6729 Corona-Neuinfektionen und 217 neue Todesfälle gemeldet RKI-Zahlen Update

Aktualisiert vor 17 Stunden von Daniel Popp

Berlin (dpa) – Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 6729 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 217 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI am Morgen bekannt gibt.

Vergangenen Montag hatte das RKI 7141 Neuinfektionen und 214 neue Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet. Allerdings waren die Daten aus Rheinland-Pfalz zu diesem Zeitpunkt nur unvollständig übermittelt worden.

Der Höchststand von 1244 neuen Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Morgen bei 111,2. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die Zahl schwankte danach und sinkt seit einigen Tagen wieder.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 2.141.665 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 25.01., 00.00 Uhr). Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte noch deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 52.087. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1.823.500 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntagabend bei 1,01 (Vortag ebenfalls 1,01). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 101 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

22.01.2021:
Berlin (dpa) – In Deutschland sind seit Beginn der Pandemie mehr als 50.000 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

Die deutschen Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 859 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden, wie das RKI bekanntgab. Damit stieg die Gesamtzahl der Todesfälle auf 50.642. Vor genau einer Woche waren 1113 neue Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet worden. Der Höchststand von 1244 neuen Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden.

Als Covid-19-Todesfall zählt das RKI nachweislich infizierte Menschen, die direkt an Corona gestorben sind und solche mit Vorerkrankungen, bei denen sich die Todesursache nicht abschließend klären lässt. Es liegt am Ermessen des Gesundheitsamtes, ob es einen Fall als verstorben «an» oder «mit» Covid-19 an das RKI übermittelt. Forscher gehen davon aus, dass die Zahl der Covid-19-Todesfälle ohne die Corona-Einschränkungen um ein Vielfaches höher läge.

Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI außerdem 17.862 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages. Vor genau einer Woche hatte das RKI 22.368 Neuinfektionen verzeichnet. Der Höchststand von 33.777 registrierten Neuinfektionen binnen 24 Stunden war am 18. Dezember gemeldet worden – darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI bei 115,3. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die Zahl schwankte danach und sinkt seit einigen Tagen wieder. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern bleiben jedoch groß: Die höchsten Inzidenzen haben Thüringen mit 218,4 und Brandenburg mit 194,4. Den niedrigsten Wert hat Bremen mit 80,9.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 2.106.262 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte noch deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1.780.200 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstagabend bei 0,93 (Vortag: 0,87). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 93 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

21.01.2021:
Berlin (dpa) – Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Deutschland zuletzt deutlich gesunken. So gab das Robert Koch-Institut (RKI) die sogenannte 7-Tage-Inzidenz mit 119,0 an – das ist der niedrigste Wert seit dem 1. November.

Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche, war in den vergangenen zehn Tagen kontinuierlich gesunken. Ihren bisherigen Höchstwert hatte sie kurz vor Weihnachten (22.12.) mit 197,6 erreicht.

Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch groß: Die höchsten Inzidenzen haben Thüringen mit 225,0 und Brandenburg mit 203,3. Den niedrigsten Wert hat Bremen mit 76,6.

Die deutschen Gesundheitsämter meldeten dem RKI zudem 20.398 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages. Außerdem wurden 1013 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet. Vor genau einer Woche hatte das RKI 25.164 Neuinfektionen und 1244 neue Todesfälle – der bisherige Höchststand – binnen 24 Stunden verzeichnet. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 2.088.400 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte noch deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 49.783. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1.762.200 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Mittwochabend bei 0,87 (Vortag: ebenfalls 0,87). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 87 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

18.01.2021:
Berlin (dpa) – Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 7141 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Das ist laut RKI der niedrigste Wert an Neuinfektionen seit dem 20. Oktober.

Außerdem wurden 214 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI bekanntgab. Seit dem 14. Dezember war der Wert nicht mehr so niedrig. An Montagen sind die erfassten Fallzahlen meist geringer, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Vor genau einer Woche hatte das RKI 12.497 Neuinfektionen und 343 neue Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet.

«Nach einem starken Anstieg der Fallzahlen Anfang Dezember, einem Rückgang während der Feiertage und einem erneuten Anstieg in der ersten Januarwoche scheinen sich die Fallzahlen wieder zu stabilisieren», schrieb das RKI in seinem Lagebericht. Der Höchststand von 1244 neuen Todesfällen war am Donnerstag erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI bei 134,4. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die Zahl schwankte danach und sinkt seit einigen Tagen wieder. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch aktuell enorm: Die höchsten Inzidenzen haben Thüringen mit 274,2 und Sachsen mit 244,9. Den niedrigsten Wert hat Bremen mit 86,6.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 2.040.659 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte noch deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 46.633. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1.691.700 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntagabend bei 0,93 (Vortag: 0,95). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 93 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Berlin (dpa) – In Deutschland haben sich seit Ausbruch der Corona-Pandemie bereits mehr als zwei Millionen Menschen mit dem Virus infiziert.

Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 22.368 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden, wie das RKI bekannt gab. Damit stieg die Zahl der seit Beginn der Pandemie bekanntgewordenen Fälle auf 2.000.958 (Stand: 15.01., 00.00 Uhr).

Außerdem wurden 1113 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet. Der bisherige Höchststand von 1244 neuen Todesfällen war am Donnerstag erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten. Grundsätzlich ist die Interpretation der Daten momentan noch etwas schwierig, weil um den Jahreswechsel herum Corona-Fälle laut RKI verzögert entdeckt, erfasst und übermittelt wurden.

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Freitagmorgen bei 146,1. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch aktuell enorm: Die höchsten Inzidenzen haben Thüringen mit 287,6 und Sachsen mit 274,1. Den niedrigsten Wert hat Bremen mit 78,7.

In den vergangenen Tagen sei die Zahl der registrierten Neuinfektionen wieder angestiegen, hieß es im RKI-Lagebericht vom Donnerstagabend. Ob sich dieser Trend, über die erwarteten Nachtestungen und Nachmeldungen hinaus, weiter fortsetze, werde sich erst im Laufe der nächsten Tage zeigen.

Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 44.994. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1.641.200 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Bericht vom Donnerstag bei 1,02 (Vortag: ebenfalls 1,02). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 102 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

14.01.2021:
Berlin (dpa) – Die Zahl der ans Robert Koch-Institut gemeldeten Corona-Todesfälle hat einen Höchststand erreicht.

Innerhalb eines Tages übermittelten die deutschen Gesundheitsämter 1244 neue Todesfälle, wie aus den RKI-Zahlen von Donnerstagmorgen hervorgeht. Zudem wurden 25.164 Neuinfektionen gemeldet.

Der bisherige Höchststand bei den Toten von 1188 war am 8. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten. Grundsätzlich ist die Interpretation der Daten momentan noch etwas schwierig, weil um den Jahreswechsel herum Corona-Fälle laut RKI verzögert entdeckt, erfasst und übermittelt wurden.

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Donnerstagmorgen bei 151,2. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch aktuell enorm: Die höchsten Inzidenzen haben Thüringen mit 310,4 und Sachsen mit 292,4. Den niedrigsten Wert hat Bremen mit 84,0.

In den vergangenen Tagen sei die Zahl der registrierten Neuinfektionen wieder angestiegen, hieß es im RKI-Lagebericht vom Mittwochabend. Ob sich dieser Trend, über die erwarteten Nachtestungen und Nachmeldungen hinaus, weiter fortsetze, werde sich erst im Laufe der nächsten Tage zeigen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 1.978.590 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 14.01., 00.00 Uhr). Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 43.881. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1.620.200 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Bericht vom Mittwoch bei 1,02 (Vortag: 1,07). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 102 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

13.01.2021:
Berlin (dpa) – Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 19.600 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 1060 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI am Morgen bekannt gibt.

Der Höchststand von 1188 neuen Todesfällen war am Freitag erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten.

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Mittwochmorgen bei 155,0. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch enorm: Die höchsten Inzidenzen hatten Thüringen mit 324,2 und Sachsen mit 304,4. Den niedrigsten Wert hatte Bremen mit 83,7.

«Der über die Feiertage und den Jahreswechsel beobachtete Rückgang der 7-Tage-Inzidenzen setzt sich nicht weiter fort», hieß es im RKI-Lagebericht vom Dienstagabend. «Stattdessen sind in allen Altersgruppen, vor allem in den jüngeren Altersgruppen (zw. 15 und 39 Jahren) deutliche Anstiege zu beobachten.»

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 1.953.426 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 13.01., 00.00 Uhr). Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 42.637. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1.596.600 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Bericht vom Dienstag bei 1,07 (Vortag: 1,14). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 107 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

12.01.2021
Berlin (dpa) – Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 12.802 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet.

Außerdem wurden 891 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI am Morgen bekanntgab. Der Höchststand von 1188 neuen Todesfällen war am Freitag erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten.

Grundsätzlich ist die Interpretation der Daten momentan schwierig, weil um Weihnachten und den Jahreswechsel herum Corona-Fälle laut RKI verzögert entdeckt, erfasst und übermittelt wurden. «In den letzten Tagen sind die Fallzahlen wieder angestiegen. Ob sich dieser Trend, über die erwarteten Nachtestungen und Nachmeldungen hinaus, weiter fortsetzt, wird sich erst im Laufe der nächsten Tage zeigen», hatte das RKI am Wochenende mitgeteilt.

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Dienstagmorgen bei 164,5. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch enorm: Die höchsten Inzidenzen hatten Sachsen mit 341,9 und Thüringen mit 325,7. Den niedrigsten Wert hatte Bremen mit 86,3. Wegen der Feiertage um den Jahreswechsel sind die Wochenwerte aber ebenfalls mit Vorsicht zu bewerten.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 1.933.826 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 12.01., 00.00 Uhr). Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 41.577. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1.570.000 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Bericht vom Montag bei 1,14 (Vortag: 1,18). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 114 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

11.01.2021:
Berlin (dpa) – Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 12.497 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 343 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI am Morgen bekanntgab.

Der Höchststand von 1188 neuen Todesfällen war am Freitag erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten.

Grundsätzlich ist die Interpretation der Daten momentan schwierig, weil um Weihnachten und den Jahreswechsel herum Corona-Fälle laut RKI verzögert entdeckt, erfasst und übermittelt wurden.

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Montagmorgen bei 166,6. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch enorm: Die höchsten Inzidenzen hatten Sachsen mit 359,8 und Thüringen mit 316,2. Den niedrigsten Wert hatte Bremen mit 90,9. Wegen der Feiertage um den Jahreswechsel sind die Wochenwerte aber ebenfalls mit Vorsicht zu bewerten.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 1.921.024 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 11.01., 00.00 Uhr). Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 40.686. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1.545.500 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Bericht vom Sonntag bei 1,18 (Vortag: 1,17). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 118 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Das RKI betont in seinem Bericht aber, «dass der R-Wert gegebenenfalls unterschätzt wird», da um den Jahreswechsel Corona-Fälle nur verzögert entdeckt, erfasst und übermittelt werden.

03.01.2021
Berlin (dpa) – Die deutschen Gesundheitsämter haben am Sonntag 10.315 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 312 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Morgen bekanntgab.

Eine Interpretation der Daten ist jedoch momentan schwierig, weil während der Weihnachtsfeiertage und um den Jahreswechsel herum wahrscheinlich weniger Menschen getestet werden und möglicherweise nicht alle Ämter ihre Daten übermitteln. Dadurch kann es laut RKI noch zu Nachmeldungen kommen.

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Sonntagmorgen bei 139,6. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch enorm: Die höchsten Inzidenzen hatten am Samstag Sachsen mit 329,7 und Thüringen mit 248,9. Den niedrigsten Wert hatte Schleswig-Holstein mit 77,4.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 1.765.666 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 03.01., 00.00 Uhr). Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 34 272. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1.381.900 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Bericht vom Samstag bei 0,95. Dieser R-Wert bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 95 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Das RKI betont in seinem Bericht aber, dass zum Jahreswechsel Corona-Fälle nur verzögert entdeckt, erfasst und übermittelt werden, «so dass der R-Wert gegebenenfalls unterschätzt wird».

02.10.2020:
Berlin (dpa) – Am ersten Tag des neuen Jahres haben die deutschen Gesundheitsämter 12.690 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Außerdem wurden 336 neue Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen bekanntgab.

Eine Interpretation der Daten ist jedoch momentan schwierig, weil während der Weihnachtsfeiertage und um den Jahreswechsel herum wahrscheinlich weniger Menschen getestet werden und möglicherweise nicht alle Ämter ihre Daten übermitteln. Dadurch kann es laut RKI noch zu Nachmeldungen kommen. Vor einer Woche, also am ersten Weihnachtsfeiertag, waren 14.455 Corona-Neuinfektionen und 240 Todesfälle registriert worden. Der Höchststand von 1129 neuen Todesfällen war am Mittwoch (30.12.) erreicht worden.

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Samstagmorgen bei 141,2. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch enorm: Die höchsten Inzidenzen hatten am Freitag, dem Neujahrstag, Sachsen mit 341,2 und Thüringen mit 244,7. Den niedrigsten Wert hatte Schleswig-Holstein mit 74,2.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 1.755.351 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 02.01., 00.00 Uhr). Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 33.960. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1.368.100 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Bericht vom Donnerstag bei 0,80 (Dienstag: 0,68). Dieser R-Wert bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 80 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Das RKI betont in seinem Bericht aber, dass zum Jahreswechsel hin Corona-Fälle nur verzögert angezeigt, erfasst und übermittelt werden, «so dass der R-Wert zudem gegebenenfalls unterschätzt wird».

31.12.2020:
Berlin (dpa) – Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 32.552 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Außerdem wurden 964 neue Todesfälle verzeichnet, wie das RKI am Donnerstagmorgen bekanntgab.

Die Zahlen sind jedoch nur bedingt mit den Werten der Vorwoche vergleichbar. Das RKI hatte über die Weihnachtstage mit einer geringeren Zahl an Tests und auch weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern gerechnet. Die aktuell hohen Zahlen sind deshalb aus Sicht des RKI wohl auch durch Nachmeldungen bedingt. Vor einer Woche waren es 32.195 Neuinfektionen und 802 neue Todesfälle binnen eines Tages.

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Donnerstagmorgen bei 139,8. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch enorm: Die höchsten Inzidenzen hatten am Donnerstag Sachsen mit 326,7 und Thüringen mit 246,5 den niedrigsten Wert hatte Schleswig-Holstein mit 77,1.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 1.719.737 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 31.12., 00.00 Uhr). Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 33 071. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1 328 200 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Bericht vom Mittwoch bei 0,68 (Dienstag: 0,67). Dieser R-Wert bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 68 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Das RKI betont in seinem Bericht aber, dass zum Jahreswechsel hin Corona-Fälle nur verzögert angezeigt, erfasst und übermittelt werden, «so dass der R-Wert zudem ggf. unterschätzt wird».

