Abends mehr Freiheit, nachts kein Alkohol-To-Go-Verkauf CSU fordert Konsequenzen aus der „Partynacht von Regensburg“

Regensburg – Laute Partynächte und Randale – unsere Domstadt bekleckerte sich in letzter Zeit nicht gerade mit Ruhm. Die CSU-Stadtratsfraktion fordert nun eine Politik von Zuckerbrot und Peitsche.

Von Mario Hahn

Die Lockerungen in der Corona-Politik ließen Ende Mai zahlreiche, vorwiegend junge Menschen in die Innenstadt strömen. Nach Mitternacht eskalierte die Situation. 250 meist alkoholisierte Jugendliche beleidigten Polizisten, warfen mit Flaschen. Die „Partynacht von Regensburg“ wurde bayernweit heiß diskutiert. So etwas darf sich nicht wiederholen, findet die CSU, und fordert nun eine Politik von Zuckerbrot und Peitsche.

Zum einen sollen die Menschen wieder mehr Freiheiten bekommen. So setzt sich die CSU für ein Ende des generellen Alkoholverbots für Altstadt und Stadtamhof ein. Denn diese Maßnahme treffe zu viele junge Leute, die einfach nur nach Feierabend ein Bier im Freien trinken wollten. „Wir wollen, dass man abends wieder ganz normal mit Freunden auf der Steinernen Brücke anstoßen kann“, sagt Stadtrat Tim Helmes.

In den „hochproblematischen Nachtstunden“ solle man dagegen die Zügel anziehen. Für die Zeit zwischen Mitternacht und sechs Uhr früh schlägt die CSU-Fraktion vor, sowohl den Verkauf als auch den Konsum von Alkohol außerhalb der Gastronomie in der ganzen Innenstadt zu untersagen. „Der teils hemmungslose Alkoholkonsum nach Mitternacht ist das größte Problem und Hauptursache für die Randale“, so der CSU-Fraktionsvorsitzende Jürgen Eberwein. Die Sicherheitskräfte sollten sich auf die Nachtstunden konzentrieren.

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Verkauf und Konsum von Alkohol soll ab Mitternacht in der Innenstadt verboten werden. Wie finden Sie den Vorschlag?
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Oberbürgermeisterin lädt zum Dialog ein

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