Christian Janele: „Photovoltaikanlagen sind ein großer Beitrag für unsere Umwelt“ Oberbürgermeister-Kandidat Christian Janele und die CSB (Christlich-Sozialen Bürger) fordern, alle Dächer von Schulen und öffentlichen Gebäuden in der Stadt Regensburg mit Photovoltaik-Anlagen auszustatten

Regensburg – Oberbürgermeister-Kandidat Christian Janele ist der festen Überzeugung: „Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind gesellschaftlich gewollt und gefordert, daher sehe ich in Photovoltaikanlagen einen großen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel.“

Eine zukunftsweisende Umweltpolitik bedeutet für ihn, dass die Stadt die Verantwortung hat, die Herausforderungen der Gegenwart anzugehen und für eine lebenswerte Zukunft zu sorgen. Für Janele gehört der Umstieg auf erneuerbare Energien zu den wichtigsten Maßnahmen beim Klimaschutz. Daher werde er als Oberbürgermeister Gebäude, die in öffentlicher Hand seien, wie zum Beispiel Schulen, Kitas, Feuerwehrgebäude oder Verwaltungen, sofern ihre Dächer dazu geeignet seien, mit Photovoltaikanlagen und Stromspeichern ausstatten.

“Damit bringen wir unseren Kindern diese Technologie näher”

Das heißt, der Strom, der tagsüber mit der PV-Anlage eingespeist werde, könne nachts oder an nicht-sonnigen Tagen genutzt werden. „Durch diese Möglichkeit kann bereits bis zu 90 Prozent des eigenen Stromverbrauchs abgedeckt werden. Auch brauchen wir mit der steigenden Anzahl von Elektroautos und E-Mobilität mehr Strom, den wir durch diese Möglichkeit gewinnen können“, erklärt Janele, der weiter ausführt: „Vom ersten Tag an werden Stromkosten gespart und gleichzeitig wird ein wertvoller Beitrag zur Energiewende und zur Reduzierung der CO2-Emissionen geleistet. Die Investition rentiert sich bereits nach wenigen Jahren und birgt ein riesiges Energiesparpotential.“

“Der Strom muss da produziert werden, wo er gebraucht wird

Ein weiterer Vorteil sei die langfristige Absicherung gegen steigende Strompreise. Der CSB-Politiker findet: „Der Strom muss da produziert werden, wo er gebraucht wird.“ In der Regel seien öffentliche Gebäude mit großflächigen, geraden Dächern ausgestattet. Dies mache eine Installation von Photovoltaikanlagen nicht nur deutlich einfacher, sondern berge durch die große Fläche auch ein riesiges Potential. Der Stromverbrauch zum Beispiel an Schulen sei tagsüber besonders hoch. Janele: „Gleichzeitig bringen wir unseren Kindern diese zukunftsweisende Technologiemöglichkeit näher. Ich möchte ein städtisches Förderprogramm auflegen, in dem private Hausbesitzer und auch Gewerbetreibende bei Anschaffung einer Photovoltaikanlage mit Stromspeicher bezuschusst werden.“

“Ein starkes städtisches Förderprogramm wird aufgelegt”

Auch solle das Photovoltaik-Verbot in der Ganghofersiedlung aufgehoben werden, denn jede Anlage trage zum Klimaschutz bei. Zu diesem Thema hatte die CSB (Christlich-Soziale Bürger) am vergangenen Dienstagabend in den „Bücherwurm“ in der Maximillianstraße eingeladen. Jürgen Berg von der Geschäftsleitung der Firma Enerix aus Regensburg und sein Kollege Christoph Stemplinger, Fachberater für dezentrale Energiesysteme, hielten einen interessanten Fachvortrag mit anschließender Fragerunde.

Mario Hahn

Ich bin Redakteur beim Blizz, Ihrer Wochenendzeitung für Regensburg und Umgebung.

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