30.12.2020:
Berlin (dpa) – Erstmals sind in Deutschland innerhalb von 24 Stunden mehr als 1000 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die deutschen Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 1129 neue Todesfälle.

Das waren 167 mehr als vor einer Woche. Und das, obwohl das RKI vor den Weihnachtstagen mitgeteilt hatte, dass die aktuellen Zahlen nur bedingt mit den Werten der Vorwoche vergleichbar seien, da es zum Jahreswechsel hin mit weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern rechnete. Angesichts dieser Zahlen müssen sich die Bürger auf eine Verlängerung der einschneidenden staatlichen Corona-Beschränkungen auch nach Fristablauf am 10. Januar gefasst machen.

Gesundheitsminister Jens Spahn stimmte darauf bereits ein und sagte am Dienstagabend in den ARD-«Tagesthemen», bei der Eindämmung der Pandemie sei Deutschland «bei weitem noch nicht da, wo wir hin müssen». Deshalb werde es nach dem 10. Januar «ohne Zweifel Maßnahmen geben». In welchem Umfang, müssten Bund und Länder bei ihrer geplanten Konferenz am kommenden Dienstag entscheiden.

Das RKI meldete am Mittwochmorgen zudem nicht deutlich weniger Neuinfektionen als vor einer Woche. 22.459 Neuinfektionen wurden registriert, am vergangenen Mittwoch (23.12.) waren es 24.740 Neuinfektionen. Das RKI hatte vor Weihnachten für die Jahreswechseltage mit einer geringeren Zahl auch an Tests gerechnet. Seit Beginn der Pandemie wurden damit 1.687.185 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 30.12., 00.00 Uhr) registriert. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 32.107.

Zu den Problemen bei der Terminvergabe für die Corona-Impfung sagte Spahn, zu Beginn ließen sich Wartezeiten in den Telefonleitungen leider nicht vermeiden. Er könne nur um Verständnis und Geduld bitten. Da jedes Bundesland ein anderes System habe, herrsche «etwas föderales Durcheinander».

Spahn trat erneut dem Eindruck entgegen, der Rest der Welt habe ganz viel Impfstoff und Deutschland habe weniger. «Wir beginnen alle unter den Bedingungen der Knappheit», sagte er. Auch Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble wies Vorwürfe zurück, die Bundesregierung habe für Deutschland nicht genug Corona-Impfstoffdosen gesichert. «Ich kann die Kritik zwar nachvollziehen, aber ich halte sie dennoch für falsch», sagte Schäuble der «Neuen Osnabrücker Zeitung». «Wir können unsere Ungeduld nicht zum Maß aller Dinge machen und den Menschen in ärmeren Weltregionen den Impfstoff wegschnappen.»

Allerdings hatte die Hilfsorganisation Caritas international bereits am Montag darauf hingewiesen, dass die entwickelten Länder den Großteil der weltweiten Impfproduktion bereits reserviert hätten. Dabei lebten in diesen Ländern nur 14 Prozent der Weltbevölkerung. Die Organisation rechne damit, dass im kommenden Jahr in 70 ärmeren Ländern nur zehn Prozent der Bevölkerung geimpft werden könnten.

Die Debatte, ob Corona-Geimpfte bestimmte Privilegien wie etwa Zutritt zu Restaurants erhalten sollen, nannte Spahn «durchaus richtig und wichtig», wie er bei «Bild live» sagte. Der privat-gewerbliche Bereich habe in dieser Frage mehr Spielraum. Nach seinem juristischen Verständnis wäre etwa eine Pizzeria nur für Geimpfte «das, was möglich ist».

Im öffentlichen Bereich und bei der Daseinsvorsorge, also etwa in Krankenhäusern, Rathäusern oder dem öffentlichen Nahverkehr, könne man aus seiner Sicht aber keinen Unterschied zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften machen. Er fügte hinzu, dass unklar sei, ob Geimpfte weiterhin andere anstecken könnten. Das mache «einen ganz entscheidenden Unterschied». Er empfehle, die Erkenntnisse dazu abzuwarten.

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, rechnet damit, dass die Bereitschaft für eine Corona-Impfung in den kommenden Monaten steigt. «Für Geimpfte verliert die Pandemie ihren Schrecken, sie werden sich besser fühlen und entspannter sein. Das wird ansteckend sein, aber im positiven Sinne», sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Für eine Herdenimmunität ist mindestens eine Impfquote zwischen 65 und 70 Prozent nötig.

Wenn genügend Impfstoff zur Verfügung steht, dürfen Impfgegner nach Ansicht von Reinhardt aber nicht mehr mit der Rücksichtnahme der Gesellschaft rechnen. «Sie müssen mit dem Risiko leben, unter Umständen auch schwer an Covid-19 zu erkranken. Sie können die Gesellschaft nicht in Geiselhaft nehmen», sagte der Ärztepräsident.

Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung appellierte an alle Pflegekräfte hierzulande, sich gegen Corona impfen zu lassen. Je mehr Menschen geimpft werden, desto weniger Wirte finde das Virus und die Ausbreitung werde eingedämmt, sagte Andreas Westerfellhaus der «Rheinischen Post» (Mittwoch). «Und ich bin mir sicher, dass diese Einsicht auch die meisten Pflegekräfte haben und sich impfen lassen», sagte er. In Alten- und Pflegeheimen sterben zurzeit sehr viele Menschen an oder mit Covid-19.

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach wies darauf hin, dass Pflegepersonal nach dem Infektionsschutzgesetz auch zur Impfung gezwungen werden könnte. «Aber die Bundesregierung hat versprochen, dass es keine Impfpflicht geben wird. Dabei wird es bleiben, und das ist auch richtig», sagte Lauterbach der «Rheinischen Post».

29.12.2020:
Berlin (dpa) – Die deutschen Gesundheitsämter haben binnen 24 Stunden 12 892 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Außerdem wurden 852 weitere Todesfälle verzeichnet, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstag bekannt gab. Diese Zahlen sind aber nur bedingt mit den Werten der Vorwoche vergleichbar, da das RKI zum Jahreswechsel hin mit einer geringeren Zahl an Tests und auch weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern rechnete. Dennoch war die Zahl der Todesfälle vor einer Woche mit 731 Fällen geringer. Ein Höchststand von 962 Todesfällen war am 23. Dezember registriert worden. Die Zahl der Neuinfektionen betrug vor einer Woche 19 528.

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Dienstagmorgen bei 149,2. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch enorm: Die höchsten Inzidenzen hatten am Dienstag Sachsen mit 364,7 und Thüringen mit 273,7 den niedrigsten Wert hatte Mecklenburg-Vorpommern mit 77,2.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 1 664 726 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 29.12., 00.00 Uhr). Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg bis Dienstag auf 30 978. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1 277 900 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Bericht vom Montag bei 0,74 (Sonntag: 0,83). Dieser R-Wert bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 74 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Das RKI betont in seinem Bericht aber, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel hin Corona-Fälle nur verzögert angezeigt, erfasst und übermittelt werden, «so dass der R-Wert zudem ggf. unterschätzt wird».

28.12.2020:
Berlin (dpa) – Die Gesundheitsämter meldeten binnen 24 Stunden 348 weitere Todesfälle – damit stieg die Zahl auf 30.126, wie das Robert Koch-Institut (RKI) bekannt gab. Darüber hinaus wurden 10.976 Corona-Neuinfektionen gemeldet.

Die Zahl der Neuinfizierten und der Opfer sind aber nur bedingt mit den Werten der Vorwoche vergleichbar, da das RKI während der Feiertage und zum Jahreswechsel hin mit einer geringeren Zahl an Tests und auch weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern rechnete. Vor genau einer Woche waren 16.643 Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet worden. Bei den Todesfällen war der Höchststand von 952 am 16. Dezember registriert worden.

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Montagmorgen bei 157,8. Ihr bisheriger Höchststand war am vergangenen Dienstag mit 197,6 erreicht worden. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch enorm: Die höchsten Inzidenzen hatten am Montag Sachsen mit 371,3 und Thüringen mit 288,2, den niedrigsten Wert hatte Mecklenburg-Vorpommern mit 77,0.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 1.651.834 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 28.12., 00.00 Uhr). Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1.255.700 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Bericht vom Montag bei 0,74 (Sonntag: 0,83). Dieser R-Wert bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 74 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Das RKI betont in seinem Bericht aber, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel hin Corona-Fälle nur verzögert angezeigt, erfasst und übermittelt werden, «so dass der R-Wert zudem ggf. unterschätzt wird».

27.12.2020:
Berlin (dpa) – Während der Weihnachtsfeiertage ist die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen deutlich gesunken – allerdings vermutlich wegen der Festtage.

Am zweiten Weihnachtstag meldeten die deutschen Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 13.755 Corona-Neuinfektionen – nach 14.455 am Freitag und 25 533 an Heiligabend. Das RKI hatte ohnehin während der Feiertage mit geringeren Zahlen gerechnet, weil sowohl weniger getestet wurde als auch weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern eingingen. Doch auf den Intensivstationen stieg die Zahl der Covid-19-Patienten weiter an.

Die Zahl der binnen 24 Stunden von den Gesundheitsämtern gemeldeten Todesfälle lag am Samstag bei 356 – nach 240 am Freitag und 412 am Donnerstag. Der bisherige Höchststand von 962 Todesfällen war am Mittwoch erreicht worden.

Auf den Intensivstationen verschärfte sich derweil die Lage: Am Sonntag wurden nach Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 5562 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt – etwa 200 mehr als an Heiligabend (5354). 2960 von ihnen (53 Prozent) wurden invasiv beatmet.

Seit Beginn der Pandemie wurden nach RKI-Angaben von Sonntag (Stand 0.00 Uhr) insgesamt 1.640.858 Infektionen mit Sars-CoV-2 registriert, 29.778 Menschen starben demnach an oder in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Etwa 1.236.700 Menschen sind nach RKI-Schätzung wieder genesen.

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Sonntagmorgen (Stand 10.35 Uhr) bei rund 161. Ihr bisheriger Höchststand war am vorigen Dienstag mit 197,6 erreicht worden. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind enorm: Die höchsten Inzidenzen hatten am Sonntag Sachsen mit 376 und Thüringen mit 290, die niedrigsten Werte hatten Mecklenburg-Vorpommern mit 78 und Schleswig-Holstein mit 86.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Bericht vom Samstag bei 0,89 (Donnerstag: 0,97). Am Freitag gab es wegen des Feiertags keinen Situationsbericht. Dieser R-Wert bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 89 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Das RKI betont in seinem Bericht am Samstag aber, dass während der Feiertage Corona-Fälle nur verzögert angezeigt, erfasst und übermittelt werden, «so dass der R-Wert zudem ggf. unterschätzt wird».

26.12.2020:
Berlin (dpa) – Die deutschen Gesundheitsämter haben am ersten Weihnachtstag insgesamt 14.455 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Außerdem wurden 240 weitere Todesfälle verzeichnet, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen bekanntgab.

Da das RKI während der Feiertage mit einer geringeren Zahl an Tests und auch weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern rechnete, sind diese Zahlen aber nur bedingt mit den Werten der Vorwoche vergleichbar. Am vergangenen Samstag (19.12.) war mit 31.300 Neuinfektionen binnen eines Tages einer der bislang höchsten Werte erreicht worden. Bei den Todesfällen war der Höchststand von 952 am Mittwoch vergangener Woche (16.12.) registriert worden.

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Samstagmorgen bei 171. Ihr bisheriger Höchststand war am Dienstag mit 197,6 erreicht worden. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch enorm: Die höchsten Inzidenzen hatten am Samstag Sachsen mit 404 und Thüringen mit 303, den niedrigsten Wert hatte Mecklenburg-Vorpommern mit 83.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 1.627.103 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 26.12., 00.00 Uhr). Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg bis Samstag auf 29.422. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1.223.700 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Bericht vom Donnerstag bei 0,89 (Donnerstag: 0,97). Am Freitag gab es wegen des Feiertags keinen Situationsbericht. Dieser R-Wert bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 89 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Das RKI verweist in seinem Bericht am Samstag aber darauf hin, dass während der Feiertage Covid-Fälle nur verzögert angezeigt, erfasst und übermittelt werden, «so dass der R-Wert zudem ggf. unterschätzt wird».

24.12.2020:
Berlin (dpa) – Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus bleibt auf hohem Niveau. Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 32.195 neue Fälle und 802 Todesfälle binnen eines Tages übermittelt, wie das RKI am Donnerstag bekanntgab.

Am vergangenen Donnerstag (17.12.) übermittelten die Gesundheitsämter dem RKI 26.923 neue Corona-Fälle und 698 Todesfälle. Allerdings fehlen bei diesem Wert aus technischen Gründen rund 3500 Infektionen aus Baden-Württemberg. Auch wegen der deswegen entstandenen Nachmeldungen war am Freitag der Höchstwert von 33.777 Neuinfektionen verzeichnet worden. Der Höchststand von 962 Todesfällen war am Mittwoch erreicht worden.

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Donnerstag bei 196,2. Am Dienstag war mit 197,6 ein Höchststand erreicht worden. Den mit Abstand höchsten Wert erreicht Sachsen: Dort liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 425,7, also mehr als doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt. Es folgt Thüringen mit einem Wert von 327,9. Der niedrigste Wert wird in Mecklenburg-Vorpommern mit 95,6 verzeichnet.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 1.587.115 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 24.12., 00.00 Uhr). Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg bis Donnerstag auf 28 770. Rund 1.184.400 gelten nach Schätzungen inzwischen als genesen.

Beim R-Wert sah das RKI in seinem Lagebericht von Mittwochabend eine «zuletzt leicht sinkende Tendenz». Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag bei 0,92 (Vortag: 0,95). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 92 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

23.12.2020:
Berlin (dpa) – Die Zahl der gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat erneut einen Höchststand erreicht. Binnen eines Tages übermittelten die deutschen Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 962 Menschen die mit oder an Corona gestorben sind, wie aus den RKI-Zahlen vom Mittwochmorgen hervorgeht.

Außerdem wurden 24.740 Neuinfektionen gemeldet. Vergangenen Mittwoch (16.12.) waren 27.728 Neuinfektionen und der bisherige Höchststand von 952 Todesfällen verzeichnet worden. Den bisherigen Höchstwert mit 33.777 gemeldeten Infektionen hatte es am Freitag gegeben, darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten.

