FREY hilft… mit Schutzmasken Das Chamer Modekaufhaus hat seine Schneidereien aktiviert und unterstützt nun Pflegeheime, Kliniken und Co. Die handgefertigten Schutzmasken helfen, das Corona-Virus nicht weiter zu verbreiten.

Cham – Schutzmasken sind aktuell begehrt. Und selten. Nun übernimmt mit FREY aus Cham ein regionales Unternehmen regional Verantwortung.

Von Mario Hahn

Kliniken, Pflege- und Altenheime suchen händeringend nach Atemschutzmasken. Sie sollen das Personal vor dem tödlichen Corona-Virus schützen. Nur verfügt der Markt aktuell über wenig Kapazitäten. Dieser Mangel ließ Helmut Hagner keine Ruhe mehr. Der Geschäftsführer von FREY aus Cham wollte helfen – und tat es.

FREY hat die eigenen Schneidereien aktiviert
Foto: FREY

In normalen Zeiten verkauft FREY in seinem Kaufhaus in Cham angesagte Mode für Damen, Herren und Kinder. Aber in schweren Zeiten wie jetzt werden die Priorität anders gesetzt. „Wir haben uns entschlossen, in unseren zwei Schneidereien in Cham und Marktredwitz tatkräftig mitzuhelfen – mit selbstgenähten Schutzmasken.“ Solange ein Mangel an Atemschutzmasken herrscht, solange wird FREY diese produzieren. Damit soll die regionale Versorgung sichergestellt werden.
Die Atemschutzmasken entsprechen, da FREY kein Experte auf diesem Gebiet ist, nicht den allerhöchsten Normen, dennoch sind sie Gold wert. „Sie sollen als Alternative dienen, etwa, wenn gerade mal kein Einmal-Mundschutz zur Verfügung steht“, erklärt FREY-Geschäftsführer Hagner. Die Schutzmasken stellen zwar keinen Eigenschutz dar, reduzieren aber die Wahrscheinlichkeit, andere Personen anzustecken, sollte man selbst unbemerkt erkrankt sein.

Mario Hahn

Ich bin Redakteur beim Blizz, Ihrer Wochenendzeitung für Regensburg und Umgebung.

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