Heuer kein Bockbieranstich, wie wir ihn kennen und lieben Weil die Corona-Infektionen in Regensburg gestiegen sind, gibt es schärfere Schutzmaßnahmen. Und das ausgerechnet zum 70. Jubiläum! Gefeiert werden soll trotzdem, nur mit Rücksicht.

Regensburg – Wegen der Corona-Lage hat die Kneitinger-Familie eh schon zaubern müssen, doch die neuen, schärferen Maßnahmen führen das ganze Prozedere des traditionellen Bockbieranstichs in diesem Jahr ad absurdum.

Sicher war, dass der ganze Rummel beim Anzapfen im Mutterhaus wegen des Virus (wie will man da die Abstandsregel einhalten?) heuer nicht funktioniert. (Und das ausgerechnet im 70. Jubiläumsjahr!)
Deshalb hat man einen Plan B geschmiedet: Zuerst wollte die Kneitinger-Familie mit den Ziegengespann traditionell durch die Altstadt bis zum Alten Rathaus marschieren, wo die Oberbürgermeisterin warten würde. Anders als sonst hätte sie das erste Faß Bockbier dann dort angezapft.
Wegen der neuen Corona-Schutzmaßnahmen fallen der Marsch sowie das Anzapfen durch die Oberbürgermeistern nun aus. Im Mutterhaus am Arnulfsplatz wird es am Donnerstag, den 1. Oktober, nur in kleinem Rahmen einen internen Anstich geben. Anders als in den anderen Kneitinger-Gaststätten muss man im Mutterhaus nicht reservieren. Natürlich gelten aber alle Bestimmungen wie Maskenpflicht etc. Es sollte aber jedem klar sein, dass Massen wie früher in diesem Corona-Jahr nicht möglich sind.
Wer schlau ist, der informiert sich regelmäßig über die aktuelle Kneitinger-Situation auf deren Homepage unter www.kneitinger.de sowie in den sozialen Medien. Dort werden Interessierte auf dem Laufenden gehalten.
Übrigens: Den 70. Bock gibt‘s natürlich auch im gut sortierten Getränkehandel.

„Ich würd‘ sagen – so Pi mal Daumen.
Er wärmt das Gemüt und auch den Gaumen.“
Kneitinger-Braumeister Albert Kellner zum 70. Bock
Foto: kneitinger

Mario Hahn

Ich bin Redakteur beim Blizz, Ihrer Wochenendzeitung für Regensburg und Umgebung.

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