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) sank bis Mittwoch erstmals seit Wochen – und zwar leicht auf 195,1. Tags zuvor war mit 197,6 ein Höchststand erreicht worden. Den mit Abstand höchsten Wert erreicht Sachsen: Dort liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 414,1, also mehr als doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt. Es folgt Thüringen mit einem Wert von 319,6. Der niedrigste Wert wird in Mecklenburg-Vorpommern mit 96,3 verzeichnet.

Die Zahl der Patienten auf Intensivstationen und der Todesfälle war in der Tendenz zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet worden war. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) rechnet damit, dass der Lockdown aufgrund der Zeit von der Infektion bis zum möglichen Tod erst nach Wochen zu sinkenden Todeszahlen führen wird. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg bis Mittwoch auf 27 968.

Die deutschen Intensivmediziner gehen auch für die kommenden Wochen von einer weiteren Zunahme der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen aus. «Wir rechnen mit dem Peak in den nächsten zwei bis drei Wochen», hatte Christian Karagiannidis von den Kliniken Köln am Dienstagnachmittag auf einer Pressekonferenz der Divi gesagt. Am Dienstag wurden laut Divi-Tagesregister 5216 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen behandelt. Er rechne damit, dass es im Januar gleichzeitig «um die 6000» Intensivpatienten geben wird, sagte Karagiannidis.

Die Zahl der bekanntgegebenen Neuinfektionen lag am Mittwoch zwar etwas unter dem Wert der Vorwoche. Allerdings war die Zahl vom Mittwoch vergangener Woche leicht erhöht, weil Sachsen an dem Tag Daten nachgemeldet hatte. Doch auch die Sieben-Tage-Inzidenz sank leicht, nachdem sie seit 3. Dezember permanent angestiegen war. Epidemiologe Hajo Zeeb vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie riet dennoch zur Vorsicht, einzelne Tage zu interpretieren. «Da muss sich schon mehrere Tage in Folge etwas zeigen, und im Grunde kann man derzeit noch nicht wirklich erwarten, dass die strengeren Maßnahmen sich in sinkenden Zahlen widerspiegeln.» Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 1.554.920 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 23.12., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 1.160.100 Menschen inzwischen genesen.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Dienstagabend bei 0,95 (Vortag: 0,98). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 95 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

21.12.2020:
Berlin (dpa) – Innerhalb eines Tages wurden dem Robert Koch-Institut (RKI) 16.643 neue Fälle übermittelt. Am vergangenen Montag hatte die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen bei 16.362 etwas darunter gelegen.

Allerdings sind die Zahlen zu Wochenbeginn meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Den Höchstwert mit 33.777 gemeldeten Infektionen hatte es am Freitag gegeben – darin waren jedoch rund 3500 nachgemeldete Fälle vom Vortag enthalten.

Die deutschen Gesundheitsämter meldeten zudem 226 neue Todesfälle binnen 24 Stunden. Vor genau einer Woche hatte dieser Wert bei 188 gelegen. Der bisherige Höchstwert von 952 Toten war am Mittwoch erreicht worden. In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 26.275.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 1.510.652 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 21.12., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 1.115.400 Menschen inzwischen genesen.

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (7-Tage-Inzidenz) gab das RKI mit 197,1 an. Das ist der höchste Stand seit Beginn der Pandemie.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Abend bei 0,98 (Vortag: 1,04). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 98 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

20.12.2020:
Berlin (dpa) – Binnen eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut (RKI) 22.771 Neuinfektionen übermittelt. Das geht aus RKI-Angaben von Sonntagmorgen hervor. Den Höchstwert mit 33.777 gemeldeten Infektionen hatte es am Freitag gegeben, allerdings waren darin rund 3500 nachgemeldete Fälle vom Vortag enthalten. Am Sonntag vergangener Woche hatte die Zahl bei 20.200 gelegen. Die Gesundheitsämter meldeten binnen eines Tages zudem 409 neue Todesfälle.

Der bisherige Höchstwert von 952 Toten war am Mittwoch erreicht worden. In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 26.049.

Insgesamt zählt das Robert Koch-Institut seit Beginn der Pandemie 1.494.009 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 20.12., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 1.097.400 Menschen inzwischen genesen. Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (7-Tage-Inzidenz) gab das RKI am Sonntag mit 192,2 an. Das ist der höchste Stand seit Beginn der Pandemie.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Samstagabend bei 1,06 (Vortag: 1,05). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 106 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

19.12.2020:
Berlin (dpa) – Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 31.300 Neuinfektionen binnen eines Tages übermittelt. Das geht aus RKI-Angaben von Samstagmorgen hervor.

Am Freitag hatte es mit 33.777 gemeldeten Infektionen einen Höchstwert gegeben, allerdings waren darin rund 3500 nachgemeldete Fälle vom Vortag enthalten. Am Samstag vergangener Woche hatte die Zahl bei 28.438 gelegen.

Die Gesundheitsämter meldeten binnen eines Tages zudem 702 neue Todesfälle. Der bisherige Höchstwert von 952 Toten war am Mittwoch erreicht worden. In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 25.640.

Insgesamt zählt das Robert Koch-Institut seit Beginn der Pandemie 1.471.238 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 19.12., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 1.085.500 Menschen inzwischen genesen. Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (7-Tage-Inzidenz) gab das RKI am Samstag mit 189,6 an. Das ist der höchste Stand seit Beginn der Pandemie.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Samstagabend bei 1,06 (Vortag: 1,05). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 106 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

18.12.2020:
Berlin (dpa) – Erstmals hat das Robert Koch-Institut (RKI) in Deutschland mehr als 30.000 neue Infektionen mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages gemeldet. Die Behörde gab am Freitagmorgen auf ihrer Website 33.777 neue Corona-Fälle an.

Allerdings enthält diese Zahl 3500 Nachmeldungen aus Baden-Württemberg, die am Vortag aus technischen Gründen nicht übermittelt worden waren. Abzüglich der Nachmeldungen wurden somit 30.277 neue Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Addiert man die 3500 Nachmeldungen zum gestrigen offiziellen Wert von 26.923, lag die Gesamtzahl am Donnerstag bereits bei 30.423. Die Zahl der Todesfälle erreichte am Freitag mit 813 den zweithöchsten Wert seit Beginn der Pandemie.

Der vorherige Höchststand an Neuinfektionen war am vergangenen Freitag (11.12.) mit 29.875 erreicht worden. Die Zahl der Todesfälle lag am vorigen Freitag bei 598. Der Höchstwert von 952 Todesfällen war am Mittwoch verzeichnet worden. In der Tendenz hatte die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt zugenommen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg bis Freitag auf 24.938.

Die zur Lagebeurteilung entscheidende Sieben-Tage-Inzidenz – die gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen – stieg am Freitag an und erreichte mit 184,8 einen Höchststand. Am Donnerstag hatte der Wert bei 179,2 gelegen.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 1.439.938 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 18.12., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 1.069.400 Menschen inzwischen genesen.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstagabend bei 0,97 (Vortag 0,98). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 97 weitere Menschen anstecken. Das RKI weist jedoch ausdrücklich darauf hin, dass der Wert aufgrund noch ausstehender Datenübermittlungen nur eingeschränkt verwertbar ist. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Erst wenn er für längere Zeit unter 1 liegt, flaut dieses ab.

17.12.2020:
Berlin (dpa) – Die Zahl der binnen eines Tages gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt auf hohem Niveau.

Die deutschen Gesundheitsämter übermittelten dem Robert Koch-Institut (RKI) 698 neue Todesfälle, wie aus den RKI-Zahlen vom Donnerstagmorgen hervorgeht. Das ist der zweithöchste Wert seit Beginn der Pandemie.

Außerdem wurden 26.923 Neuinfektionen verzeichnet. Das RKI wies aber darauf hin, dass aus Baden-Württemberg aus technischen Gründen rund 3500 Fälle zu wenig übermittelt wurden. Am vergangenen Donnerstag (10.12.) waren 23.679 Neuinfektionen gemeldet worden. Die Zahl der Todesfälle lag bei 440. Der Höchstwert von 952 Todesfällen war am Mittwoch verzeichnet worden. Die Zahl der Neuinfektionen hatte am Freitag den Höchststand von 29.875 gemeldeten Fällen erreicht.

In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg bis Donnerstag auf 24.125.

Die zur Lagebeurteilung entscheidende Sieben-Tage-Inzidenz – die gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen – sank bis Donnerstag leicht auf 179,2. Am Mittwoch hatte der Wert mit 179,8 einen Höchststand erreicht.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 1.406.161 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 17.12., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 1.047.600 Menschen inzwischen genesen.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Mittwoch bei 0,98. Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 98 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Erst wenn er für längere Zeit unter 1 liegt, flaut dieses ab.

16.12.2020:
Berlin (dpa) – Die Zahl der binnen eines Tages erfassten Toten nach Corona-Infektionen in Deutschland hat einen Höchststand erreicht. Die Gesundheitsämter übermittelten dem Robert Koch-Institut (RKI) 952 weitere Todesfälle, wie aus den Zahlen vom Mittwoch hervorgeht.

Außerdem kamen 27.728 Neuinfektionen hinzu. Vergangenen Mittwoch waren 20.815 Neuinfektionen und 590 Todesfälle gemeldet worden. Sachsen meldete nun jedoch noch Daten vom Vortag nach. Für Wirbel sorgten Triage-Äußerungen eines Mediziners des Oberlausitzer Bergland-Klinikums im sächsischen Zittau.

Die Zahl der wöchentlichen Corona-Todesfälle bundesweit steigt schon seit einiger Zeit an, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Der Tod von Covid-19-Patienten wird häufig nachgemeldet. Das Datum, zu dem der Fall dem RKI bekannt wird, entspreche nicht dem Sterbedatum und auch nicht dem Datum der Meldung ans Gesundheitsamt, erläuterte eine RKI-Sprecherin. Generell seien die Zahlen für einzelne Tage weniger aussagekräftig als etwa Wochenwerte.

Dass die Zahl der gestorbenen Infizierten von Dienstag auf Mittwoch einen Sprung macht, war auch in Vorwochen zu beobachten – dies dürfte mit dem Meldewesen zu tun haben. Sachsen, das am Vortag keine Daten übermittelt hatte, meldete nun insgesamt 153 Todesfälle. Mehrere sächsische Landkreise weisen derzeit sehr hohe Infektionszahlen auf.

Der Ärztliche Direktor des Oberlausitzer Bergland-Klinikums in Zittau, Mathias Mengel, erklärte laut dem Nachrichtenportal t-online: «Wir waren in den vergangenen Tagen schon mehrere Male in der Situation, dass wir entscheiden mussten, wer Sauerstoff bekommt und wer nicht.»

Das Klinikum bestätigte eine kritische Lage, die Intensivmedizin stoße «an die Grenzen des Leistbaren». Die Kapazität der beiden eigens eingerichteten Corona-Infektionsstationen könne nicht ausgeschöpft werden, weil Personal fehle. Allerdings betonte die Einrichtung, dass alle Patienten «die bestmögliche Therapie» erhielten. Sollten die Corona-Stationen keine Patienten mehr aufnehmen können, würden Erkrankte in umliegende Kliniken geflogen.

Nach Zahlen der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) werden bundesweit derzeit 4836 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, davon werden 2760 invasiv beatmet. Die Lage in den Kliniken und insbesondere in den Notaufnahmen sei «sehr angespannt», erklärte die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) am Mittwoch.

Der zur Lagebeurteilung wichtige Wert der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen erreichte mit 179,8 nun ebenfalls einen neuen Höchststand. Am Dienstag lag dieser Wert bei 173,7. Die Politik hat als Ziel ausgegeben, ihn unter 50 zu drücken. Die bisherigen Tageshöchstwerte von 29.875 gemeldeten Neuinfektionen und 598 Toten waren am vergangenen Freitag erreicht worden.

Die Gesamtzahl der Menschen, die im Zusammenhang mit einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg bis Mittwoch auf 23.427. Die tatsächliche Zahl der Corona-Toten dürfte laut RKI sogar noch höher sein. Nach Schlaganfällen etwa werde nicht immer die vorherige Virusinfektion entdeckt. Auch bei der Zahl der Infektionen geht das RKI von einer Dunkelziffer aus.

Die Lage sei so ernst wie noch nie seit Pandemiebeginn, hatte RKI-Chef Lothar Wieler am Dienstag gesagt. Weil schwere und tödliche Verläufe erst mit gewissem Zeitverzug auftreten, sei auch noch eine Zuspitzung der Lage über Weihnachten zu befürchten. Die in Deutschland mittlerweile gestiegene Zahl an Gestorbenen erklärte Wieler auch mit der Altersstruktur der Infizierten. Derzeit gebe es eine hohe Zahl von alten und hochaltrigen Infizierten in Deutschland. Bei ihnen ist das Risiko für tödliche Verläufe höher.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 1.379.238 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 16.12., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 1.025.000 Menschen inzwischen genesen.

15.12.2020:
Berlin (dpa) – Deutschland startet mit weiter auf hohem Niveau liegenden Corona-Zahlen in den verschärften Lockdown – es gibt aber ein erstes Hoffnungszeichen.

Die zur Lagebeurteilung entscheidende 7-Tage-Inzidenz – die gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen – ging erstmals seit fast zwei Wochen leicht zurück. Der Wert lag nach den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) am Dienstag bei 173,7.

Am Montag hatte er mit 176,4 noch einen Höchststand erreicht. Aus Sachsen seien allerdings am Montag keine Corona-Daten übermittelt worden, sie flössen nun erst nachträglich in die Statistik ein, hieß es vom RKI. Die fehlenden Daten beeinflussten den Wert für die 7-Tage-Inzidenz aber nur geringfügig.

Vor allem in Sachsen, dem Bundesland mit der derzeit weitaus höchsten 7-Tage-Inzidenz, sank der Wert merklich: Er lag am Dienstag bei 328,7 (Vortag: 379,1). Welchen Anteil daran die fehlenden Daten hatten, blieb zunächst unklar. Im ebenfalls stark betroffenen Thüringen stieg der Wert hingegen von 234,6 auf 251,0. Als Richtwert, ab dem die Gesundheitsämter wieder in der Lage sind, Ansteckungen und Kontakte nachzuverfolgen und entsprechende Infektionsschutzmaßnahmen anzuordnen, gelten 50 Ansteckungen innerhalb einer Woche auf 100.000 Einwohner.

