Holetschek: Hälfte der Menschen in Bayern komplett geimpft

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München (dpa/lby) – Die Hälfte der Menschen in Bayern ist inzwischen vollständig gegen das Coronavirus geimpft. «Das ist eine wichtige Wegmarke sieben Monate nach Beginn der Impfungen und ein großer Erfolg», sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Dienstag in München. Aber es sei ein Etappenziel, noch nicht die Ziellinie.

Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts wurden in Bayern bislang gut 7,8 Millionen Erstimpfungen (59,6 Prozent der Gesamtbevölkerung) und mehr als 6,6 Millionen Zweitimpfungen (50,7 Prozent der Gesamtbevölkerung) verabreicht – insgesamt also schon mehr als 14 Millionen Impfdosen. «Wenn man sich nur die Volljährigen im Freistaat anschaut, haben sogar mehr als zwei Drittel mindestens eine Impfung erhalten, und rund 60 Prozent der Volljährigen haben schon den vollen Impfschutz gegen das Coronavirus», fügte der Minister hinzu.

Auch bei den 12- bis 17-Jährigen gebe es Fortschritte. «Inzwischen haben mehr als 21 Prozent von ihnen mindestens eine Impfung erhalten, rund 10 Prozent haben den vollen Schutz», berichtete Holetschek.

Holetschek warb erneut vehement für die Impfung. «Ich rufe die bisher noch ungeimpften Menschen auf, sich aktiv für die Impfung zu entscheiden», sagte er. «Nutzen Sie die vielen Impfaktionen vor Ort: vom Impfbus auf dem Marktplatz, beim Sportverein bis hin zum Familienimpftag. Die Impfungen kommen zu den Menschen – es war noch nie so leicht und unkompliziert, an eine Impfung zu kommen.»

Eine Impfung diene nicht nur dem eigenen Schutz, sondern schütze auch diejenigen mit, die sich nicht impfen lassen können, sagte der Minister. «Den bislang ungeimpften Bürgerinnen und Bürgern rufe ich zu: Es reicht nicht, sich zurückzulehnen. Die Pandemie mit all ihren Einschränkungen werden wir nur besiegen, wenn auch Sie sich impfen lassen.»

 

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