Nach Stiko-Empfehlung: Spezielle Impfaktionen für Kinder Corona-Pandemie

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Berlin (dpa) – Nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) zur Corona-Impfung von Kindern und Jugendlichen ab zwölf sind in mehreren Bundesländern spezielle Impfaktionen für diese Altersgruppe angelaufen – oder in Planung.

So werden unter anderem mobile Impfteams an Schulen geschickt, zudem sind «Familienimpftage» in Impfzentren, Freizeiteinrichtungen oder Tierparks geplant, und es werden spezielle Impfstraßen für Kinder und Jugendliche in Impfzentren eingerichtet.

Möglich ist die Impfung für Kinder ab zwölf schon seit Mai, seit der entsprechenden Zulassung des Biontech-Impfstoffs durch die EU-Arzneimittelbehörde EMA. Inzwischen ist auch das Präparat von Moderna für diese Altergruppe zugelassen. Laut Robert Koch-Institut ist rund jeder Vierte 12- bis 17-Jährige bereits einmal geimpft (Stand 16.8. 24,6 Prozent). Vollständig geimpft sind 15,5 Prozent. Die allgemeine Empfehlung der Stiko für die Impfung dieser Altersgruppe dürfte für einen Nachfrageschub sorgen.

Bayern plant derzeit keine großangelegten Impfaktionen an den Schulen. «Impfen ist eine individuelle Entscheidung und keine Voraussetzung für den Schulbesuch.» Impfungen fänden grundsätzlich in den Impfzentren und in Hausarztpraxen statt, hieß es aus dem Kultusministerium. In Einzelfällen könne es aber auch zu Impfaktionen an Schulen kommen, wenn Kommunen, Schulen und Impfzentren dies wünschten und untereinander koordinierten.

Stiko spricht sich für Corona-Impfung für alle ab 12 aus

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