Bis sich die Auswirkungen des verschärften Lockdowns in den Fallzahlen zeigen, vergehen nach RKI-Angaben etwa zwei bis drei Wochen. Der Epidemiologe Hajo Zeeb vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie hatte der Deutschen Presse-Agentur (dpa) gesagt, er hoffe, dass der Anstieg bis Weihnachten gestoppt werde. Im besten Fall habe man zum 10. Januar für einige Tage einen deutlich sinkenden Trend.

Man könne zwar nur spekulieren, aber spätestens Mitte Januar müsste eine stärkere Reduktion der Neuinfektionen sichtbar werden, sagte auch Max Geraedts von der Universität Marburg der dpa. «Ich hoffe aber für alle diejenigen, die sich Tag und Nacht in den Krankenhäusern und den Altenpflegeeinrichtungen unter Bedrohung ihrer eigenen Gesundheit in den nächsten Wochen für andere Menschen einsetzen, dass dies schneller geht.»

Ungewiss ist vor allem, wie sehr sich die Feiertage um Weihnachten und Silvester mit ihren verstärkten Zusammenkünften im Familien- und Freundeskreis auf das Infektionsgeschehen auswirken werden. Die Lockdown-Regeln seien gut, brächten aber nur mit weitgehender Beteiligung der Bevölkerung etwas, so Epidemiologe Zeeb. «Alle Familientreffen und Feierlichkeiten sollten mit großer Vorsicht und Respekt vor dem Virus abgehalten werden.»

Der BfR-Corona-Monitor, eine regelmäßige Umfrage des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), zeigt zumindest, dass die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber Lockdown-Maßnahmen in den vergangenen zwei Wochen zum Teil deutlich zugenommen hat. «Während beispielsweise das Schließen von Kultureinrichtungen Anfang November nur von 49 Prozent der Befragten befürwortet wurde, halten inzwischen 62 Prozent dies für angemessen», erklärte BfR-Präsident Andreas Hensel.

«Die Bedrohung durch die Pandemie ist in der Bevölkerung präsent.» Im Verhalten der Bevölkerung lässt sich der Umfrage zufolge zunehmende Vorsicht erkennen. Demnach geben inzwischen 75 Prozent der Befragten an, seltener ihr Zuhause zu verlassen. 83 Prozent sagen, dass sie seltener Freunde und Familie treffen.

Wie das RKI am Dienstagmorgen bekanntgab, haben die deutschen Gesundheitsämter 14.432 neue Fälle und 500 Todesfälle binnen eines Tages übermittelt. Am Dienstag der Vorwoche waren 14.054 Neuinfektionen und 423 Todesfälle gemeldet worden. Die Höchststände von 29.875 gemeldeten Fällen und 598 Toten waren am Freitag erreicht worden. Die 500 Todesfälle vom Dienstag bedeuten den dritthöchsten Wert seit Beginn der Pandemie.
In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 22.475. Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 1.351.510 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 15.12., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 1.003.300 Menschen inzwischen genesen.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Montag bei 1,06 (Vortag: 1,12). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 106 weitere Menschen anstecken. Am Dienstagabend gab das RKI den Wert mit 0,98 an, er sei aber aufgrund von noch ausstehenden Datenermittlungen nur eingeschränkt verwertbar. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Erst wenn er für längere Zeit unter 1 liegt, flaut dieses ab.

14.12.2020
Berlin (dpa) – Innerhalb eines Tages wurden von den deutschen Gesundheitsämtern 16.362 neue Fälle übermittelt, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Morgen bekanntgab.

Das sind rund 4000 Fälle mehr als am vergangenen Montag, als die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen bei 12.332 lag. Der bisherige Rekord war am Freitag mit 29.875 gemeldeten Fällen erreicht worden. An Sonntagen und Montagen sind die vom RKI veröffentlichten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Die deutschen Gesundheitsämter meldeten zudem 188 neue Todesfälle binnen 24 Stunden. Vor genau einer Woche hatte dieser Wert bei 147 gelegen. Der bisherige Höchststand von 598 Todesfällen war am Freitag erreicht worden. In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 21.975.

Die zur Lagebeurteilung entscheidende 7-Tage-Inzidenz – die gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen – steigt ebenfalls deutlich an. Sie lag am Sonntag bei einem Höchststand von 169. Am Montag stieg sie weiter auf 176,4.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 1.337.078 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 14.12., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 984.200 Menschen inzwischen genesen.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntag bei 1,12 (Vortag: 1,17). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 112 weitere Menschen anstecken. Nachdem der Wert wochenlang um 1 herum schwankte, lag er seit Freitag bei über 1,1. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Erst wenn er für längere Zeit unter 1 liegt, flaut dieses ab.

13.12.2020:
Berlin (dpa) – Trotz des Teil-Lockdowns und etlicher Mahnungen aus Wissenschaft und Politik sind die Corona-Zahlen in Deutschland drastisch gestiegen. Binnen eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut (RKI) 20.200 neue Corona-Infektionen übermittelt, wie es am Sonntagmorgen berichtete.

Damit hat sich die Zahl im Wochenvergleich erneut weiter erhöht. Am vergangenen Sonntag lag sie bei 17.767. Auch die Zahl der neuen Todesfälle stieg von 255 am vergangenen Sonntag auf nun 321.

Nun will die Politik mit einem harten Lockdown den Anstieg brechen. Ab Mittwoch soll das öffentliche Leben in Deutschland drastisch heruntergefahren werden, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach Beratungen mit den Ministerpräsidenten am Sonntag mitteilte.

Der Höchststand der Neuinfektionen war am Freitag mit 29.875 gemeldeten Fällen erreicht worden. An Sonntagen sind die erfassten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Der bisherige Höchstwert von 598 Toten war ebenfalls am Freitag erreicht worden. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 21.787.

Die zur Lagebeurteilung entscheidende 7-Tage-Inzidenz – die gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen – steigt seit rund zehn Tagen deutlich an, sie lag am Sonntag bei einem neuen Höchststand von 169. Am Samstag lag sie noch bei 163,8 und am 3. Dezember bei 134,0. Zu Beginn des Teil-Lockdowns im November waren es um die 120. Bund und Länder wollen erreichen, dass es weniger als 50 werden – so könnten Gesundheitsämter Infektionsketten wieder nachverfolgen.

Allerdings unterscheidet sich die Inzidenz zwischen einzelnen Bundesländern erheblich. Mit 349 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen hatte Sachsen laut RKI-Angaben vom Sonntag den bei weitem höchsten Wert – mehr als doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt. Es folgten Thüringen (231) und Bayern (200). Die niedrigsten Werte hatten Schleswig-Holstein (79), Mecklenburg-Vorpommern (83) und Niedersachsen (85).

Einer Studie zufolge verringert der Mund-Nasen-Schutz das Corona-Infektionsrisiko um fast die Hälfte – um durchschnittlich rund 45 Prozent. «Das sind 55 statt 100 Neuinfektionen», sagte der Mainzer Ökonom Klaus Wälde, einer der Autoren der im Fachjournal «PNAS» veröffentlichten Untersuchung. «Oder noch anschaulicher: Statt 20.000 Neuinfektionen am Tag hätten wir ohne Masken rund 38.000.» Sein Fazit: «Jeder sollte Masken tragen, um sich und andere vor Infektionen zu schützen.»

Das Team um Wälde hatte den Sonderweg Jena (Thüringen) untersucht und mit Daten aus ähnlichen deutschen Städten verglichen. In der thüringischen Stadt wurden Schutzmasken bereits am 6. April eingeführt und damit rund drei Wochen früher als in den meisten anderen deutschen Kreisen und Städten.

Auch die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen steigt weiter steil an: Nach Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) wurden 4552 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen behandelt (Stand Sonntag, 12.15 Uhr) – 61 mehr als am Vortag. 57 Prozent von ihnen wurden invasiv beatmet. «In den nächsten zwei Wochen werden die Infektionszahlen zunächst noch einmal steigen. Der Lockdown wirkt erst mit Verzögerung», sagte der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Montag). Er rechne damit, dass die Zahl der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen zur Jahreswende auf 5000 steigen werde.

Insgesamt zählt das RKI seit Beginn der Pandemie 1.320.716 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 13.12., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 967.900 Menschen inzwischen genesen. Laut RKI galten am Sonntag somit geschätzt in Deutschland 331.000 Menschen als aktive Covid-19-Infizierte – etwa einer von 250. Experten gehen von einer erheblichen Dunkelziffer aus.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntag bei 1,12 (Vortag: 1,17). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 112 weitere Menschen anstecken. Nachdem der Wert wochenlang um 1 herum schwankte, lag er seit Freitag bei über 1,1. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Erst wenn er für längere Zeit unter 1 liegt, flaut dieses ab.

11.12.2020:
Berlin (dpa) – Die Zahlen der gemeldeten Corona-Neuinfektionen und Todesfälle in Deutschland binnen eines Tages haben neue Höchststände erreicht. Die Gesundheitsämter übermittelten innerhalb von 24 Stunden 29.875 neue Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) von Freitagmorgen hervorging.

Das sind über 6000 mehr als am Vortag, als mit 23.679 Fällen ebenfalls ein Rekord erreicht worden war. Außerdem meldete das RKI am Freitag mit 598 neuen Todesfällen den zweiten Höchstwert binnen kurzer Zeit. Der bisher höchste Tagesstand von 590 Toten war am Mittwoch erreicht worden. Angesichts dieser Entwicklung forderten Intensivmediziner rasche durchgreifende Maßnahmen.

Die Zahl der täglichen Todesfälle war zuletzt tendenziell gestiegen, was nach der starken Zunahme der Neuinfektionen erwartet worden war. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 20.970.

Hajo Zeeb vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie sagte zur drastischen Zunahme der Neuinfektionen um 6000 Fälle: «Der große Anstieg von gestern auf heute kann zum einen technische Gründe haben, wie Übermittlungsverzögerungen zwischen Laboren und Gesundheitsämtern. Aber klar haben wir auch einen echten Anstieg, der in diesem Fall getragen sein muss von einem Gesamt-Anstieg im Land.»

Eine RKI-Sprecherin sagte, grundsätzlich seien Zahlen einzelner Tage nicht geeignet, um daraus eine Entwicklung abzulesen. Das RKI führe täglich die Meldedaten aus den Ländern zusammen, dabei könne es zu Abweichungen kommen, etwa weil einzelne Länder Zahlen verzögert meldeten.

Die Sprecherin betonte, es komme vor allem auf die 7-Tage-Inzidenz an, also die gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Diesen Wert bezifferte das RKI am Freitag mit 156 – ebenfalls ein Höchststand. Zu Beginn des Teil-Lockdowns im November waren es um die 120. Bund und Länder wollen erreichen, dass es weniger als 50 werden – so könnten Gesundheitsämter Infektionsketten wieder nachverfolgen.

Allerdings unterscheidet sich die Inzidenz zwischen einzelnen Bundesländern erheblich. Mit nun 313 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen hat Sachsen den mit Abstand höchsten Wert – vor Thüringen (195) und Bayern (188). Die niedrigsten Werte haben Schleswig-Holstein (68), Mecklenburg-Vorpommern (71) und Niedersachsen (79). Bei den Landkreisen hatten die höchsten 7-Tage-Inzidenzen am Freitag Regen in Bayern mit 575 und Bautzen in Sachsen mit 515.

Nach Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) wurden am Freitag 4432 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen behandelt – knapp 100 mehr als am Vortag. 57 Prozent von ihnen wurden invasiv beatmet.

Divi-Präsident Uwe Janssens forderte rasche Entscheidungen für zusätzliche bundesweite Corona-Beschränkungen. Jeder weitere Tag ohne durchgreifende und nachhaltige Lockdown-Maßnahmen koste Menschenleben. Selbst ein sofortiger Lockdown würde die Zahlen erst in zwei bis drei Wochen deutlich sinken lassen, sagte er. «Ein Zögern und Warten auf Weihnachten ist schier unverantwortlich.»

Insgesamt zählte das RKI seit Beginn der Pandemie 1.272.078 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 11.12., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 942.100 Menschen inzwischen genesen.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstag bei 1,03 (Vortag: 0,99). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 103 weitere Menschen anstecken. Der Wert schwankt seit einigen Wochen um 1 herum und bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

10.12.2020:
Berlin (dpa) – Die Zahl der binnen eines Tages an das Robert Koch-Institut gemeldeten Corona-Neuinfektionen hat einen Höchststand erreicht. Die Gesundheitsämter übermittelten binnen 24 Stunden 23.679 Fälle, wie aus Zahlen von Donnerstagmorgen hervorgeht.

Der bisherige Rekordwert war am 20. November mit 23.648 gemeldeten Fällen erreicht worden. Am Donnerstag vergangener Woche waren es 22.046 neue Fälle.

Zudem wurden dem RKI in 24 Stunden 440 neue Todesfälle gemeldet. Am Vortag war mit 590 Toten der bisherige Höchstwert erreicht worden.

Insgesamt überstieg die Zahl der Toten die Marke von 20.000. Generell war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem Anstieg der Neuinfektionen erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 20.372.

Beim Infektionsgeschehen gab es in den Bundesländern weiterhin große Unterschiede. Mit nun 310 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen hatte Sachsen mit Abstand den höchsten Wert, gefolgt von Thüringen (192) und Bayern (186). Die niedrigsten Werte hatten Schleswig-Holstein (59), Mecklenburg-Vorpommern (66) und Niedersachsen (79).

Für ganz Deutschland gab das RKI am Donnerstagmorgen einen neuen Höchstwert von 149 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen an. Zu Beginn des Teil-Lockdowns im November waren es um die 120 gewesen. Bund und Länder wollen erreichen, dass es weniger als 50 werden – so könnten Gesundheitsämter Infektionsketten wieder nachverfolgen. Die meisten Todesfälle im Ländervergleich gab es in Bayern mit nun 4621.

Insgesamt registrierte das RKI seit Beginn der Pandemie 1.242.203 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 10.12., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 922.100 Menschen inzwischen genesen. Damit gibt es derzeit rechnerisch rund 300.000 aktive Corona-Fälle.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstag bei 1,03 (Vortag: 0,99). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 103 weitere Menschen anstecken. Der Wert schwankt seit einigen Wochen um 1 herum und bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Berlin (dpa) – Ein neuer Höchststand bei den Todesfällen und eine wieder steigende Zahl an Corona-Neuansteckungen: Das Infektionsgeschehen in Deutschland und die Lage in den Kliniken sind von Entspannung weit entfernt.

