Rockrevue im Velodrom – Hell, yeah! "Jenseits von St. Emmeram": Große Stimmen und super Stimmung beim Showdown gegen den Teufel

Fünf Jahre nach „Ein Sommernachtsalbtraum auf St. Emmeram“ wird das Velodrom wieder zur Bühne für eine aberwitzige Geschichte mit musikalischen Höhepunkten. Autor und Regisseur Marc Becker bringt zusammen mit Gerwin Eisenhauer, Steffi Denk und Markus Engelstädter ein ebenso buntes wie absurd-komisches Stück nach Regensburg.

Die Geschichte: Zum 885. Brückenjubiläum sucht der übers Ohr gehauene Teufel den Ururururururururhochzweigroßenkel des Brückenbaumeisters von 1135 auf, um dessen Seele und die seiner zwei Mitarbeiter am Tiefbauamt einzufordern. Statt der versprochenen drei Menschenseelen hatte der Teufel als Gegenleistung für die Unterstützung beim Bau nämlich nur einen Hahn, eine Henne und einen Hund bekommen. Hans Steiner, genannt Steini, soll diese Erbschuld nun begleichen. Sonst will der Teufel die Regensburger weiterhin mit Immobilienhaien, Kreuzfahrtschiffen und Junggesellenabschieden in der Altstadt plagen, bevor der Klimawandel die Domstadt schließlich gänzlich unter Wasser setzt.

„All You Need is Love“

Geschickt in die Rahmenhandlung eingebaut, haben die starken Stimmen von Steffi Denk und Markus Engelstädter einige große Auftritte mit fetzigen Covern bekannter Songs: Als Elvis-Doubles rocken die beiden die Bühne ebenso wie als Androide der Zukunft, die alle musikalischen Stile zwischen Beethoven, Helene Fischer und den Rolling Stones bravourös abdecken. Die Band um Gerwin Eisenhauer schafft eine ausgelassene revueartige Atmosphäre, die beim großen Finale mit „All You Need is Love“ keinen Zuschauer auf seinem Sitz hält.

Vorstellungstermine “Jenseits von St. Emmeram”

im Februar: 11., 13., 17., 19., 20., 24., 26.
im April: 15., 16., 17., 22., 24., 25., 28., 30.
weitere Termine: 3. Mai; 23., 24., 27. Juni (jeweils um 19.30 Uhr); 19. April (15 Uhr)

Mehr Infos unter www.theaterregensburg.de

Der weiße Engel (Michael Haake), will Steini davor bewahren, mit dem Teufel um drei Seelen zu pokern. Foto: Jochen Klenk

Claudia Böhm

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