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Politik

Nach dem Urteil im Korruptionsprozess Die „Brücke“ setzt im OB-Wahlkampf 2020 auf Joachim Wolbergs

Foto: Die Brücke/altrofoto.de

Regensburg – Joachim Wolbergs soll Spitzenkandidat des Vereins „Brücke – Ideen verbinden Menschen e. V.“ für die Kommunalwahl 2020 werden. Bei der Mitgliederversammlung am 22. Juli soll der 48-jährige Politiker offiziell als OB-Kandidat nominiert werden.

Das Urteil des Landgerichts Regensburg habe all das bestätigt, wovon man immer überzeugt war, heißt es in der „Brücke“-Pressemitteilung. Die sechste Strafkammer habe keine Grundlage für eine Verurteilung wegen Bestechlichkeit oder Annahme privater Vorteile gesehen. „Darüber hinaus hat das Landgericht festgestellt, dass Joachim Wolbergs keine Dienstpflichtverletzung begangen hat. Der einzige Vorwurf, der aus einer ganzen Reihe von ungeheuerlichen und völlig haltlosen Vorwürfen der Staatsanwaltschaft übriggeblieben ist, ist die Tatsache, dass Wolbergs in den Jahren 2015 und 2016 als Amtsträger konform mit dem Parteienfinanzierungsgesetz Spenden für seine ehemalige Partei angenommen hat“.
Wolbergs sei in seiner Zeit als Bürgermeister und als Oberbürgermeister ein herausragender Repräsentant der Stadt gewesen. Deshalb wollen die „Brücke“-Mitglieder ihn wieder im OB-Amt sehen. Die Landesanwaltschaft wird deshalb aufgefordert, die vorläufige Suspendierung umgehend aufzuheben, damit der Stillstand und die Tatenlosigkeit in Regensburg endlich ein Ende hätten.

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