„Malkampf“ der Ribisl-Partie Jakob Friedl ist OB-Kandidat für die Ribisl-Partie in Regensburg

Regensburg – Der diplomierte Künstler Jakob Friedl hat schon 2004 Baumskulpturen im Bahnhofspark geschnitzt und realisiert seitdem in öffentlichen Räumen ehrenamtlich soziale Kunstprojekte in und über Regensburg. Nun will er mit der Ribisl-Partie nicht nur für den Stadtrat kandidieren, sondern auch als OB-Kandidat antreten, um bei Diskussionen mit auf dem Podium zu sitzen.

Herr Friedl, bitte erklären Sie uns die „Ribisl-Partie“.

Ribisl steht für Stadtentwicklung von unten. Regensburg braucht in allen Stadtteilen selbstverwaltete Orte, an denen sich alle entsprechend ihrer Fähigkeiten einbringen können. Das verstehe ich unter echter Bürgerbeteiligung.

Ihre Wahlplakate unterscheiden sich deutlich von denen anderer Parteien …

Beim Malkampf der Ribisl-Partie können sich die Regensburger beteiligen und in der Malkampfzentrale Ribisl-Haus im Minoritenweg 23 mit Lackresten auf DIN A0 Autobahnbrückenschalung malen. Werthaltiges Material! Nicht solche nichtssagenden Lappen wie von den anderen Parteien.

„Der Rahmen passt und so wird alles zu Kunst“

Ein von unterschiedlichen Regensburgern gefertigtes Kompostklo aus Malplakaten ist übrigens noch bis Mitte Mai im Leipziger Museum für Bildende Kunst zu sehen – ursprünglich stand es beim Grünabfall in Burgweinting, wo Friedls III. Ribisl-Backofenfest vom Gartenamt verboten wurde. Vielleicht findet es irgendwann seinen Weg zurück.


Kommunalwahl 2020

Am Sonntag, den 15.3.2020, wird gewählt. Im Blizz wollen wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, bestmöglich und unparteiisch informieren und vorbereiten. Deshalb bieten wir den Kandidaten/innen für das Oberbürgermeisteramt in Regensburg die Möglichkeit, sich und ihre Ideen hier vorzustellen.

Claudia Böhm

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