Neutraubling: Weichen für noch schönere Stadt gestellt Kommunales Förderprogramm und städtebauliche Beratung / Infoabend am 13. März

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Neutraubling – Dass Neutraubling eine relativ junge Geschichte hat, ist bekannt und spiegelt sich auch in der Bebauung wider. Gerade im Bereich der Stadtmitte dominieren Bauten aus der Entstehungszeit der Stadt, aus den 30er- und 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Aber auch das ist bereits 70 bis 80 Jahre her, und der Zahn der Zeit hat auch an den Fassaden genagt. Durch das kommunale Förderprogramm und die städtebauliche Beratung will die Stadtspitze das Stadtbild wieder aufhübschen und den Charme bewahren.

Von Matthias Dettenhofer

„Mit der Aufstellung eines kommunalen Förderprogramms in Verbindung mit einem Gestaltungsleitfaden sollen private Grundeigentümer die Möglichkeit bekommen, durch Sanierungsmaßnahmen an ihren Gebäuden und Freiflächen das gemeinschaftliche Stadtbild zu stärken“, so Bürgermeister Heinz Kiechle.
Die Stadt hat dazu einen Leitfaden festgelegt, der räumlich klar festlegt, ob das entsprechende Gebäude innerhalb des Sanierungsgebietes ist. Das Förderprogramm umfasst die farbliche Gestaltung, eine Renovierung sowie energetische Sanierungen ebenso wie Treppen, Balkonbrüstungen oder Fenster und Tore. Ferner sind Freiflächen inklusive Bänken, Fahrradständern oder Zäune und Mauern inbegriffen.
Für Geschäftsleute gilt, dass Werbeschilder, -markisen und -beschriftungen in das Förderprogramm fallen. Erklärtes Ziel der Stadtspitze um Bürgermeister Kiechle ist es, einen klaren Kontrast zum neuen Gewerbe- und Wohngebiet zu setzen. Angesetzt ist das Förderprogramm bis ins Jahr 2030; die Höhe ist abhängig von der Haushaltslage.
Wer sich genauer über das kommunale Förderprogramm sowie die städtebauliche Beratung informieren möchte, kann das am 13. März ab 19 Uhr in der Stadthalle Neutraubling tun. Dort wird an alle Eigentümer gezielt eine Broschüre verteilt, in der man Details zum Programm nachschlagen kann.
Mehr Infos: www.neutraubling.de oder über das Projektmanagement Stadtentwicklung bei Thomas Kuhnt unter 09401/9570214 (Dienstag 15 bis 18 Uhr und Donnerstag 10 bis 12 Uhr sowie nach Vereinbarung).

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