmenschen, Tieren oder der Umwelt

Ich wuchs auf, in einer Zeit wo man die älteren Menschen achtete und Ihnen den Platz anbot, sich gegenseitig half und unterstützte. All das ist für mich normal, leider sehe ich dies kaum noch wenn ich die Menschen beobachte. Seitdem ich selbst ein Kind habe, fiel es mir noch mehr auf, wie sehr sich die Menschen voneinander distanzierten und immer egoistischer werden, keine Hilfe bekommen, zum Beispiel beim Betreten des Busses oder mal die Türe aufhalten, sondern es kamen eher Anfeindungen, dass das Kind zu laut und zu lebendig sei. Ja, so sind Kinder und so waren wir alle. Das ganze Ausmaß an Unmenschlichkeit gipfelte zur Krisenzeit beim Einkaufen. Mein Kind hängte sich an den vollgepackten Einkaufswagen und kippt samt diesen um. Mein Kind schrie und es gab niemanden, der mir half diesen Wagen von meinem Kind runter zu bekommen. Nicht mal ein freundliches Hilfeangebot, NICHTS! Es wurde nur verstohlen zugesehen. Ja, nun hatten sie alle eine Ausrede wegen des Mindestabstands. Hilfeleistung nein! Ich fuhr dann ins Krankenhaus und meinem Kind attestierte man Gehirnerschütterung und eine schwere Prellung. Der Arzt war schockiert von diesem Verhalten der Menschen.

Es ist erschreckend zu sehen, wo wir heute stehen mit all dem ganzen technischen Fortschritt aber die Menschlichkeit verschwindet. Ja, ich denke, dass dies noch weiter mit der Abstandsregelung forciert wird, damit sich die Menschen immer mehr voneinander entfernen und die Spaltung noch deutlicher wird. Leider erkennen es viel zu Wenige.  Man hört nur noch Rechts gegen Links, Rot gegen Grün und Klein gegen Groß. Es ist wie im Kindergarten mit den Kleinkindern. Jeder möchte recht haben und die meiste Aufmerksamkeit. Doch wir sind nun alle Erwachsene Menschen und sollten ein Vorbild für unsere Kinder sein. Jeder ist einzigartig, wie er ist und hat seine Erfahrungen, Gedanken und Meinungen und das soll auch so sein. Denn das ist etwas Wunderbares und sollte ein Jeder auch frei äußern können.

Es sollte einen Dialog geben – aber mit Respekt, Mitgefühl und Achtung. Wer Andere versucht zu deformieren und in eine bestimmte Ecke mit seiner Hetze stellt, sollte sich Gedanken machen, was das über ihn aussagt. Von Gewalt gegen Menschen, nur weil Sie eine andere Meinung vertreten, fange ich erst gar nicht an. Denn das ist für mich äußerst verwerflich und unmenschlich. Sollen das unsere Kinder lernen? Wir sind alle Menschen und sollten wieder lernen, was es heißt, Mensch zu sein. Mitgefühl, Respekt, Liebe und Empathie sind die Eckpfeiler des Menschseins. Bevor man woanders hinschaut, sollte ein Jeder in sich gehen und hören, was ihm fehlt, um glücklich zu sein. Schaut euch kleine Kinder an. Sie nehmen jeden wie er ist. Ob weiß, schwarz oder rot – es ist egal – sie spielen, streiten und vertragen sich wieder. Davon kann man lernen.

Ab wann verliert man diese Gabe? Ab wann gewinnt die Manipulation?

Wir alle machen Fehler. Doch wenn man daraus lernt, dann kann Großes entstehen und wir wachsen als Menschheit zusammen. Ich denke, dass wir alle auf der Welt sind um im Einklang mit der Natur und den Tieren zu leben. Dass wir alle Glücklich und Frei sein sollen und unsere Kinder ebenso. Denn blinder Gehorsam führt immer ins Verderben. In dieser Zeit werden wir gezwungen diese noch vorhandene Menschlichkeit zu unterdrücken, Besuche bei den Älteren sind immer noch eingeschränkt und Alles steht unter Bewachung. Unsere Kinder werden Zwängen unterzogen, die ich für grausam erachte und die Folgen sind noch nicht absehbar. Das muss ein Ende haben.

Durch die Maskenpflicht nimmt man uns unser Gesicht und unsere Stimme

Es wurde mehrfach bewiesen, dass sie nicht schützen, im Gegenteil, sie können sehr krank machen. Warum dann tragen? Menschen, welche dies nicht tun, aus welchen Gründen auch immer, werden angefeindet. Was soll das? Wo ist da die eingeforderte Toleranz und das Mitgefühl? Überall Spaltung wohin man sieht. Selbst die Regierenden halten sich nicht an die Maskenpflicht oder den Mindestabstand. Warum gilt er für diese Personen nicht? Wir brauchen keine Lockerungen, sondern ein Ende dieser Fehlentscheidungen. Andere Länder haben es vorgemacht. Wir sehen, dass weltweit die Menschen aufstehen und ihre Freiheit und Rechte einfordern. Und das zu Recht! Schluss, mit der andauernden Unfreundlichkeit, Respektlosigkeit, Heuchelei und Gewalt gegen einander oder soll dies das NEUE NORMAL sein? Ich möchte das nicht. Fangen wir wieder an “Mensch zu sein” und mit dem Herzen und Augen zu sehen.

Manuela Kreß

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