Frauenpower für die Domstadt Wer wird Regensburgs neue Oberbürgermeisterin?

Wer schafft im politischen Regensburg für die nächsten sechs Jahre an? Das entscheidet die Stichwahl am kommenden Sonntag. Eines ist klar: Es wird eine Frau sein.

Von Mario Hahn

Wird es Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD) sein, die das Amt des Oberbürgermeisters kommissarisch seit der Suspendierung von Ex-OB Wolbergs leitet? Oder die Herausfordererin, Bundestagsabgeordnete Astrid Freudenstein (CSU)?

Eine schwierige Frage, denn anders als bei der Kommunalwahl 2014, die mit einem Erdrutschsieg für die SPD endete, wird es dieses Mal mit ziemlicher Sicherheit ein Kopf-an-Kopf-Rennen geben.

Freudenstein hatte bei der Wahl am 15. März mit 29,50 Prozent der Stimmen den ersten Platz belegt, Maltz-Schwarzfischer erzielte mit 22,15 Prozent der Stimmen das zweitbeste Ergebnis aller OB-Kandidaten. Dahinter lagen mit 17,71 Prozent Joachim Wolbergs (Brücke) und mit 14,41 Prozent Stefan Christoph (Grüne) sowie weitere Kandidaten.

Im Vorfeld der Stichwahl um den OB-Sessel in Regensburg bekam Maltz-Schwarzfischer Unterstützung verschiedener Parteien. Sowohl Brücke und Grüne als auch ÖDP, Linke und Ribisl sprachen eine Empfehlung für die SPD-Kandidatin aus. Freie Wähler und FDP gaben derweil keine Empfehlung ab.

Auszählung am Montag

Die Stichwahl wird wegen der Corona-Krise per Briefwahl entschieden, die Auszählung erfolgt erst am Montag. Bekanntgabe der Ergebnisse erfolgt am Montagabend, eventuell auch ein oder zwei Tage später. Dann wissen wir, wer neue Oberbürgermeisterin von Regensburg ist.

Claudia Böhm

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