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Ratgeber, Wirtschaft (Anzeigen)

Garten- und Landschaftsbaumeister Stefan Delazer vom Gartenparadies Regensburg gibt wertvolle Tipps So machst du Garten und Balkon winterfest

Stefan Delazer vom Gartenparadies Regensburg kennt sich bestens mit Pflanzen aus

Regensburg – Die Temperaturen passen sich der Jahreszeit an. Morgens auf dem Weg zur Arbeit begegnen uns immer mehr Menschen, eingehüllt in eine dicke Daunenjacke. Nicht nur wir müssen jetzt wieder die warmen Klamotten aus dem Schrank kramen, um uns vor der Kälte zu schützen, sondern auch unsere Pflanzen benötigen speziellen Schutz, um sich für den Winter zu rüsten…

Von Mario Hahn

Wenn jemand weiß, wie man den Garten oder Balkon winterfest machen kann, dann ist das Stefan Delazer. Der ausgebildete Meister für Garten- und Landschaftsbau betreibt seit mehr als zehn Jahren erfolgreich das Gartenparadies Regensburg in der Holzäckerstraße 19 (nahe Zeitlarn). Seine Ideen für Balkone, Terrassen und Gärten sind in und um Regensburg bekannt. Daher weiß Delazer auch: „Im Herbst, wenn die Gartensaison langsam ausläuft, wird der Grundstein für einen blühenden und grünenden Garten im kommenden Jahr gelegt.“

Saftiger-grüner Rasen

Dem Rasen sollte man große Aufmerksamkeit schenken; seine Fläche nimmt in vielen Gärten den meisten Platz ein. „Zur Winterkräftigung Herbst-rasendünger – keinen Rasenlangzeitdünger – verwenden, damit er genügend Nährstoffe erhält und im nächsten Sommer wieder grün und saftig wächst“, rät Delazer. Der letzte Rasenschnitt sollte Ende Oktober erfolgen.

Das Laub muss weg!

„Das Laub muss runter vom Gras, sonst erstickt es“, betont Delazer. Denn auch ein Rasen braucht Licht und Luft. Es gilt: Laub zusammenrechen, denn sonst kann es schnell zu Fäule oder kahlen Stellen kommen.

Blizz-Tipp: Falls sich für den Komposthaufen zu viel Laub ansammelt und etwas Platz im Garten vorhanden ist, kann man das Laub separat sammeln – ein Laubhaufen bietet Tieren (Igel…) einen hervorragenden Unterschlupf für die frostige Zeit.

Natürlicher Schutz für Beete

Auch Gemüsebeete müssen winterfest gemacht werden, sollen sie im Frühjahr wieder leicht zu bearbeiten sein. „Zuerst muss die Erde gelockert werden. Ein Spaten oder eine Harke eignen sich hierfür“, sagt Delazer.

Blizz-Tipp: Beim Umgraben kann man dem Boden auch noch Kompost untermengen. So ist er im Frühjahr wieder schön fruchtbar.
„Um das Staudenbeet vor Kälte zu schützen“, so Delazer, „sollte man es abdecken. Dazu eignet sich hervorragend das von den Bäumen gefallene Laub.“

Schnipp-Schnapp – Äste ab!

Damit Bäume und Sträucher den Winter gut überstehen und im Frühjahr wieder mit neuer Kraft erblühen können, führt man – am besten im Oktober – einen Herbstschnitt durch. Dabei entfernt man alle abgestorbenen und kranken Äste. „Bei zu starker Verästelung ist es zudem sinnvoll, einige lange Äste abzuschneiden, damit die Pflanze im Frühjahr mehr Platz hat, um neue Triebe zu bilden“, erklärt Delazer. Auch Hecken sollte man winterfest machen, denn – wie alle Pflanzen – ziehen diese in der kalten Jahreszeit ihre Nährstoffe aus den Stängeln in die Wurzel.

Nur noch mäßig gießen

Wenn es Richtung Winter geht, brauchen die meisten Pflanzen nicht mehr so viel Wasser, denn Winterzeit ist Ruhezeit. „Es reicht, wenn überhaupt nötig, sie alle zwei bis drei Wochen mäßig zu gießen.“ Natürlich gibt es Ausnahmen. Speziell immergrüne Pflanzen wie Kirschlorbeer, Thujen oder Rhododendron benötigen auch im Winter regelmäßig Wasser für die Photosynthese, gerade auch an warmen Tagen über Null.

Vor Frost schützen

Jetzt gilt es noch bepflanzte Kübel ins Winterquartier zu bringen – dies idealerweise so spät wie möglich, aber vor den ersten Frostnächten. Nicht winterharte Pflanzen in Kübeln, zum Beispiel mediterrane wie Oleander oder Olivenbäume, können im Keller gelagert werden, ebenso Balkonkästen mit Geranien oder Fuchsien.

Achtung – sonst kracht‘s!

Winterharte Pflanzen, die draußen im Balkonkasten oder Topf überwintern, brauchen einen Extraschutz. Es empfiehlt sich, den Topf bzw. Balkonkasten mit Vlies oder Jute einzuwickeln. Speziell auch die Wurzeln als Schutz vor der Kälte. „Damit sie auch von unten vor Kälte geschützt sind, kannst du sie auf Holz- oder Styroporplatten stellen. Gerade bei (Stein-)Töpfen ist das wichtig, denn diese können porös werden und im schlimmsten Fall zerbrechen“, betont Delazer.

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