Die deutschen Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 590 neue Todesfälle innerhalb eines Tages, wie aus den RKI-Zahlen vom Mittwoch hervorgeht.

Das sind über 100 Fälle mehr als beim bisherigen Rekordstand von 487 Toten vom vergangenen Mittwoch. Insgesamt wurden binnen 24 Stunden
20.815 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Am Mittwoch in der Vorwoche lag der Wert noch bei 17.270. Den bisher höchsten Tageswert gab es am 20. November mit 23.648 Fällen.

Im Zuge des seit Anfang November geltenden Teil-Lockdowns stagnierten die Fallzahlen zunächst. Seit dem 4. Dezember sei aber erneut ein leichter Anstieg der Fallzahlen zu beobachten, hieß es im Lagebericht des RKI vom Dienstagabend. Dass die Zahl täglicher Todesfälle nach oben geht, war nach dem zeitweise steilen Anstieg bei den Neuinfektionen erwartet worden.

Auch in den nächsten Wochen sei mit weiter steigenden Totenzahlen zu rechnen, hieß es am Mittwoch von der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi). «Der Peak wird wahrscheinlich erst im Januar erreicht und dann auf einer stetigen Zahl verweilen.»

Laut Divi-Intensivregister werden derzeit 4278 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen behandelt, 2521 davon werden invasiv beatmet (Stand 9.12., 12.15 Uhr). Vor vier Wochen (11.11.) waren es 3127 (davon 1787 invasiv beatmet). Würden die Fallzahlen ab sofort sinken, würde die Welle der Intensivpatienten nach Divi-Angaben noch etwa zwei bis drei Wochen nachrollen. Ähnlich lang sei die Liegedauer. Somit wäre mit sinkenden Todeszahlen erst etwa vier bis sechs Wochen nach einer solchen Trendumkehr zu rechnen.

Bis Mittwoch waren bundesweit 19.932 Todesfälle bei Menschen, die an oder unter Beteiligung einer Sars-CoV-2-Infektion starben, erfasst. Laut RKI-Lagebericht vom Dienstagabend waren 87 Prozent der gemeldeten Verstorbenen 70 Jahre und älter, der Altersmedian lag bei 83 Jahren. Bei unter 20-Jährigen seien bundesweit bisher zehn Covid-19-Todesfälle im Alter zwischen 0 und 17 Jahren übermittelt worden, wobei sieben Fälle noch validiert würden.

Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen nimmt demnach derzeit in der älteren Bevölkerung weiter zu, während sie in den jüngeren Altersgruppen stagniert oder leicht abnimmt. «Da ältere Personen häufiger von schweren Erkrankungsverläufen von Covid-19 betroffen sind, steigt die Anzahl an schweren Fällen und Todesfällen weiter an.»

Das RKI gab am Mittwoch einen neuen Höchstwert von 148,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen an. Zu Beginn des Teil-Lockdowns im November waren es um die 120 gewesen. Bund und Länder wollen erreichen, dass es weniger als 50 werden – so könnten Gesundheitsämter Infektionsketten wieder nachverfolgen. Derzeit könne für einen großen Teil der Fälle das Infektionsumfeld nicht ermittelt werden, hieß es vom RKI.

Im Vergleich zur Vorwoche ist demnach in fast allen Bundesländern wieder eine Zunahme der Inzidenz und Fallzahlen zu beobachten, besonders deutlich in Hamburg, Sachsen und Thüringen. Mit 315,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen hat Sachsen mit Abstand den höchsten Wert, gefolgt von Thüringen (186,9) und Bayern (178,9). Die niedrigsten Werte haben demnach Mecklenburg-Vorpommern (57,1), Schleswig-Holstein (58,1) und Niedersachsen (74,2).

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Dienstag bei 1,02 (Vortag: 1,06). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 102 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Das RKI zählt in Deutschland seit Beginn der Pandemie 1.218.524 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 (Stand: 9.12., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 902.100 Menschen inzwischen genesen.

Für gut die Hälfte der übermittelten Infektionen liegen dem RKI klinische Informationen vor. Häufig genannte Symptome von Covid-19 sind demnach: Husten (in 40 Prozent der Fälle als Symptom angegeben), Fieber (29 Prozent), Schnupfen (26 Prozent), Halsschmerzen (21 Prozent), Pneumonie (1 Prozent) sowie Geruchs- oder Geschmacksverlust (21 Prozent; Symptom wird erst seit der 17. Kalenderwoche erfasst).

09.12.2020:
Berlin (dpa) – Die Corona-Neuinfektionen in Deutschland bleiben trotz der Schließung zahlreicher Einrichtungen weiter auf hohem Niveau. Die Gesundheitsämter meldeten 14.054 neue Fälle binnen 24 Stunden, wie das Robert Koch-Institut (RKI) bekanntgab.

In der Vorwoche waren es am Dienstag 13.604 neue Fälle gewesen, den bisher höchsten Tageswert gab es am 20. November mit 23.648 Fällen. Binnen eines Tages wurden nun 423 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus gemeldet – am Dienstag vergangener Woche waren es 388 Fälle gewesen.

Beim Infektionsgeschehen gibt es in den Bundesländern weiterhin große Unterschiede. Mit 319 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen hat Sachsen mit Abstand den höchsten Wert, gefolgt von Thüringen (183) und Bayern (177). Die niedrigsten Werte haben demnach Mecklenburg-Vorpommern (52), Schleswig-Holstein (54) und Niedersachsen (76).

Für ganz Deutschland gab das RKI nun einen neuen Höchstwert von 147 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen an. Zu Beginn des Teil-Lockdowns im November waren es um die 120 gewesen. Bund und Länder wollen erreichen, dass es weniger als 50 werden – so könnten Gesundheitsämter Infektionsketten wieder nachverfolgen.

In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, wie nach dem steilen Anstieg der Neuinfektionen erwartet. Der bisherige Höchststand von 487 wurde am vergangenen Mittwoch erreicht. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 19.342. Im Ländervergleich gibt es die meisten Toten in Bayern (4411).

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 1.197.709 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 08.12., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 881.800 Menschen inzwischen genesen.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Montag bei 1,06 (Vortag: 1,10). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 106 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

07.12.2020:
Berlin (dpa) – Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus bleibt auf hohem Niveau, auch wenn die deutschen Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) zum Wochenstart wieder vergleichsweise wenig neue Corona-Infektionen gemeldet haben.

Innerhalb eines Tages wurden 12.332 neue Fälle übermittelt, wie das RKI am Montagmorgen bekanntgab. Das sind über 1000 Fälle mehr als am vergangenen Montag, als die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen bei 11.168 lag. Der bisherige Rekord war am 20. November mit 23.648 Fällen erreicht worden. An Sonntagen und Montagen sind die erfassten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Die deutschen Gesundheitsämter meldeten zudem 147 neue Todesfälle binnen 24 Stunden. Vor genau einer Woche hatte dieser Wert bei 125 gelegen. Der bisherige Höchststand von 487 Todesfällen war am vergangenen Mittwoch erreicht worden. In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 18.919.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 1.183.655 nachgewiesene. Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 07.12., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 863.300 Menschen inzwischen genesen.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntag bei 1,10 (Vortag: 1,10). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 110 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

06.12.2020:
Berlin (dpa) – Während die Zahl der Corona-Neuninfektionen in Deutschland auf hohem Niveau verharrt, werden immer mehr Covid-19-Patienten auf Intensivstationen behandelt.

Ihre Zahl stieg am Sonntag auf mehr als 4100 und erreichte zum dritten Mal in Folge einen Höchststand. Zudem wurde am Samstag mit 483 neuen Todesfällen im Zusammenhang mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden der zweithöchste Wert seit Ausbruch der Pandemie erreicht, wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte. Der bisherige Höchstwert war mit 487 Todesfällen am vergangenen Mittwoch registriert worden.

Bis Sonntagfrüh meldeten die Gesundheitsämter dem RKI binnen 24 Stunden 17.767 neue Corona-Infektionen. Allerdings sind die erfassten Fallzahlen am Wochenende meist niedriger, unter anderem weil weniger getestet wird. Am Sonntag voriger Woche hatte der Wert deutlich niedriger bei 14.611 gemeldeten Neu-Infektionen gelegen.

Bis Sonntagmorgen starben den Angaben zufolge 255 Menschen binnen 24 Stunden im Zusammenhang mit dem Virus Sars-CoV-2. Damit stieg die Zahl der Todesfälle in Deutschland auf 18.772 seit Beginn der Pandemie (Stand: 06.12., 00.00 Uhr). Insgesamt haben sich nach RKI-Angaben hierzu1ande 1.171.322 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert.

Die Zahl der binnen eines Tages von den Gesundheitsämtern an das RKI gemeldeten Neuinfektionen betrug Samstagfrüh 23.318 – und damit mehr als die am Samstag der Vorwoche bekanntgewordenen 21.695 Neuinfektionen. Damit ist auch fünf Wochen nach Beginn des bundesweiten Teil-Lockdowns zwar ein Stopp des starken Anstiegs, aber kein Rückgang der Infektionszahlen feststellbar.

Am Sonntag waren nach Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 4108 Covid-19-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung – nach 4051 am Samstag und 4011 am Freitag, als erstmals die Schwelle von 4000 Corona-Patienten auf Intensivstationen überschritten wurde. 60 Prozent der Patienten werden per Tubus – also durch einen Schlauch – beatmet.

Die 7-Tage-Inzidenz – also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche – gab das RKI am Sonntag mit 142 an. Zu Beginn des Teil-Lockdowns lag sie um die 120. Unter den Bundesländern wies nach RKI-Angaben vom Sonntag Sachsen mit knapp 301 den mit Abstand höchsten Wert auf, gefolgt von Berlin (182), Bayern (175), Thüringen (167) und Hessen (146). Die geringsten Inzidenzen hatten demnach Mecklenburg-Vorpommern (47), Schleswig-Holstein (49) und Niedersachsen (72).

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntag bei 1,10 (Vortag: 1,10). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 110 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

05.12.2020
Berlin (dpa) – Zum zweiten Mal in Folge hat die Zahl der intensivmedizinisch betreuten Menschen in Deutschland einen Höchststand erreicht.

Zudem wurde mit 483 neuen Todesfällen im Zusammenhang mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden der zweithöchste Stand seit Ausbruch der Pandemie erreicht, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Samstag mitteilte. Der bisherige Höchstwert war mit 487 Todesfällen am vergangenen Mittwoch registriert worden.

Die Zahl der innerhalb eines Tages von den Gesundheitsämtern an das RKI gemeldeten Neuinfektionen betrug 23.318, wie das RKI mitteilte. Vor einer Woche hatte der Wert bei 21.695 Neuinfektionen gelegen. Damit ist auch knapp fünf Wochen nach Beginn des bundesweiten Teil-Lockdowns kein merklicher Rückgang der Infektionszahlen feststellbar.

4051 Menschen waren nach Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Samstag aufgrund einer Covid-19-Erkrankung in intensivmedizinischer Behandlung (Stand 5.12., 12.15 Uhr). Das sind 40 mehr als am Freitag, als erstmals die Schwelle von 4000 Corona-Patienten auf Intensivstationen überschritten wurde. 60 Prozent der Patienten werden mit dem Tubus – also über einen Schlauch – beatmet.

Die 7-Tage-Inzidenz – also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche – gab das RKI am Freitag mit 135 an. Eine Woche zuvor waren es 137, zu Beginn des Teil-Lockdowns um die 120. Unter den Bundesländern wies nach RKI-Angaben Sachsen mit 280 den mit Abstand höchsten Wert auf, gefolgt von Bayern (172), Thüringen (166), Berlin (159) und Hessen (142). Die geringsten Inzidenzen hatten demnach Schleswig-Holstein (47), Mecklenburg-Vorpommern (49) und Niedersachsen (73).

Insgesamt sind demnach an oder unter Beteiligung einer Infektion mit Sars-CoV-2 18.517 Menschen in Deutschland gestorben (Stand: 05.12., 00.00 Uhr). Seit dem Beginn der Pandemie haben sich nach Angaben des RKI insgesamt 1.153.556 Menschen mit dem Virus infiziert.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Samstag bei 1,10 (Vortag: 1,04). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 110 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

04.12.2020:
Berlin (dpa) – Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 23.449 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Mit 432 neuen Todesfällen binnen eines Tages wurde der dritthöchste Stand seit Beginn der Pandemie gemeldet. Der bisherige Höchstwert von 487 Todesfällen war am Mittwoch erreicht worden.

In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg am Freitag auf 18.034. Das RKI zählt in Deutschland seit Beginn der Pandemie 1.130.238 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 (Stand: 04.12., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund
820.600 Menschen inzwischen genesen.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstag bei 0,94 (Vortag: 0,89). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 94 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt der Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

03.12.2020
Berlin (dpa) – Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 22.046 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Damit liegt der Wert knapp unter den 22.268 Fällen der Vorwoche, wie aus den RKI-Zahlen vom Donnerstagmorgen hervorgeht.

Mit 479 neuen Todesfällen binnen eines Tages meldeten die Gesundheitsämter außerdem den zweithöchsten Stand seit Beginn der Pandemie. Der bisherige Höchstwert von 487 Todesfällen war am Mittwoch erreicht worden.

In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg am Donnerstag auf 17.602. Das RKI zählt in Deutschland seit Beginn der Pandemie 1.106.789 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 (Stand: 03.12., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 800.000 Menschen inzwischen genesen.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Mittwoch bei 0,89 (Vortag: ebenfalls 0,89). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 89 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt der Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

02.12.2020:
Berlin (dpa) – In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen 24 Stunden 487 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Das ist ein neuer Rekord seit Beginn der Pandemie, wie aus den RKI-Zahlen hervorgeht.

Der bisherige Höchstwert war am Freitag mit 426 Todesfällen erreicht worden. Insgesamt wurden binnen 24 Stunden 17.270 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Das sind rund 1400 weniger als in der Vorwoche, in der am Mittwoch 18.633 neue Fälle hinzukamen.

In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg am Mittwoch auf 17.123. Das RKI zählt in Deutschland seit Beginn der Pandemie 1.084.743 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 (Stand: 02.12, 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 779.500 Menschen inzwischen genesen.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Dienstag bei 0,89 (Vortag: 0,91). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 89 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt der Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

01.12.2020
Berlin (dpa) – Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 13.604 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

In der Vorwoche waren es mit 13.554 ähnlich viele Fälle, wie aus Zahlen des RKI vom Dienstagmorgen hervorgeht. Der bisherige Höchststand war am Freitag vor einer Woche (20.11.) mit 23 648 gemeldeten Fällen erreicht worden. Binnen eines Tages sind außerdem 388 neue Todesfälle gemeldet worden. Das ist der vierthöchste Wert seit Beginn der Pandemie.

