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Kultur & Freizeit, Regensburg & Landkreis

Regensburg: Bockbier-Anstich der Brauerei Kneitinger Am Donnerstag im "Mutterhaus"

Kneitinger Bockbier

Regensburg – Gleich zwei Mal Grund zur Freude bringt der kommende Donnerstag (3. Oktober). Zum einen ist Tag der Deutschen Einheit – die meisten haben an diesem Tag frei – zum anderen feiert Regensburg seine ganz persönliche fünfte Jahreszeit: die Brauerei Kneitinger startet in die neue Bockbier-Saison.

Von Mario Hahn

Der Kneitinger-Bock ist heuer „ganz besonders g‘schmeidig“, weiß Braumeister Albert Kellner. Das liege an der Lagerung des dunklen Gerstensaftes. Statt sieben haben sie ihn heuer acht Wochen reifen lassen.
Von dem vollmundigen Geschmack können sich die Bierlieber – und solche, die es noch werden wollen – in wenigen Tagen selbst überzeugen. Denn traditionell findet am ersten Donnerstag im Oktober der Bockbier-Anstich der Brauerei Kneitinger statt. Wie immer im „Mutterhaus“ am Arnulfsplatz.

Kneitinger “Mutterhaus” am Arnulfsplatz

Mächtig in Schale geworfen – in diesem Fall natürlich in bayerische Tracht – präsentiert sich dann die lokale Prominenz und genehmigt sich gemeinsam mit dem Bauarbeiter, Lehrer oder Wirtschaftsprüfer den ein oder anderen Bock.
Und da der Kneitinger Bock ja ein einfacher Bock sei, wie der Braumeister Kellner stets erklärt, und kein Doppelbock („Da bist nach zwei Halbe erledigt.“), könne man schon „zwölf bis 15 Halbe“ trinken. Nun ja, wer‘s verträgt…

Die Zug-Geißen, Maskottchen der Brauerei Kneitinger, beim traditonellen Umzug am Tag des Bockbier-Anstichs

 

■ Der Bockbier-Anstich der Brauerei Kneitinger findet immer am ersten Donnerstag im Oktober statt. Dieses Jahr bereits zum 69. Mal.
■ Ab 9.30 Uhr findet ein Festumzug der Brauerei mit festlicher Musik sowie Pferde- und Ziegengespann über den Bismarckplatz, Neupfarrplatz, Rathausplatz und Haidplatz bis zum Arnulfsplatz statt.
■ Beim Alten Rathaus wird traditionell der oder die Bürgermeister/in mit einer Pferdekutsche abgeholt und zum „Mutterhaus“ am Arnulfsplatz transportiert.
■ Gegen 10 Uhr erfolgt dann durch den oder die Bürgermeister/in das Anzapfen des ersten Fasses Bockbier.
■ Heuer bereits zum 50. Mal fallen dann die obligatorischen Worte „O‘zapft is. Der Bock schmeckt gut, ist aber nicht so süß wie im letzten Jahr!“
■ Die Wirtshauspächter (seit Jahren ist es die Familie Reichinger) verteilen traditionell eine „Armenspeisung“. Vorbereitet werden in diesem Jahr 1.600 Portionen Schweinsbrüstl mit Knödel und Kraut.
■ Seit 2011 sammelt die „Kneitinger Gmoa“, also Wirte, Gäste, Brauerei und Stiftung, zur Bocksaison Geld, um dieses als Spende nach Kambodscha zu bringen. Dort unterhält ein Regensburger eine Hilfsorganisation.
■ Nach dem Bockbier-Anstich im Mutterhaus folgen die Anstiche in den weiteren „Kneitinger“-Gasthäusern (siehe Anzeige auf Seite 10).
■ Und zu guter Letzt: Prost!

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