Coronavirus: Maßnahmen in Flüchtlingsunterkünften Mehr Testungen und bessere Versorgung Geflüchteter

Im Mai war Regensburg bundesweit in den Schlagzeilen, nachdem auf einen Schlag Dutzende Geflüchtete positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Die betroffenen Flüchtlingsunterkünfte wurden daraufhin unter Quarantäne gestellt. Wie die Regierung der Oberpfalz nun mitteilte, gebe es seit über einem Monat keine Neuinfektionen.

Folgende Maßnahmen wurden umgesetzt:

  • Die Belegungsquote wurde gesenkt
  • Gefährdete Personen und anerkannte Flüchtlinge konnten ausziehen
  • Risikopatienten wurden identifiziert und nochmals körperlich untersucht
  • Neue Wohnanlage in der Benzstraße
  • Information der Flüchtlinge und Versorgung mit Hygieneartikeln
  • Die Quarantänestation wurde ausgeweitet
  • Testungen durch das Gesundheitsamt Regensburg

Der letzte positiv getestete SARS-CoV-2-Fall in einer Flüchtlingsunterkunft in der Oberpfalz wurde Ende Juni verzeichnet. Erst am 28.07. beschloss die Bayerische Staatsregierung, die Testkapazitäten u.a. auch in Gemeinschaftsunterkünften auszubauen und dadurch noch mehr Sicherheit zu schaffen.


Asylsuchende in Regensburg

  • Aktuell sind in Regensburg rund 500 Asylsuchende in der ANKER-Einrichtung in der Bajuwarenstraße und in der ANKER-Dependance Pionierkaserne untergebracht (Stand: 31.07.).
  • Zudem leben rund 450 Personen in Gemeinschaftsunterkünften und rund 340 Asylsuchende in staatlichen Wohnanlagen.
  • In den Gemeinschaftsunterkünften in Regensburg sind rund zwei Drittel der Plätze belegt, in den ANKER-Standorten in Regensburg liegt die Belegungsquote bei unter 50 Prozent.

Claudia Böhm

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