„Unter Spannung – Regensburg in den 1920er Jahren“ Neue Ausstellung in der Städtischen Galerie im Leeren Beutel

Regensburg – Erstmals seit dem Shutdown zeigt die Städtische Galerie im Leeren Beutel mit „Unter Spannung – Regensburg in den 1920er Jahren“ eine neue Ausstellung.

Moderne versus Tradition: Dies kennzeichnet die Situation der Künstler der 1920er-Jahre in Regensburg. Man orientierte sich einerseits an Vorbildern in größeren Nachbarstädten wie zum Beispiel München und rezipierte deren expressiv gestalterischen Mittel. Andererseits mussten die in der „kleinen Welt am Strom“ lebenden Künstler und Literaten bei der Suche nach einem neuen künstlerischen Ausdruck mit einem ausgeprägten Traditionalismus zurechtkommen. Josef Achmann und Georg Britting schritten dabei voran: Mit der Gründung der „Sichel“, einer „Monatsschrift für neue Kunst und Graphik“ gelang ihnen etwas für Regensburg revolutionär Neues. Zu den künstlerischen Vertretern dieser Zeit zählen auch Ludwig Kunstmann, Oskar Birckenbach, Jo Lindinger, Eugen und Richard Wiedamann sen., Max Wissner, Otto Baumann, Lina Ammer, Guido Martini und Christian Metzger. Sie werden in der Ausstellung mit wichtigen Werken präsentiert.
Ausstellungszeit ist von 19. September bis 22. November, Dienstag bis Sonntag von 10 bis 16 Uhr. 1.11. ist geschlossen.
Mehr Infos: www.regensburg.de/museen.

Mario Hahn

Ich bin Redakteur beim Blizz, Ihrer Wochenendzeitung für Regensburg und Umgebung.

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