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Gesundheit & Fitness

Jetzt wuchert das Asthma-Kraut Ambrosia – darunter leiden nicht nur Allergiker Der Ambrosia den Garaus machen

Bald blüht sie wieder, die Ambrosia – und sie breitet sich rasant aus. Die Pollen der Pflanze können heftige Allergien auslösen, die zu Heuschnupfen und sogar zu Asthma führen können Foto: galitskaya/fotolia.com

Regensburg – Sie blüht im Hochsommer wieder, die Ambrosia – und sie breitet sich furchtbar schnell aus. Die Pollen der Ambrosia sind so allergen, dass sie sogar Menschen schädigen können, die eigentlich kein Pollen-Problem haben.

Schon fünf bis zehn Körner pro Kubikmeter Luft reichen für eine Reaktion. Für Allergiker zieht sich die Leidenszeit oft bis in den Spätsommer hinein. Selbst der Genuss von Bananen, Melonen, Paprika oder Petersilie kann zum Problem werden, denn hier sind Kreuzallergien möglich. Und wer die Pflanze mit der bloßen Hand berührt, bei dem kann sich die Haut entzünden.

Foto: voren1/fotolia.com

So erkennt man die Allergie-Pflanze
Die Ambrosia ist nicht einfach zu erkennen. Charakteristische Merkmale für die Beifuß-Ambrosie sind laut Bayerischer Landesanstalt für Landwirtschaft:

■ Die Blätter sind in kreuzgegenständiger Blattstellung. Das heißt, von oben gesehen stehen die Blattpaare immer um 90 Grad gedreht zueinander.

■ Die Blätter sind an der Ober- und Unterseite satt grün.

■ Die Stängel sind behaart. Im Herbst verfärben sie sich rötlich. Außerdem sind die Stängel oft stark verzweigt.

■ Die männlichen Blüten bilden am Ende der Triebe eine Traube. Daher der Name Traubenkraut.

Beim Unkraut-Jäten sind Handschuhe Pflicht
Wuchert das Unkraut im eigenen Garten, sollte man es nur mit Handschuhen anfassen und ausreißen. Wichtig ist, die Ambrosia mit den Wurzeln herauszuziehen und in einem Plastiksack in der Mülltonne zu entsorgen. Und das möglichst vor Mitte Juli, wenn die Blüte einsetzt. Blüht die Ambrosie erst einmal, raten die Experten zur Feinstaubmaske, damit keine Pollen eingeatmet werden.

Woher kommt Ambrosia?
Ambrosia wurde in Deutschland erstmalig im September 1860 von einem Sammler bei Hamburg entdeckt. Der wissenschaftliche Name der Asthma-Pflanze lautet Ambrosia artemisiifolia, sie wird auch als Beifußblättriges Traubenkraut oder Beifuß-Ambrosie bezeichnet.
Ursprünglich kommt die Ambrosia aus Nordamerika. Sie wurde im 19. Jahrhundert nach Europa gebracht und verbreitete sich zuerst vorrangig in Südosteuropa. Damals nahm man an, der Ambrosia würde das kühle deutsche Klima nicht bekommen.
Zum einen aber wurde das Klima in Mitteleuropa zunehmend milder, andererseits hat sich die Ambrosia-Pflanze an das Wetter angepasst. Die europäische Jungpflanze ist frostbeständiger und keimt häufiger sowie schneller.

Ambrosia-Pflanze breitet sich in Deutschland aus
Heute ist Ambrosia in Deutschland stellenweise stark verbreitet – etwa auf Grünstreifen an Autobahnen, Verkehrsinseln, Brachflächen, aber auch in Privatgärten.
Insbesondere auf Sonnenblumenfeldern findet der Allergiker-Schreck zwischen den weiten Reihen der Blumen perfekte Bedingungen.

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