In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Der bisherige Höchststand von 410 Todesfällen wurde am vergangenen Mittwoch erreicht. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg am Dienstag auf 16.636.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 1.067.473 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 01.12., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 758.800 Menschen inzwischen genesen.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Montag bei 0,91 (Vortag: 0,95). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 91 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt der Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

30.11.2020:
Berlin (dpa) – Innerhalb eines Tages sind 11.169 neue Fälle von den Gesundheitsämtern übermittelt worden. Das gibt das Robert Koch-Institut (RKI)am Morgen bekannt.

Der bisherige Höchststand war am Freitag vor einer Woche (20.11.) mit 23.648 gemeldeten Fällen erreicht worden. Am vergangenen Montag hatte die Zahl bei 10.864 gelegen. An Sonntagen und Montagen sind die Zahlen vergleichsweise gering, weil laut RKI am Wochenende weniger Proben genommen werden und dadurch auch insgesamt weniger getestet wird.

Die deutschen Gesundheitsämter meldeten binnen 24 Stunden zudem 125 neue Todesfälle. In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf insgesamt 16.248.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 1.053.869 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 30.11., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 739.100 Menschen inzwischen genesen.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Montag bei 0,91 (Vortag: 0,95). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 91 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt der Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

29.11.2020:
Berlin (dpa) – Innerhalb eines Tages sind 11.169 neue Fälle von den Gesundheitsämtern übermittelt worden. Das gibt das Robert Koch-Institut (RKI)am Morgen bekannt.

Der bisherige Höchststand war am Freitag vor einer Woche (20.11.) mit 23.648 gemeldeten Fällen erreicht worden. Am vergangenen Montag hatte die Zahl bei 10.864 gelegen. An Sonntagen und Montagen sind die Zahlen vergleichsweise gering, weil laut RKI am Wochenende weniger Proben genommen werden und dadurch auch insgesamt weniger getestet wird.

Die deutschen Gesundheitsämter meldeten binnen 24 Stunden zudem 125 neue Todesfälle. In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf insgesamt 16.248.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 1.053.869 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 30.11., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 739.100 Menschen inzwischen genesen.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntag bei 0,95 (Vortag: 0,96). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 95 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt der Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

29.11.2020:
Berlin (dpa) – Erwartungsgemäß haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) am Wochenende vergleichsweise wenig neue Corona-Infektionen gemeldet. Innerhalb eines Tages sind 14.611 neue Fälle übermittelt worden, wie das RKI am Sonntagmorgen bekanntgab.

Der bisherige Höchststand war am Freitag vor einer Woche (20.11.) mit 23.648 gemeldeten Fällen erreicht worden. Am vergangenen Sonntag hatte die Zahl bei 15.741 gelegen. An Sonntagen und Montagen sind die Zahlen vergleichsweise gering, weil laut RKI am Wochenende weniger Proben genommen werden und dadurch auch insgesamt weniger getestet wird.

Die deutschen Gesundheitsämter meldeten binnen 24 Stunden zudem 158 neue Todesfälle. In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Sars-CoV-2 Infektion gestorben sind, stieg auf insgesamt 16.123.

Das Robert Koch-Institut zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 1.042.700 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 29. 11., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind inzwischen rund 722.300 Menschen genesen.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntag bei 0,95 (Vortag: 0,96). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 95 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt der Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

28.11.2020:
Berlin (dpa) – In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 21 695 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden übermittelt. Das meldete das RKI.

Am vergangenen Samstag hatte die Zahl bei 22.964 gelegen. Der Höchststand war am Freitag vor einer Woche (20.11.) mit 23.648 gemeldeten Fällen erreicht worden. Die Gesundheitsämter meldeten binnen eines Tages zudem 379 neue Todesfälle.

In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Sars-CoV-2 Infektion gestorben sind, stieg auf insgesamt 15.965. Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 1.028.089 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Nach Schätzungen sind rund 711.000 Menschen inzwischen genesen.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Freitagabend bei 0,93 (Vortag: 0,90). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 93 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt der Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Berlin (dpa) – Mehr als eine Million Menschen in Deutschland haben sich seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.

Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 22.806 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden (Stand: 27.11., 00.00 Uhr). Damit stieg die Gesamtzahl der bekanntgewordenen Fälle auf 1.006.394, wie das RKI am Freitag bekanntgab. Viele Infektionen dürften aber unentdeckt geblieben sein, auch weil viele Menschen keine oder kaum Symptome entwickeln. Am Freitag vor einer Woche war mit 23.648 ans RKI übermittelten Fällen zuletzt ein Höchststand bei den täglichen Neuinfektionen erreicht worden.

Anders als erhofft, hat der seit Anfang November geltende Teil-Lockdown mit Schließungen etwa von Kneipen und Restaurants noch zu keinem deutlichen Rückgang der Ansteckungen geführt. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz – also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche – schwankt seit mehr als zwei Wochen um 140. Am Freitag war der Wert mit 136 etwas niedriger. Am Mittwoch hatten die Regierungschefs der Länder und die Bundeskanzlerin eine Verlängerung des Teil-Lockdowns bis kurz vor Weihnachten mit teils schärferen Regeln beschlossen.

Nach dem rasanten Anstieg der Fallzahlen im Oktober stieg mit zeitlicher Verzögerung auch die Zahl der täglich ans RKI gemeldeten Corona-Todesfälle. So übermittelten die Gesundheitsämter zuletzt 426 Fälle binnen 24 Stunden (Datenstand 27.11. 00.00 Uhr), das ist ein Höchstwert seit Beginn der Pandemie. Insgesamt starben 15 586 Menschen an oder unter Beteiligung einer Sars-CoV-2-Infektion.

Auch die Zahl der Intensivpatienten steigt, wenn auch nicht mehr so stark wie zuletzt. Am Freitag meldete die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin 3854 Corona-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung, 5318 Betten waren frei.

Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden berichtete, starben in Deutschland im Oktober vier Prozent mehr Menschen als im Durchschnitt der vier Vorjahre. Einen Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sieht das Amt nur bedingt. «Die überdurchschnittlich hohen Sterbefallzahlen im Oktober 2020 sind fast ausschließlich auf eine Zunahme von Sterbefällen in der Altersgruppe der ab 80-Jährigen zurückzuführen», erklärte das Bundesamt. Die Sterbefallzahlen bei unter 80-Jährigen seien sogar zurückgegangen.

Die Zahl der Menschen über 80 Jahre ist in Deutschland von 2015 bis 2019 um fast eine Million gewachsen. «Neben der steigenden Zahl der Covid-19-Todesfälle können auch solche Verschiebungen in der Altersstruktur der Bevölkerung zu überdurchschnittlichen Sterbefallzahlen beitragen», erklärten die Statistiker.

Die ersten Corona-Infektionen in Deutschland waren Ende Januar bei der bayerischen Firma Webasto bestätigt worden. Ende Februar meldeten Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen erste Fälle und am 10. März gab Sachsen-Anhalt als letztes Bundesland seinen ersten Fall bekannt. Nachdem die Zahlen in die Höhe schnellten, trat ein Lockdown in Kraft, der das Infektionsgeschehen unter Kontrolle brachte. Den Sommer über gab es vergleichsweise wenig neue Corona-Nachweise in Deutschland. Im Oktober und Anfang November stiegen die Zahlen der neugemeldeten Corona-Infektionen dann abermals rasch und pendelten sich zuletzt auf hohem Niveau ein. Das RKI schätzt, dass rund 696.100 Menschen inzwischen genesen sind.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Freitagabend bei 0,93 (Vortag: 0,90). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 93 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt der Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

26.11.2020:
Berlin (dpa) – In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 22.268 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Das sind rund 3600 Fälle mehr als am Mittwoch (18 633), wie aus Angaben des RKI vom Donnerstagmorgen hervorgeht. Am Donnerstag vor einer Woche waren 22.609 Fälle gemeldet worden. Am Freitag war mit 23.648 gemeldeten Fällen ein Höchststand erreicht worden.

Die Zahl der intensivmedizinisch behandelten Covid-19-Patienten stieg nach RKI-Angaben vom 15. Oktober bis 15. November von 655 auf 3395 Erkrankte stark an. Seitdem habe sich der Anstieg etwas verlangsamt und zwar auf 3826 registrierte Fälle am Donnerstag (Stand 12.15 Uhr). 60 Prozent davon wurden beatmet. 5575 (20 Prozent) der Intensivbetten seien aktuell frei. Deren Zahl sinkt seit Mitte Oktober.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 983.588 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 26. 11., 00.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Donnerstag um 389 auf insgesamt 15.160. Am Mittwoch war mit 410 Todesfällen ein neuer Höchstwert erreicht worden. Das RKI schätzt, dass rund 676 100 Menschen inzwischen genesen sind.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstagabend bei 0,90 (Vortag: 0,87). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 90 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt der Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

25.11.2020:
Berlin (dpa) – Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) einen Höchstwert an neuen Corona-Todesfällen gemeldet. Binnen 24 Stunden übermittelten sie 410 Fälle, bei denen Menschen an oder unter Beteiligung einer Corona-Infektion gestorben sind (Stand: 25.11., 00.00 Uhr), wie aus RKI-Daten hervorgeht.

Das ist Rekord seit Beginn der Pandemie. Der bislang höchste Stand war Mitte April mit 315 gemeldeten Todesfällen binnen eines Tages erreicht worden. Die Gesamtzahl der Todesfälle stieg demnach auf 14.771. Das RKI wies darauf hin, dass wegen technischer Probleme die am Mittwoch veröffentlichten Corona-Zahlen Nachmeldungen aus Baden-Württemberg vom Vortag enthalten.

Es war bereits erwartet worden, dass nach dem rasanten Anstieg der Infektionszahlen im Oktober und Anfang November auch die Zahl der Todesfälle deutlich nach oben geht – wenn auch mit zeitlicher Verzögerung. Bis eine Infektion nach schwerem Krankheitsverlauf zum Tod führt, vergeht in der Regel einige Zeit.

Das Infektionsgeschehen in Deutschland ist weiterhin auf hohem Niveau vergleichsweise stabil. Die 7-Tage-Inzidenz – also die Zahl der Neuinfektionen pro Woche und 100.000 Einwohner – pendelt seit mehr als zwei Wochen um etwa 140. Am Mittwoch gab das RKI den Wert mit 139,6 an. Der durch den seit Anfang November geltenden Teil-Lockdown erwartete Rückgang bei den Ansteckungen ist bislang ausgeblieben.

Die Zahl der aktiven Corona-Fälle ging zuletzt zum zweiten Mal in Folge etwas zurück. So meldete das RKI am Dienstagabend 291 600 Fälle, 4600 weniger als am Vortag.

Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden lag am Mittwoch bei 18.633. Am Freitag war mit 23 648 gemeldeten Fällen ein Höchststand erreicht worden. Die Zahl der Corona-Patienten auf der Intensivstation steigt weiter, allerdings in der Tendenz weniger stark als noch Anfang November.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 961.320 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Das Institut schätzt, dass rund 656.400 Menschen inzwischen genesen sind.

Das sogenannte Sieben-Tage-R lag laut RKI-Lagebericht vom Mittwochabend bei 0,87 (Vortag: 0,90). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 87 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt der Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

24.11.2020:
Berlin (dpa) – Auch gut drei Wochen nach dem Beginn des Teil-Lockwdowns ist beim Infektionsgeschehen in Deutschland kein deutlicher Abwärtstrend zu erkennen. Wichtige Kennwerte stagnieren nach den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI).

So meldeten die Gesundheitsämter binnen 24 Stunden 13.554 neue Fälle und damit nur etwas weniger als am vergangenen Dienstag (14.419), wie das RKI am Dienstagmorgen bekanntgab. Zu Beginn der Woche sind die Zahlen regelmäßig vergleichsweise niedrig, weil laut RKI am Wochenende weniger Proben genommen werden und dadurch auch insgesamt weniger getestet wird. Am Freitag war mit 23.648 gemeldeten Fällen ein Höchststand erreicht worden.

Nach Einschätzung der EU-Gesundheitsbehörde ECDC genügen die derzeit in Deutschland geltenden Corona-Maßnahmen womöglich nicht, um die Infektionszahlen bis Weihnachten zu verringern. «Es gibt neun Länder, in denen wir prognostizieren, dass die momentanen Maßnahmen nicht ausreichend sein werden, um zu einem Abwärtstrend bei der Inzidenz der bestätigen Fälle zu führen», hieß es in einem am Montag veröffentlichten ECDC-Bericht. Dazu zählt demnach auch Deutschland.

Nach einer rasanten Zunahme im Oktober und Anfang November hatte sich die Zahl der gemeldeten Corona-Neuansteckungen in Deutschland zuletzt auf hohem Niveau eingependelt. Die Zunahme habe sich seit der zweiten Novemberwoche abgeflacht, heißt es vom RKI. Anders als erhofft führt der seit Anfang November geltende Teil-Lockdown mit Schließungen etwa von Kneipen und Restaurants aber offenbar bisher nicht zu deutlich weniger Ansteckungen. Die Sieben-Tage-Inzidenz – die Zahl der Neuinfektionen pro Woche und 100.000 Einwohner – liegt seit Tagen relativ stabil bei rund 140.

Auch bei der Reproduktionszahl zeichnet sich keine Trendwende ab. Das sogenannte Sieben-Tage-R lag laut RKI-Lagebericht vom Dienstagabend bei 0,90 (Vortag: 0,97). Das bedeutet, dass im Durchschnitt 100 Personen, die mit Sars-CoV-2 infiziert sind, etwa 90 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Die hohen bundesweiten Fallzahlen gehen nach RKI-Angaben zumeist auf ein diffuses Geschehen zurück. Häufungen gibt es demnach in Haushalten, Gemeinschaftseinrichtungen, Alten- und Pflegeheimen sowie im beruflichen Umfeld und bei religiösen Veranstaltungen. «Für einen großen Anteil der Fälle kann das Infektionsumfeld nicht ermittelt werden», heißt es im Lagebericht vom Montagabend. Seit Mitte Oktober steigt demnach die Zahl der intensivmedizinisch behandelten Covid-19-Fälle stark an – von 655 Patienten am 15. Oktober auf 3742 am 23. November.

