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Regensburg & Landkreis

16. Regensburger Classic Rallye trumpft mit bis zu 150 Prachtexemplaren auf Spektakel für Oldtimer-Fans

Wertvolle Oldtimer am Domplatz in Regensburg Foto: AMC Deuerling

Regensburg – Diesen Samstag wird die Altstadt wieder zur Bühne für alte Fahrzeuge mit H-Kennzeichen. Die wertvollen Wagen (im Schnitt 55.000 Euro) können von 16 bis 22 Uhr am Domplatz begutachtet werden.
Am Sonntag ist Regensburg Start und Ziel der Classic Rallye, die der Automobilclub Deuerling zum 16. Mal veranstaltet. Auch in vielen Gemeinden, durch die die Rallye führt, ist für Zuschauer so einiges geboten.

Von Claudia Böhm

Ostbayerns beliebte Fahrt führt Sonntag, 16.6., über öffentliche Straßen von Regensburg aus in den Bayerwald und zurück. Rallyeleiter Max Schneider ist die Strecke schon dreimal abgefahren und begeistert. „Ich habe jedesmal wieder etwas Neues entdeckt.“ Als Organisator ist er auch für die Teilnehmer verantwortlich. „Wenn ich am 1. Februar um 0 Uhr die Anmeldung für die Rallye freischalte, sind um 0.18 Uhr alle 150 verfügbaren Plätze voll“, erklärt er voll Stolz.

Prof. Dr. Jürgen Ipfling, Elke Homm-Vogel und Max Schneider

Oldtimer sind Fahrzeuge, die mindestens 30 Jahre alt sind. Wenn sie in gutem Originalzustand sind, können sie eine sogenannte H-Zulassungsnummer bekommen, was sie als zu schützendes Kulturgut auszeichnet. Ob auch alle für die Classic Rallye angemeldeten Fahrzeuge das entsprechende Kennzeichen haben, wird am Samstag, 15.6., vom AMC Deuerling geprüft. Zur technischen Abnahme fahren die Oldtimer ab 15 Uhr in die Altstadt ein und versammeln sich unter musikalischer Begleitung der Band Tirolpower am Domplatz.

Auf dem Domplatz reiht sich eine Prachtkarosse an die andere Foto: AMC Deuerling

Von 16 bis 22 Uhr können die Schmuckstücke mit einem geschätzten Gesamtwert zwischen sieben und acht Millionen Euro bewundert werden.
Knapp 150 Autos von 34 unterschiedlichen Marken treten dann am Sonntag zur Rallye an. Am stärksten vertreten sind Mercedes, Porsche und BMW. Der Wert der einzelnen Wagen variiert stark. Er hängt von Faktoren wie dem Alter, der produzierten Stückzahl und dem Zustand ab. Das billigste Auto, das zu sehen sein wird, ist etwa 8.000 Euro wert, das teuerste 350.000 Euro. Prof. Dr. Jürgen Ipfling, ebenfalls Organisator und Profi für die Altertümer auf vier Rädern verrät, dass Oldtimerbesitzer im Jahr ungefähr 2.300 Euro ausgeben, um diese in Schuss zu halten.

Zum Start der Rallye passieren alle Oldtimer eine Rampe am Neupfarrplatz
Foto: AMC Deuerling

Das Fahren und Pflegen solcher Liebhaberstücke ist vorwiegend Männersache. Wenn am Sonntag ab 9 Uhr die Wagen nacheinander über die Startrampe am Neupfarrplatz rollen, werden aber auch einige weibliche Oldtimerfans am Steuer sitzen. Dem Beifahrer kommt bei solchen Fahren übrigens eine entscheidende Rolle zu. Er liest das Roadbook und gibt entsprechende Kommandos „Der Kopf sitzt rechts“, lautet daher ein Bonmot unter Rallyefahrern.
Bei der Regensburger Classic Rallye handelt es sich nicht um ein Autorennen im herkömmlichen Sinn, sondern um eine Gleichmäßigkeitsfahrt. „Es geht nicht ums Rasen“, erklärt Prof. Dr. Ipfling. Das vorgegebene Durchschnittstempo von 50 km/h darf nicht überschritten werden, sonst gibt es Strafpunkte. Derjenige, der gegen 16 Uhr mit den wenigsten Strafpunkten ins Ziel am Neupfarrplatz einfährt, gewinnt.
Viele Dörfer und Gemeinden auf der rund 240 Kilometer langen Strecke veranstalten Events. Da kann man sich dem Wunsch der Veranstalter nach „einer wunderbaren unfallfreien Fahrt und gutem Wetter“ nur anschließen.

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