Konzept für den Christkindlmarkt 2020 will Regensburg Marktstände dezentral über die Stadt verteilen

Regensburg – Auch wenn die Vorstellung schwerfällt: In knapp drei Monaten eröffnen die Weihnachtsmärkte in Regensburg – eigentlich. Wie sich die Stadt während der Coronakrise auf die besinnliche Zeit vorbereitet.

Von Claudia Böhm

Da uns die Infektionsschutzmaßnahmen wohl noch bis über den Jahreswechsel hinaus begleiten werden, hat die Stadtverwaltung ein dezentrales Gesamtkonzept für ein auf die Altstadt ausgeweitetes Weihnachtsmarktgeschehen entwickelt. In einem entsprechenden Antrag hatte die Koalition Ende Juli gewarnt:

„Eine ersatzlose Absage aller Aktivitäten wäre für die Marktkaufleute und Standbetreiber nach der Absage der Dulten ein weiterer wirtschaftlicher, für sicherlich viele sogar existenzbedrohender Rückschlag.“

Auch den Einzelhandel in der Altstadt würde eine Absage treffen. Am Dienstag informierte Rechtsreferent Dr. Walter Boeckh im Ferienausschuss über die Möglichkeiten einer flächenmäßigen Entzerrung des Marktgeschehens. So werden neben dem Neupfarrplatz auch am Kassiansplatz, am Domplatz und am Ernst-Reuter-Platz, vor dem Museum der Bayerischen Geschichte und in der Thundorferstraße Buden aufgestellt.

Die privaten Weihnachtsmärkte am Kohlmarkt, im Katharinenspital und auf Schloss Thurn und Taxis müssen ebenfalls Hygienekonzepte entwickeln und sich nach dem geltenden Infektionsschutzgesetz richten.

Claudia Böhm

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