Nach den Daten des Verbandes Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM) steigt die Positivrate bei den durchgeführten Corona-Tests weiter und liegt für die 47. Kalenderwoche (16. bis 22. November) bei 9,6 Prozent (Vorwoche: 9,2 Prozent). Das sei der höchste Wochenwert seit Beginn der ALM-Datenerhebung, hieß es am Dienstag. Von den teilnehmenden Laboren wurden demnach etwa so viele PCR-Tests auf Sars-CoV-2 durchgeführt wie in der Vorwoche.

Kritisch sehe es weiter bei der Belieferung mit Material aus, sagte Evangelos Kotsopoulos, Vorstand im ALM. So erfreulich es sei, dass gerade mit Hochdruck Impfstoffe entwickelt und bereits produziert würden: Der Bedarf beispielsweise an Plastikmaterialien steige damit weiter. «Wir alle greifen auf Hersteller zurück, die am Weltmarkt tätig sind. Das macht es nicht leichter für uns.»

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 942.687 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 24.11., 00.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Dienstag um 249 auf insgesamt 14.361. Das RKI schätzt, dass rund 636.700 Menschen inzwischen genesen sind.

23.11.2020:
Berlin (dpa) – Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen verharrt weiter auf hohem Niveau. 10.864 neue Fälle haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen 24 Stunden gemeldet, wie das RKI am Montagmorgen bekanntgab.

Das sind zwar im Vergleich zu anderen Wochentagen erwartungsgemäß wenige, weil nach Angaben des RKI am Wochenende weniger Proben genommen werden und dadurch auch insgesamt weniger getestet wird. Im Vergleich zu Montag vor einer Woche (10.824) blieb die Zahl aber fast gleich.

Im Oktober und Anfang November war die Zahl der gemeldeten Corona-Neuansteckungen in Deutschland rasant gestiegen. Nun hat sich der Wert seit etwa zwei Wochen auf hohem Niveau eingependelt. Der nach Inkrafttreten des Teil-Lockdowns erhoffte Rückgang ist bislang nicht klar zu erkennen. Für die für Mittwoch geplanten Beratungen von Bund und Ländern deuten sich dementsprechend eher eine Verlängerung und zum Teil auch Verschärfungen der Maßnahmen an. Seit Anfang November gilt in Deutschland ein Teil-Lockdown, Kneipen und Restaurants sind geschlossen, Kultur-und Freizeitangebote ebenso.

Wie aus Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) hervorgeht, steigt die Zahl der Corona-Patienten auf den Intensivstationen unterdessen weiter an, allerdings inzwischen etwas weniger stark. Divi-Präsident Uwe Janssens forderte die Politik erneut zum Handeln auf: «Noch immer gibt es keine klaren Anweisungen an die Krankenhäuser, dass sie planbare Eingriffe und medizinisch unkritische Operationen verschieben sollen», sagte er der «Rheinischen Post» (Montag). Diese Anweisung sei jetzt zwingend notwendig, damit die Krankenhäuser handlungsfähig blieben und gleichzeitig unbürokratisch und schnellstmöglich finanzielle Kompensationen für Einnahmeverluste bereitgestellt würden.

Nach Divi-Daten befanden sich 3742 Covid-Patienten auf Intensivstationen (Stand 23.11.) – das sind 33 mehr als am Vortag. 2161 von ihnen wurden invasiv beatmet. Derzeit sind etwa 6600 Betten frei. Vor einem Monat wurden etwas mehr als 1100 Patienten mit Covid-19 intensivmedizinisch behandelt, vor zwei Monaten rund 290.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 929.133 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 23.11., 0.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Montag um 90 auf insgesamt 14.112. Das RKI schätzt, dass rund 618.800 Menschen inzwischen genesen sind.

Das sogenannte Sieben-Tage-R lag laut RKI-Lagebericht vom Montag bei 0,97 (Vortag: 1,03). Das bedeutet, dass im Durchschnitt jede Person, die mit SARS-CoV-2 infiziert ist, fast eine weitere Person ansteckt. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

22.11.2020:
Berlin (dpa) – Nach einer rasanten Zunahme im Oktober und Anfang November hat sich die Zahl der gemeldeten Corona-Neuansteckungen in Deutschland auf hohem Niveau eingependelt.

Der nach Inkrafttreten des Teil-Lockdowns erhoffte Rückgang ist bislang nicht klar zu erkennen, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts von Sonntag hervorgeht. So schwankt die vom RKI täglich gemeldete Zahl der an die Gesundheitsämter binnen sieben Tagen übermittelten Neuinfektionen seit zwei Wochen zwischen rund 115.000 und rund 119.000. Die davon abgeleitete Sieben-Tage-Inzidenz – also die Zahl der Neuinfektionen pro Woche und 100.000 Einwohner – lag im selben Zeitraum relativ stabil bei rund 140, mit nur wenig Abweichungen nach oben und unten.

Seit Anfang November gilt in Deutschland ein Teil-Lockdown, Kneipen und Restaurants sind beispielsweise geschlossen.

Der Wert der Neuinfektionen pro Woche eignet sich vergleichsweise gut, um Trends beim Infektionsgeschehen abzulesen. Anders als die Zahl der binnen eines Tages gemeldeten Neuinfektionen ist er nicht vom Wochentag abhängig. So sind besonders die an Sonntagen und Montagen vom RKI gemeldeten Zahlen vergleichsweise gering, weil am Wochenende weniger Proben genommen werden und dadurch auch insgesamt weniger getestet wird.

So meldete das RKI am Sonntag mit 15.741 Fällen einen vergleichsweise niedrigen Wert an Neuinfektionen, die von den Gesundheitsämtern binnen 24 Stunden übermittelt wurden. Am Sonntag vor einer Woche lag er bei 16.947. Der Höchststand seit Beginn der Pandemie war am Freitag mit 23.648 gemeldeten Fällen erreicht worden.

Die Zahl der Corona-Patienten auf der Intensivstation steigt laut Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin weiter, allerdings zuletzt nicht mehr so stark.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 918.269 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 22.11., 00.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Sonntag um 138 auf insgesamt 14.022. Das RKI schätzt, dass rund 603.800 Menschen inzwischen genesen sind.

Das sogenannte Sieben-Tage-R lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntag bei 1,03 (Vortag: 1,07). Das bedeutet, dass im Durchschnitt jede Person, die mit SARS-CoV-2 infiziert ist, ungefähr eine weitere Person ansteckt. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

20.11.2020:
Berlin (dpa) – In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 23.648 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Damit ist heute ein Höchststand erreicht worden, wie aus den Angaben des RKI vom Morgen hervorgeht.

Am Freitag vor einer Woche war mit 23.542 verzeichneten Fällen der bisherige Spitzenwert erreicht worden. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 879.564 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 20.11., 00.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Freitag um 260 auf insgesamt 13.630.

Das sogenannte Sieben-Tage-R lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstagabend bei 0,99 (Vortag: 0,95). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 99 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

20.11.2020:
Berlin (dpa) – Mehr als zwei Wochen nach Beginn des Teil-Lockdowns in Deutschland haben sich die Corona-Infektionszahlen aus Sicht des Robert Koch-Instituts (RKI) auf hohem Niveau stabilisiert.

«Sie steigen aktuell nicht weiter. Das ist eine gute Nachricht», sagte RKI-Chef Lothar Wieler am Donnerstag in Berlin. «Wir wissen aber nicht, ob das schon eine Trendwende ist.» Das bleibe abzuwarten. Die Lage sei weiterhin sehr ernst, betonte er. «Die Fallzahlen sind insgesamt sehr hoch. Viel zu hoch.»

Am Donnerstag meldete das RKI rund 22.600 nachgewiesene neue Infektionen innerhalb eines Tages. 13.370 Menschen sind nach den Daten in Deutschland seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben, zuletzt wurden bundesweit 251 Todesfälle binnen eines Tages erfasst.

Welche Maßnahmen zur Eindämmung wie lange bestehen bleiben müssten, vermöge er nicht zu sagen, betonte Wieler. Die Entscheidung treffe die Politik auf Basis des Infektionsgeschehens. Seit Anfang November gilt in Deutschland ein Teil-Lockdown. Er soll nach bisheriger Planung bis Ende des Monats dauern. Am kommenden Montag wollen Bund und Länder erneut beraten.

«Wir dämmen dieses Virus gemeinsam ein. Wir sind der Damm. Und in diesem Monat ist unser Damm besonders hoch. Und er beginnt zu wirken», sagte Wieler dazu. Logisch sei aber, dass die Grundpfeiler des ganzen Konzepts wie Abstand halten, Hygiene, Maskentragen und Lüften noch über Monate bestehen bleiben müssten. «Wir sind noch lange nicht über den Berg.»

Sowohl bei den Ansteckungen als auch auf den Intensivstationen sind aktuell immer mehr ältere Menschen betroffen. Die Zahl der schweren Verläufe und auch der Toten im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion steige mit der bekannten Zeitverzögerung weiter, ergänzte Ute Rexroth, Leiterin des RKI-Lagezentrums. In dieser Woche werde es bundesweit wahrscheinlich mehr als 1000 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 geben.

Bundesweit entwickelt sich das Infektionsgeschehen nach Analyse des RKI unterschiedlich. Während sich die Lage zum Beispiel in den anfangs stark betroffenen Bundesländern wie Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen konsolidiere, sei in Berlin und Thüringen anders als früher eine stärkere Dynamik zu beobachten, sagte Rexroth. Dort sei die Plateauphase noch nicht erreicht. Es gebe aber auch kein exponentielles Wachstum. «Wir müssen das beobachten.» Die positive Entwicklung werde sich hoffentlich auch in aktuell stark belasteten Bundesländern fortsetzen.

Eine Entwarnung ist das alles nicht. Von schweren Verläufen seien nicht nur Menschen mit Risikofaktoren wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs oder Diabetes betroffen, berichtete Rexroth. Auch bei mildem Krankheitsverlauf könne es ernsthafte Spätfolgen geben wie etwa eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit der Lunge. Auch nach monatelanger Reha haben selbst jüngere Patienten mitunter Mühe, wieder einen normalen Alltag zu leben und in ihren Beruf zurückzukehren.

Für das RKI gilt es, die Infektionszahlen auf ein Niveau zu bringen, mit dem das Gesundheitswesen umgehen kann. Dieses Level zu erreichen, werde dauern, sagte Wieler. Manche Kliniken in Deutschland kämen an ihre Grenzen. Nicht mehr alle Patienten könnten überall optimal versorgt werden. In Schulen sei es aber möglich, das Infektionsgeschehen zu managen – wenn RKI-Empfehlungen auch umgesetzt würden.

Die bisherigen Nachrichten zu Impfstoffen als «Waffe» gegen die Pandemie nannte Wieler extrem ermutigend. Es sei aber noch unklar, ob die Impfstoffe zugelassen würden. Falls ja, sei Deutschland deutlich besser in der Lage, die Pandemie zu kontrollieren als jetzt.

Auch dass einige von deutschen Behörden geprüfte Antigen-Schnelltests besser würden, sei gut. Nach wie vor müssten positive Schnelltests aber mit der PCR-Methode im Labor bestätigt werden. «Aber wenn die Qualität der Schnelltests weiter zunimmt, ist das vielleicht irgendwann nicht mehr der Fall», sagte Wieler.

Optimist bleibt der RKI-Chef auch in seiner Einschätzung, dass die Fallzahlen in der nächsten Woche zurückgehen. «Aber versprechen kann ich das nicht.» Auch einen Jojo-Effekt nach Lockerungen muss es für ihn nicht geben. Das hänge vom Verhalten aller ab. «Es gibt aber nur wenige, die nach wie vor Corona leugnen.»

18.11.2020:
Berlin (dpa) – In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 17.561 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Das sind knapp 1000 Fälle weniger als vor einer Woche, wie aus Angaben des RKI vom Mittwochmorgen hervorgeht. Am vergangenen Mittwoch hatte die Zahl gemeldeter Neuinfektionen bei 18.487 gelegen. Auch am Montag und Dienstag war der Wert niedriger als der Vorwochenwert. Der Höchststand war am vergangenen Freitag mit 23.542 gemeldeten Fällen erreicht worden.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 833.307 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 18. 11., 00.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Mittwoch um 305 auf insgesamt 13.119. Das RKI schätzt, dass rund 546.500 Menschen inzwischen genesen sind.

Das sogenannte Sieben-Tage-R lag laut RKI-Lagebericht vom Dienstagabend bei 0,97 (Vortag: 0,97). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch knapp 100 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

17.11.2020:
Berlin (dpa) – Zum zweiten Mal in Folge hat die binnen 24 Stunden gemeldete Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland unter dem Wert der Vorwoche gelegen.

Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 14.419 neue Corona-Infektionen – knapp 1000 Fälle weniger als vor einer Woche, wie aus Angaben des RKI vom Dienstagmorgen hervorgeht. Am vergangenen Dienstag hatte die Zahl bei 15.332 gelegen – und damit erstmals seit September unter dem Wert vom Dienstag zuvor (15 352). Der Höchststand war am vergangenen Freitag mit 23.542 gemeldeten Fällen erreicht worden.

Allerdings ist die Zahl der Corona-Tests bundesweit laut einem großen Verband zuletzt etwas zurückgegangen – was mit ein Grund für weniger erfasste Infektionen sein kann. In der Woche vom 9. bis 15. November seien rund 1,26 Millionen PCR-Tests durchgeführt worden, sagte der erste Vorsitzende des Verbands Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM), Michael Müller. Rund 9,2 Prozent der Tests fielen positiv aus – das sei die höchste Rate seit Beginn der Datenerhebung Anfang März. In den beiden Kalenderwochen zuvor hatte es jeweils rund 1,44 Millionen Tests gegeben.

Der Verband erklärte den Rückgang der Testzahl mit den Anfang des Monats veränderten Empfehlungen des RKI zu Corona-Tests. Zu diesen heißt es vom RKI ausdrücklich, dass es nicht vorgesehen und nicht möglich sei, in der Herbst-/Wintersaison alle Menschen mit Erkältungssymptomatik wie Schnupfen oder Halsschmerzen auf das Coronavirus zu testen. «Es ist vor dem Hintergrund der derzeit begrenzten Testkapazitäten und der Häufigkeit von Erkältungskrankheiten in den Wintermonaten nicht möglich, alle Covid-19-Erkrankungen in Deutschland durch Tests zu bestätigen.» Das bedeutet, dass eine höhere Dunkelziffer nicht erkannter Corona-Infektionen zu erwarten ist.

«Dadurch lassen sich die Werte nicht mehr vergleichen», erklärte der Bonner Virologe Hendrik Streeck der Deutschen Presse-Agentur. «Alleine dadurch – ohne Shutdown light – würde man wahrscheinlich bereits einen Rückgang der Neuinfektionszahlen erwarten, wenn diese Testempfehlungen sich durchgesetzt haben.»

