Gebühren für Kita und Mittagsbetreuung werden erstattet Beschluss des Bayerischen Kabinetts

Gummistiefel stehen in einer Kindertagesstätte. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

München (dpa/lby) – Eltern, die ihre Kinder derzeit gar nicht oder nur selten in die Notbetreuung in den Kitas oder in die Mittagsbetreuung geben, sollen finanziell entlastet werden. Die Elternbeiträge werden analog zu den Regelungen im Frühjahrs-Lockdown übernommen, beschloss das Kabinett am Dienstag in München – und zwar für Januar und Februar. Neu hinzugekommen ist eine «Bagatellklausel»: Die Beiträge werden auch dann erstattet, wenn das Kind maximal fünf Tage im Monat in der Notbetreuung war.

«Wir hoffen damit zu erreichen, dass wirklich nur die Tage in Anspruch genommen werden, die auch wirklich benötigt werden», erläuterte Familienministerin Carolina Trautner (CSU). Mit der vorausschauenden Übernahme der Kosten für Februar sollten die Eltern Planungssicherheit erhalten.

Die Pauschalbeträge, die den Trägern erstattet werden, werden wie in den Monaten April bis Juni an durchschnittlichen Beitragshöhen bemessen. Für Krippen sind dies 300 Euro, für den Kindergarten 50 Euro, für einen Hortplatz 100 Euro, in der Kindertagespflege 200 Euro, in der Mittagsbetreuung bis etwa 14.00 Uhr 68 Euro und in der Mittagsbetreuung bis 16.00 Uhr 110 Euro. Die Kosten übernehmen zu 30 Prozent die Kommunen und zu 70 Prozent der Freistaat.

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