Coronavirus: Weltweite Reisewarnung Auswärtiges Amt holt Bundesbürger zurück

Das Auswärtige Amt warnt derzeit vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland. Der Grund: Man müsse wegen der COVID-19-Pandemie “mit weiter zunehmenden drastischen Einschränkungen im Reiseverkehr, mit Quarantänemaßnahmen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens rechnen”, teilte das Amt am heutigen Vormittag mit. Reisende, die sich derzeit in Risikogebieten aufhalten, werden zurückgeholt.

Konzertierte Rückholaktion für Deutsche

Die zahlreichen Verschärfungen von Ein- und Ausreisebestimmungen weltweit, haben in vielen Ländern zu einer deutlichen Reduzierung oder Einstellung des Flugverkehrs geführt. Die Bundesregierung will allen Deutschen, die hierdurch im Ausland gestrandet sind, eine Rückkehr nach Deutschland ermöglichen. Hierfür hat die Bundesregierung bis zu 50 Millionen Euro bereitgestellt.

An erster Stelle wird eine Reihe besonders betroffener Länder stehen, zunächst insbesondere Marokko, die Dominikanische Republik, Ägypten, die Malediven und die Philippinen. Reisende in diesen und in allen anderen Ländern sollten sich zunächst über die Reise- und Sicherheitshinweise informieren, und Kontakt zu ihrem Reiseveranstalter oder ihrer Fluggesellschaft aufnehmen und sich in die Krisenvorsorgeliste (www.diplo.de/elefand) eintragen.

Weltweite Reisewarnung für nicht notwendige, touristische Reisen

Zu den eingeführten vorübergehenden Grenzkontrollen an den Binnengrenzen zu Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg und Dänemark informiert das Bundesministerium auf seiner Internetseite.

Einige Länder haben Einreisesperren oder Sonderkontrollen für bestimmte Personengruppen oder Flüge aus bestimmten Regionen erlassen. Hiervon sind teilweise auch Reisende aus Deutschland betroffen. Reisen sollten sich daher vor Reiseantritt bei der Botschaft oder dem Konsulat Ihres Reiselandes in Deutschland informieren.

Reisende sollten auch die Reise- und Sicherheitshinweise konsultieren und sich in die Krisenvorsorgeliste eintragen.

Quelle: Auswärtiges Amt (17.03./11:45)

 

Claudia Böhm

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