Am Tag der Arbeit wirbt der DGB in Regensburg für die Europawahl 1. Mai: „Europa. Jetzt aber richtig!“

Regensburg- Bundesweit waren es knapp 400.000, in Bayern rund 75.000 und in Regensburg um die 600 Demonstranten, die am Tag der Arbeit auf die Straße gingen. Unter dem Motto „Europa. Jetzt aber richtig!“ forderte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ein solidarisches und gerechtes Europa.

Von Mario Hahn

Das beherrschende Thema am Tag der Arbeit war allerorts die bevorstehende Europawahl am 26. Mai. Jeder Redner, sei es in München Matthias Jena gewesen, der Vorsitzende des DGB Bayern, oder Verena Di Pasquale, stellvertretende Vorsitzende des DGB Bayern, am Haidplatz in Regensburg, warnte vor einem politischen Rechtsruck in Europa und forderte zum Gang zur Wahlurne auf.
Matthias Jena etwa meinte: „Überall, wo rechte Brandstifter an der Macht sind, kommen die Bedürfnisse der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unter die Räder.“ Als Beispiel nannte er Victor Orbáns Ungarn, wo die Beschäftigten künftig bis zu 400 Überstunden im Jahr leisten müssten.

Verena Di Pasquale war für ein „offenes, gerechtes und solidarisches Europa“

In Regensburg forderte Verena Di Pasquale unter dem Applaus der Teilnehmer: „Schon jetzt sitzen Rechtspopulisten und Nationalisten europaweit in vielen Regierungen. Lasst uns unsere Stimme gegen sie erheben. Denn sie versuchen, die europäische Idee zu zerstören! Das müssen wir verhindern! Wir setzen uns ein für ein offenes, ein gerechtes, ein solidarisches Europa!“

Auch für „Fridays for Future“ wurde geworben

Der Demonstrationszug, zu dem der DGB in Regensburg aufgerufen hatte, startete am Gewerkschaftshaus in der Richard-Wagner-Straße und endete am Haidplatz. Die Rhythmustruppe „Sarará“ ging vorneweg und machte mit Trommeln lautstark auf sich aufmerksam. Politiker verschiedener Parteien wie z. B. Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Margit Wild (SPD) oder Jürgen Huber und Jürgen Mistol (Bündnis 90/Die Grünen) begleiteten den Demozug.

Claudia Böhm

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