Blizz Regensburg empfiehlt: Impfung kann vor Krebs schützen / Telefon-Hotline am 15. Januar. HPV: Vorsorge statt Risiko

Blizz Regensburg empfiehlt: Impfung kann vor Krebs schützen / Telefon-Hotline am 15. Januar. HPV: Vorsorge statt Risiko

Regensburg – Liebe und Sexualität gehören zu den schönen, aufregenden Dingen im Leben. Doch können sie auch Gefahren bergen, wie etwa übertragbare Infektionen, früher als „Geschlechtskrankheiten“ bezeichnet. Besonders verbreitet ist das Humane Papillomvirus (HPV). Wie man sich vor einer HPV-Infektion schützen kann, erklären Experten des Gesundheitsamts und des Regensburger Ärztenetzes, die sich am 15.1. telefonisch den Fragen unserer Leser/innen stellen. Zwischen 9 und 18 Uhr sind sie unter der Nummer 0941/56 959 696 für Sie erreichbar.

Von Claudia Böhm

Nicht nur das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat sich die Eindämmung sexuell übertragbarer Krankheiten zum Ziel gesetzt. Auch die Gesundheitsregionplus Regensburg möchte zusammen mit dem Regensburger Ärztenetz, Dr. Franz Audebert (Video-Interview auf www.blizz-regensburg.de) und dem Gesundheitsamt mit einer Aktionswoche auf die Prävention von HPV-Infektionen hinweisen.

Dr. med. Maximilian Mögele
Foto: Herbert Stolz Foto Design

Eine Impfung, die Jungen und Mädchen vor verschiedenen Krebsarten schützen kann? Gibt es! Dr. med. Maximilian Mögele, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Regensburg (www.frauenarztpraxis-im-candis.de) erklärt: „Die HPV-Impfung ist für junge Mädchen bereits seit 2007 in Deutschland empfohlen. Derzeit sollen alle Mädchen ab 9 Jahren bis zu ihrem 18. Geburtstag geimpft werden. Die Testung auf HPV- Viren wird seit dem 1.1.2020 für Frauen ab 35 Jahren alle drei Jahre im Rahmen der gynäkologischen Krebsvorsorge durchgeführt.“
Bis zum 18. Geburtstag werden die Kosten für die Schutzimpfung von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen – und zwar für beide Geschlechter. Durch den kleinen Pieks in den Oberarm schützen Mädchen und Jungen nicht nur sich selbst, sie werden dadurch auch nicht zu Überträgern.
Dr. med. Jens Kohlmeyer, Facharzt für Allgemeinmedizin, Hypertensiologe DHL mit Praxis in Regensburg (www.praxis-kohlmeyer.de) ist ebenfalls vom Nutzen der Vorsorgemaßnahme überzeugt: „Wir halten die HPV-Impfung für einen wichtigen Fortschritt in der Impfmedizin und sprechen diese Impfung auch konsequent bei unseren jugendlichen Patienten an“
Fragen über HPV beantworten grundsätzlich alle Hausärzte, aber auch Kinderärzte, Gynäkologen und Urologen, erklärt Dr. Koch vom Regensburger Ärztenetz. Seine Mitglieds-praxen stehen im Nachgang zur Kampagne für ausführliche und individuelle Impfberatungen zur Verfügung. Zudem führen sie die Impfung ganz unkompliziert durch.
Alle Blizz-Leser/innen sind herzlich dazu eingeladen, sich am Mittwoch, 15. Januar, mit ihren Fragen telefonisch unter der Nummer 0941/56959696 an folgende Ärzte zu wenden:

■ von 9 bis 12 Uhr: Dr. Benedikt Lampl, Gesundheitsamt Regensburg, Sachgebiet Infektionsschutz
■ von 12 bis 15 Uhr: Dr. Jens Kohlmeyer, Hausarzt, Regensburger Ärztenetz
■ von 15 bis 18 Uhr: Dr. Maximilian Mögele, Frauenarzt, Regensburger Ärztenetz

Weitere Infos unter www.gesundheitsregionplus-regensburg.de und www.stmgp.bayern.

 

HPV-Hotline am 15.01. Tel.: 0941/56 959 696

Sprechen Sie mit einem Arzt und mit Ihrem Kind über eine HPV-Impfung oder nutzen Sie die Experten-Hotline:
Am Mittwoch, 15. Januar, zwischen 9 und 18 Uhr nehmen qualifizierte Ärzte unter Tel. 0941/56 959 696 Ihren Anruf entgegen und beantworten Fragen rund um das Thema HPV-Impfung unverbindlich und kostenfrei*
(*Gespräch ins Festnetz, Gebühr je nach Anbieter)

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Mario Hahn

Ich bin Redakteur beim Blizz, Ihrer Wochenendzeitung für Regensburg und Umgebung. Alle meine Beiträge finden Sie <a href="/author/mario-hahn">auf meiner Autoren-Seite</a>.

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