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Gesundheit & Fitness

Wenn der Biss nicht stimmt Zahnarzt Dr. Elmar Rott aus Wenzenbach über Kiefergelenkserkrankungen

Foto: Nobilior/stock.abobe.com

Regensburg – Rund 70 Prozent der Deutschen leiden ständig unter
Kopf-, Nacken oder Rückenschmerzen, mal weniger, mal mehr. „Viele Betroffene wissen nicht, dass die Ursachen auch in einer Funktionsstörung des Kiefergelenks und des Kauorgans begründet sein können“, weiß Zahnarzt Dr. Elmar A. Rott.

Von Mario Hahn

Wer Beschwerden wie Reiben oder Knacken im Kiefergelenk hat oder von lästigen Schmerzen im Kopf- und Nackenbereich geplagt wird, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Kiefergelenkserkrankung.
Kiefergelenkserkrankungen beziehen sich stets auf das sog. craniomandibuläre System. Dies besteht aus Ober- und Unterkieferzähnen, den Kiefergelenken sowie der Kaumuskulatur. Strukturelle, funktionelle und psychische Störungen in diesem System werden dementsprechend als Craniomandibuläre Dysfunktion, kurz CMD, zusammengefasst.

Die zur CMD gehörenden Fehlfunktionen können sich in Schmerzen äußern oder mit einer Reihe anderer Symptome einhergehen; die Ursachen der Erkrankung sind vielfältig.

Hier klärt Zahnarzt Dr. Elmar A. Rott aus Wenzenbach die wichtigsten Fragen

Zahnarzt Dr. Elmar Rott aus Wenzenbach informiert: „CMD ist eine funktionelle Störung des Zusammenspiels von Zähnen, Kaumuskulatur und Kiefergelenken.“

Blizz: Die Symptome der CMD wurden ja schon kurz angesprochen, was sind aber die Ursachen einer Kiefergelenkserkrankung?

Dr. Elmar Rott: Die Ursachen können vielfältiger Natur sein. Zahnprobleme etwa wie Fehlstellungen, Zahnlücken oder Okklusionsstörungen (ein gestörtes Zusammenspiel der Zähne von Oberkiefer und Unterkiefer; Anm.d.Red.) können Ursache sein ebenso wie zu hohe oder zu niedrige Füllungen, Kronen oder Brücken.
CMD kann aber auch durch gewisse Fehlhaltungen etwa am Arbeitsplatz hervorgerufen werden. Oder wenn die Wirbelsäule verkrümmt ist. Bei manchen liegt die Ursache sogar beim Schlafen, etwa, wenn sie auf dem Bauch liegen und der Kopf zu Seite gedreht wird.
Nicht zu unterschätzen ist der psychische Faktor. Stress, traumatische Ereignisse oder aber das ständige Knirschen mit den Zähnen sind ein guter Nährboden für CMD.

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?
Grundlage einer erfolgreichen Therapie ist die zahnärztliche Funktionsdiagnostik. Erst wenn die Ursache ermittelt ist, folgt eine darauf abgestimmte individuelle Funktionstherapie.
Das Kernstück der zahnärztlichen CMD-Therapie ist eine Okklusions- oder Aufbiss-Schiene. Ähnlich wie Schutzschienen gegen Zähneknirschen bestehen sie aus durchsichtigem Kunststoff, werden nach einem Abdruck gefertigt, über die Zähne gelegt und meist nachts getragen. Die Schienen können z. B. die Belastung der Kiefergelenke reduzieren oder das Funktionsmuster der Kaumuskeln oder die Lage der Kieferköpfchen verändern, also der beweglichen Bestandteile der Kiefergelenke.

Wer mehr über die Craniomandibuläre Dysfunktion, kurz CMD, wissen will, kann sich bei Dr. Rott (www.praxis-drrott.de) informieren. Der Wenzenbacher Zahnarzt weiß auch, welche Kosten die gesetzlichen Krankenkassen tragen.

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