Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages

Gesundheit & Fitness

In der Klinik Mallersdorf ist eine neue OP-Technik für das Großzehengrundgelenk angewendet worden Versteifung der Großzehe?

PD Dr. Kiriakos Daniilidis bei der gelenkerhaltenden Zehenoperation im OP der Klinik Mallersdorf Foto: Elisabeth Landinger

Mallersdorf – Der Fußspezialist Dr. Kiriakos Daniilidis mit Praxissitz in Straubing und Regensburg hat an der Klinik Mallersdorf erstmals in der Region eine neue OP-Technik für das Großzehengrundgelenk angewendet, die eine Versteifungsoperation vermeidet. Patientin und Operateur waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Mehrere tausend Mal täglich beugt und streckt sich das Großzehengrundgelenk bei jedem Schritt. Wie viel es tatsächlich leistet und wie viel Lebensqualität und Mobilität von ihm abhängt, wird einem erst klar, wenn es schmerzt oder in seiner Beweglichkeit eingeschränkt ist, zum Beispiel infolge einer abnutzungs- oder verletzungsbedingten Arthritis bzw. Hallux-Rigidus-Erkrankung. Eine neuartige und besonders schonende OP-Technik, um die Arthrose des Großzehengrundgelenkes zu behandeln, hat Privatdozent Dr. Kiriakos Daniilidis daher erstmals im April dieses Jahres an der Klinik Mallersdorf eingesetzt. PD Dr. Daniilidis ist Spezialist für Fuß- und Sprunggelenkeingriffe an der Klinik Mallersdorf und als niedergelassener Orthopäde und Unfallchirurg am OTC Regensburg sowie seit 1.4. auch mit Praxis in Straubing am Bahnhofsplatz 1 tätig (www.fusspraxis.bayern).

Elastisches Biomaterial als Knorpelersatz

Das erstmals in der Region von ihm in Mallersdorf eingesetzte Cartiva®-Implantat besteht aus elastischem Biomaterial, das mit seinem hohen Wasseranteil dem menschlichen Knorpelgewebe sehr ähnlich ist. Es fungiert somit als künstlicher Knorpel. Dank seiner zylindrischen Form kann es nach Entfernung der Knorpel- und Knochendefekte stabil in eine dafür passend ausgefräste Knochenvertiefung hineingedrückt werden – eine sogenannte Press-Fit-Implantation. Damit erhält der geschädigte Bereich eine neue Oberfläche, die wieder den vollen Bewegungsumfang des Gelenks ermöglicht. PD Dr. Daniilidis bestätigt, dass diese Technik erstmals eine echte Alternative zum vollständigen Gelenkersatz bzw. zur Versteifungsoperation bietet. Das Verfahren wurde klinisch in jahrelangen Follow-Up-Studien erprobt und hat sich sowohl für die Patienten im Alltag als auch für die Operateure in der praktischen Anwendung bewährt.

Umgehend Bewegungstraining möglich

Patienten mit diesem speziellen Teilgelenkersatz dürfen ihren Fuß unmittelbar nach der Operation wieder uneingeschränkt belasten. Mit dem Bewegungstraining kann somit umgehend begonnen werden, was das Risiko einer Einsteifung vermindert und die Chancen auf Wiederherstellung des vollen Bewegungsumfangs erhöht. Die von PD Dr. Daniilidis in Mallersdorf operierte Patientin war im Juni wieder zur Nachkontrolle in der Praxis vorstellig. Mit dem Ergebnis waren sowohl sie selbst als auch der Fuß- und Sprunggelenkexperte hochzufrieden. Sogar der Zehenspitzenstand klappte auf der operierten Seite einwandfrei.

Sei der Erste, der diesen Beitrag teilt!

Schreibe eine Antwort

Datenschutz
X