Schon die Angabe vom Montag zu den gemeldeten Corona-Neuinfektionen hatte deutlich unter der der Woche zuvor gelegen (9. November: 13.363; 16. November: 10.824). Damit lag der Montagswert erstmals seit August nicht über dem der Woche zuvor. Einen weiteren Hinweis darauf, dass die Zahl erfasster Neuinfektionen womöglich ein Plateau erreicht hat, gibt die sogenannte 7-Tage-Inzidenz: Die vom RKI gemeldete Zahl der binnen einer Woche pro 100.000 Einwohner aufgetretenen Neuinfektionen lag am Dienstag mit 141,4 leicht unter der des Vortages (143,3).

Auch am vergangenen Mittwoch (11. November) hatte die 7-Tage-Inzidenz mit 138,1 leicht unter der des Vortages (139,1) gelegen. Im gesamten Oktober hingegen stieg der Wert hingegen stets über den vom Vortag. Könnten die Fallzahlen nun demnächst so rasch wie beim Frühjahrs-Lockdown sinken?

Niemand könne derzeit sagen, ob der Rückgang der Neuinfektionen so schnell wie im Frühjahr oder aber merklich langsamer ablaufen werde, sagte der Hamburger Virologe Jonas Schmidt-Chanasit am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. «Da kommen einfach zu viele Faktoren zusammen.» Einer davon seien Wettereffekte, ganz zentral sei zudem das Verhalten der Menschen.

Dass der Anstieg der Fallzahlen schon abgeflacht sei, bevor sich die Auswirkungen des seit Anfang des Monats greifenden Teil-Lockdowns zeigen konnten, sei ein ermutigendes Zeichen, erklärte Schmidt-Chanasit, Virusforscher am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg. Schon zuvor habe es offenbar – neben regionalen Maßnahmen wie Sperrstunden – ein verändertes Verhalten der Menschen gegeben, das zu der Abflachung geführt habe. «Wenn da jetzt noch eine Schippe draufkommt, scheint eine Trendumkehr möglich.»

Die sogenannte Reproduktionszahl als weitere wichtige Kenngröße des Infektionsgeschehens lässt bisher keinen deutlichen Trend zu sinkenden Ansteckungszahlen erkennen: Das sogenannte Sieben-Tage-R lag laut RKI-Lagebericht vom Montagabend bei 0,97 (Vortag: 1,03). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch knapp 100 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Wegen der Spannen von der Ansteckung zu Symptomen, Test und Erfassung dauert es nach RKI-Angaben jeweils zwei bis drei Wochen, bis sich die Wirkung von Maßnahmen wie dem seit 2. November greifenden Teil-Lockdown in den Fallzahlen zeigt. Ende März, Anfang April hatte die Zahl gemeldeter Neuinfektionen mehrfach über 6000 gelegen. Der Höchstwert der Infektionswelle war mit 6294 am 28. März erreicht worden. Zwei Wochen darauf hatte der Wert bei 4133 (11. April) gelegen, sechs Wochen nach dem damaligen Höchststand bei nur noch 1251 (9. Mai).

Insgesamt zählt das RKI seit Beginn der Pandemie 815.746 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 17. 11., 00.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Dienstag um 267 auf insgesamt 12.814. Das RKI schätzt, dass rund 530.200 Menschen inzwischen genesen sind.

16.11.2020:
Berlin (dpa) – Auch zwei Wochen nach dem Start des Teil-Lockdowns in Deutschland fehlt es weiter an deutlichen Anzeichen für eine Trendumkehr beim Infektionsgeschehen. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 10.824 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden.

Das sind zwar rund 6100 Fälle weniger als am Sonntag, wie aus Angaben des RKI vom Montagmorgen hervorgeht. Der Montagswert lag aber auch in den vergangenen Wochen unter dem vom Sonntag. An Montagen sind die erfassten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Der Höchststand war am vergangenen Freitag mit 23.542 gemeldeten Fällen erreicht worden. Am vergangenen Montag hatte die Zahl gemeldeter Neuinfektionen bei 13.363 gelegen – also um 2539 Fälle höher als an diesem Montag. Damit lag der Montagswert erstmals seit August nicht über dem der Woche zuvor. Ein gesicherter Trend lässt sich daraus aber noch nicht ablesen – zumal andere Kennzahlen für das Infektionsgeschehen weiter bedenklich hoch sind.

«Aktuell ist weiterhin eine große Anzahl an Übertragungen in der Bevölkerung in Deutschland zu beobachten», heißt es im RKI-Lagebericht vom Sonntag. Das sogenannte Sieben-Tage-R lag demnach bei 1,03 (Vortag: 1,05). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch gut 100 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Die Zahl erfasster Neuinfektionen je 100.000 Einwohner über sieben Tage lag am Montag (Stand 00.00 Uhr) bei 143,3 (Vortag: 142,5). Vor vier Wochen (19.Oktober) hatte sie noch bei 45,4 gelegen. Eine hohe 7-Tage-Inzidenz zeigt an, dass sich viele Menschen mit dem Virus infiziert haben. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat als Ziel ausgegeben, wieder in eine Region von 50 Infektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner zu kommen.

Wegen der Spannen von der Ansteckung zu Symptomen, Test und Erfassung sollte es nach RKI-Angaben zwei bis drei Wochen dauern, bis sich die Wirkung des seit zwei Wochen (2.November) greifenden Teil-Lockdowns mit Schließungen etlicher Einrichtungen bei den Infektionszahlen zeigt. Viele Menschen verhielten sich Analysen zufolge bereits zuvor wieder vorsichtiger. In den Zahlen der vergangenen Tage wurde dann auch zumindest ein Abflauen des Anstiegs bei der Zahl der Neuinfektionen sichtbar.

Immer stärker bemerkbar macht sich die hohe Zahl an Neuinfektionen auf den Intensivstationen. Seit Mitte Oktober steigt die Zahl der intensivmedizinisch behandelten Covid-19-Fälle dem RKI zufolge stark an, von 655 Patienten vor gut vier Wochen (15. Oktober) auf nun 3385 (15. November). Die Lage wird sich erwartbar noch verschlechtern: Bis ein Neuinfizierter, der einen schweren Covid-19-Verlauf entwickelt, auf einer Intensivstation landet, vergehen im Schnitt zehn bis zwölf Tage – und häufig bleiben die Patienten lange in den Kliniken.

Insgesamt haben sich dem RKI zufolge seit Beginn der Pandemie bundesweit 801.327 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert (Stand: 16.11., 00.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Montag um 62 auf insgesamt 12.547 .Das RKI schätzt, dass rund 515.200 Menschen inzwischen genesen sind.

15.11.2020:
Berlin (dpa) – Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag in Deutschland 16.947 neue Corona-Infektionen gemeldet.

Das sind 5514 Fälle weniger als noch am Tag zuvor mit 22.461 neu gemeldeten Fällen innerhalb von 24 Stunden. An Sonntagen sind die erfassten Fallzahlen allerdings meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Im Vergleich zum vergangenen Sonntag mit 16.017 Fällen ist die aktuell gemeldet Zahl etwas höher.

Eine klare Beurteilung des Infektionsgeschehens ist zur Halbzeit des landesweit verhängten Teil-Lockdowns schwierig. Am Samstag infizierten sich erstmals seit Wochen weniger Menschen mit dem Virus als am Samstag der Vorwoche und auch als am vorhergehenden Freitag. Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der in einer Woche pro 100.000 Einwohner aufgetretenen Neuinfektionen, stieg ebenfalls zuletzt langsamer. Am Samstag lag sie nach RKI-Angaben bei 141,3.

Von dem von der Politik festgelegten Wunschwert von höchstens 50 Neuinfektion pro 100.000 Einwohner ist das allerdings weit entfernt. So halten viele Länderchefs eine Lockerung des Teil-Lockdowns vor den für Montag geplanten Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) für wenig wahrscheinlich. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) etwa sieht eine «Wende zum Besseren» noch nicht erreicht, wie er der «Bild am Sonntag» sagte.

Denkbar ist, dass der zuletzt anscheinend gebremste Anstieg eine zufällige statistische Schwankung ist oder auf Meldeverzögerungen zurückgeht. In seinem täglichen Lagebericht betont das RKI, dass aktuell weiterhin eine große Anzahl an Übertragungen in der Bevölkerung in Deutschland zu beobachten sei. «Daher wird dringend appelliert, dass sich die gesamte Bevölkerung für den Infektionsschutz engagiert.»

Auf den Intensivstationen ist von einer Entspannung der Lage momentan nichts zu sehen. Zwischen dem 1. Oktober und dem 1. November stieg nach Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) die Zahl der intensivmedizinisch behandelten Patienten um knapp 1700 – von 362 auf 2061. In den vergangenen zwei Wochen kamen noch einmal mehr als 1300 Fälle hinzu, am Sonntag lag die Zahl bei 3385 – ein Plus von 60 im Vergleich zum Vortag. 56 Prozent dieser Patienten mussten invasiv beatmet werden.

Diese Entwicklung war erwartbar. Denn bis ein Neuinfizierter, der einen schweren Covid-19-Verlauf entwickelt, auf einer Intensivstation landet, vergehen im Schnitt zehn bis zwölf Tage – und häufig bleiben die Patienten lange in den Kliniken. Ein möglicher Rückgang der Patienten auf den Intensivstationen hinkt also einem eventuellen Rückgang der Neuinfektionen hinterher. Zuletzt hatten die DIVI und andere Klinikärzte gefordert, verschiebbarer Eingriffe in den Krankenhäusern besonders stark betroffener Regionen zu reduzieren oder einzustellen, um eine Überlastungen der Kliniken zu verhindern.

Insgesamt hat das RKI seit Beginn der Pandemie 790.503 Infektionen erfasst (Stand: 15.11., 00.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus stieg um 107 auf insgesamt 12 485. Das sogenannte Sieben-Tage-R lag laut RKI-Lagebericht vom Samstagabend bei 1,05 (Vortag: 0,99). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch gut 100 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen.

14.11.2020
Berlin (dpa) – In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 22 461 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Das geht aus den Angaben des RKI vom Samstagmorgen hervor.

Damit ist der Wert erstmals seit Monaten im Vergleich zu einem Samstag der Vorwoche gesunken. Vor einer Woche hatte die Zahl gemeldeter Neuinfektionen bei 23 399 gelegen – damit ist sie um 938 gesunken. Auch wenn solche Daten durchaus statistische Ausreißer sein können, so gibt es doch Lichtblicke in der Corona-Pandemie.

Schon vor Samstag war die Geschwindigkeit des Zuwachses der Neuinfektionen gesunken. Auch die 7-Tage-Inzidenz stieg in den vergangen Tagen nicht mehr so schnell wie Anfang November und lag am Freitag bei 140,4 Fällen in sieben Tagen pro 100 000 Einwohner. Das RKI schrieb bereits, die Zunahme der Infektionen habe sich «zuletzt abgeflacht».

Dafür kann es mehrere Gründe geben. Bis sich die Wirkung des seit dem 2. November greifenden Teil-Lockdowns bei den Infektionszahlen zeigt, dauert es nach RKI-Angaben zwar zwei bis drei Wochen. Das wäre bis mindestens zum Montag. Allerdings hatten Daten des Corona-Monitors des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) bereits gezeigt, dass sich die dafür Befragten schon zuvor wieder vorsichtiger verhielten. Der Effekt könne jedoch auch dadurch mitverursacht sein, dass die Laborkapazitäten langsam ausgeschöpft seien, hatte Uta Rexroth, die Leiterin des RKI-Lagezentrums, am Donnerstag gesagt.

An diesem Montag beraten Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten über die seit dann zwei Wochen geltenden Einschränkungen. Bereits bislang war geplant, dass diese den ganzen November über aufrecht erhalten bleiben.

Auch wenn die Meldezahlen nicht mehr so schnell steigen, gibt es weiter viele Infizierte in Deutschland und die Zahl der Patienten auf Intensivstationen steigt weiterhin exponentiell. Dort wurden nach RKI-Angaben am Samstag 3325 Covid-19-Patienten behandelt, 56 Prozent davon wurden beatmet. Die Zahl kann sich nach Einschätzung von Experten noch mehr als verdoppeln.

Man wisse, dass etwa zwei Prozent der Neuinfizierten in zehn bis zwölf Tagen auf Intensivstationen behandelt werden müssen, hatte Gernot Marx, Intensivmediziner am Uniklinikum Aachen, am Freitag im Radiosender WDR5 gesagt. Diese Patienten lägen auch sehr lange – zwei bis vier Wochen – in den Kliniken. «Das heißt, wir werden in der Intensivmedizin noch weit über den Dezember damit zu tun haben.»

Die gemeldete Zahl der Neuinfektionen war am Samstag auch im Vergleich zum Freitag gesunken und zwar um 1081 Fälle. Eine Verringerung der Zahl von Freitag auf Samstag kam ebenfalls schon monatelang nicht mehr vor. Aus diesem Vergleich von einen Tag auf den nächsten sollte man dennoch auf keinen Fall einen Trend ableiten, betonte der Epidemiologe Gérard Krause vom Braunschweiger Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI). «Das Erhebungs- und Übermittlungssystem unterliegt prozessbedingten Schwankungen, weil die Daten der Gesundheitsämter nicht zeitgleich den Landesbehörden und dem RKI zugänglich sind.» Das System bestehe aus einem mehrstufigen Übermittlungsverfahren das Zeitverzögerungen zur Folge habe, die von Woche zu Woche oder von Tag zu Tag schwanken könnten.

Am Freitag gab es etwa nachträgliche Meldungen in Nordrhein-Westfalen, so dass ein Meldeeffekt aber auch statistische Schwankungen nicht ausgeschlossen werden können. Am Freitag war mit 23 542 verzeichneten Fällen der bisherige Spitzenwert erreicht worden.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 773 556 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 14.11., 00.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Samstag um 178 auf insgesamt 12 378. Hier gibt es noch einen starken Anstieg. Am Samstag der Vorwoche waren es 130 neue Todesfälle. Das RKI schätzt, dass rund 493 200 Menschen inzwischen genesen sind. Damit sind derzeit schätzungsweise 270 000 der insgesamt registrierten Fälle akut infiziert.

Das sogenannte Sieben-Tage-R lag laut RKI-Lagebericht vom Samstagabend bei 1,05 (Vortag: 0,99). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch gut 100 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

18.487 neue Corona-Infektionen in Deutschland

 

Daniel Popp

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