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Regensburg & Landkreis

Auch in Zukunft keine Mädchen bei den Regensburger Domspatzen Neuer Domkapellmeister Christian Heiß

Domkapellmeister Christian Heiß sorgte mit seiner liberalen Ansicht für Aufregung. Foto: Christian Klenk

Seit dieser Woche haben die Regensburger Domspatzen einen neuen Leiter: Christian Heiß tritt das Amt des Domkapellmeisters an und führt eine über 1000-jährige Tradition fort. Der 52-Jährige stammt aus dem mittelfränkischen Greding, war selber Domspatz und absolvierte danach das Studium der Kirchenmusik mit dem Fach Orgel an der Musikhochschule in München. Vor seinem Wechsel an die Donau war er Eichstätter Domkapellmeister und trug als Diözesanmusikdirektor und Leiter des Amtes für Kirchenmusik die Verantwortung für die diözesane Kirchenmusik im Bistum.

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe, vor allem auf die Buben und Männer, mit denen ich zukünftig täglich arbeiten kann“, sagte Christian Heiß am Montag bei der Ankunft in der Reichsstraße 22. In einem früheren Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk (März 2019) erklärte der neue Domkapellmeister, er könne sich eine Öffnung des Chors auch für Mädchen vorstellen. Er sei der Meinung, dass man mit der Zeit gehen müsse und dass es mit Sicherheit irgendwann zu einer Öffnung komme. Der älteste Knabenchor der Welt hat seit einiger Zeit mit Nachwuchsmangel zu kämpfen.

In einer aktuellen Presseerklärung der Domspatzen folgte aber nun das Dementi: „Mädchen werden auch zukünftig nicht bei den Regensburger Domspatzen mitsingen“, heißt es in der Mitteilung. Der erste öffentliche Auftritt des neuen Domkapellmeisters ist am Sonntag, 15.9., um 10 Uhr bei der Messe im Dom.

Mehr Infos unter www.domspatzen.de.

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