Ausstellung “Jan Dörre – Vögel und Schatten” in Regensburg Tiere als Hauptdarsteller

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Regensburg – Jan Dörre verweist mit seinen Gemälden (u .a. „Poesie“, 2017) auf die Tradition europäischer Stilllebenmalerei, zugleich ist jedoch unverkennbar, dass seine Bilder im 21. Jahrhundert entstanden sind. Dörre zeigt sich als bewusster Arrangeur und überlegter Konstrukteur. Seine Dingwelt ist sorgsam ausgewählt. Auch wenn die gezeigten Gegenstände wie zufällig angeordnet scheinen, so ist doch alles auf kleiner Bildfläche bewusst inszeniert. Neben allerhand Getier, das die Bildräume bevölkert, fallen die Vögel mit ihrem prächtigen Gefieder ins Auge, die die verschiedenen Arrangements beleben. Die Bildgattung Stillleben kennt nur tote Tiere, Jan Dörre macht sie jedoch zum Hauptdarsteller und verführt uns zum Betrachten und Verweilen seines erzählerischen Kosmos. Jan Dörre lebt und arbeitet in Leipzig. Seine Arbeiten sind in zahlreichen Sammlungen vertreten. Die Ausstellung in Kooperation mit der Galerie Leuenroth, Frankfurt/Main, läuft bis 16. Juni in der Städtischen Galerie im Leeren Beutel. Mehr Infos: www.regensburg.de/museen. Foto: Gustav Franz, Leipzig

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