Weitere Lockerungen in Bayern ab 1. März Ab Montag öffnen neben Friseurläden auch Baumärkte, Musikschulen und Fußpflege wieder

Aktualisiert vor 2 Monaten von Nadja Pohr

Bayern – Kleine Lichtblicke in der Corona-Pandemie: Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder verkündete am Dienstag, dass ab dem 1. März neben Friseure weitere Servicebereiche öffnen und ihre Kunden wieder empfangen dürfen.

Von Nadja Pohr

Bereits am 10. Februar wurde beschlossen, dass ab dem 1. März deutschlandweit Friseurläden wieder öffnen dürfen. Der bayerische Ministerrat rund um Markus Söder hat jetzt weitere Erleichterungen bekanntgegeben, die ab diesem Tag in Bayern gelten sollen.

Das öffnet ab 1. März

Ab nächsten Montag dürfen im Freistaat wieder Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen und Blumenläden für Kunden öffnen. Diese Branchen sollen unter den gleichen Bedingungen wieder zugelassen werden, die bereits für geöffnete Handels- und Dienstleistungsbetriebe gelten. Das bedeutet insbesondere Zutrittsbegrenzungen auf einen Kunden je zehn Quadratmeter für die ersten 800 Quadratmeter Verkaufsfläche.

Neben dem Friseurgewerbe werden weitere Dienstleistungsbetriebe zum Zweck der Körperhygiene und Körperpflege geöffnet. Diese umfassen Fußpflege, Maniküre und Gesichtspflege. Bei letzterer entfällt sogar die Maskenpflicht, da diese Art der Dienstleistung sie nicht zulässt.

Auch der Einzelunterricht in Musikschulen wird ab dem 1. März wieder ermöglicht. Jedoch nur in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 100 nicht überschreitet. Dabei ist der Mindestabstand einzuhalten und – soweit es das betreffende Musikinstrument ermöglicht – von Schülerinnen und Schülern sowie von Lehrern die Maske zu tragen.

Zu hohe Inzidenz binnen 24 Stunden melden

Sobald Landkreise oder kreisfreie Städte die Inzidenzschwelle von 100 erneut überschreiten, müssen sie die neue Inzidenz binnen 24 Stunden bekanntgeben. Es wird hierbei von einem „Karenztag“ gesprochen. Ab diesem Tag findet in den betroffenen Regionen dann nur noch Distanzunterricht statt und Kitas werden geschlossen.
Momentan befinden sich 13 Landkreise und Städte in Bayern über dem Schwellenwert von 100. Den höchsten Wert hat der Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge mit einer Inzidenz von 324,8 (Stand: 24. Februar).
(Quelle: dpa)

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Nadja Pohr

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