Regional

Aus für Flutpolderpläne in Eltheim/Wörthhof

In diesen Bereichen sollten die Polder entstehen Foto: Landratsamt Regensburg/Blizz-Archiv

MdL Stierstorfer zufrieden über Vereinbarung im Koalitionsvertrag

Regensburg Land – Der Koalitionsvertrag von CSU und Freien Wählern schreibt fest, dass das Flutpolderkonzept ohne die Standorte Eltheim/Wörthhof weiterverfolgt wird. Landtagsabgeordnete Sylvia Stiers-torfer ist über diese Regelung des Koalitionsvertrags überglücklich.

MdL Sylvia Stierstorfer Foto: Büro Stierstorfer

Seit über zehn Jahren hat sie gemeinsam mit dem CSU-Kreisverband, der IG Polder und den Bürgermeisten der betroffenen Gemeinden gegen die Flutpolder in Eltheim/Wörthhof gekämpft. Unzählige Gespräche wurden auf ihre Initiative hin mit Bürgern, Behörden und Ministerien geführt. Stierstorfer war im ständigen Austausch mit den zuständigen Ministern und den Ministerpräsidenten.

Zuletzt waren CSU-Fraktionschef Kreuzer, Finanzminister Füracker und Ministerpräsident Söder in den Landkreis gekommen, um sich ein Bild von der Polder-Problematik zu machen und mit den Betroffenen zu sprechen. „Ich bin unheimlich froh, dass wir mit unseren Argumenten so gut durchgedrungen sind. Die Abstimmung über den Koalitionsvertrag ohne die Polder in Wörth und Eltheim verlief sowohl in der Fraktion wie im Parteivorstand einstimmig“, so Stierstorfer.

Und weiter: „Das ist eine hervorragende Entscheidung für den Landkreis Regensburg. Der vehemente Einsatz hat sich gelohnt. Ich danke den Bürgermeistern der betroffenen Gemeinden sowie den vielen Bürgern, die in der IG Polder so hervorragende Arbeit geleistet haben. Gemeinsam konnten wir überzeugen.“

  1. Vielen Dank, liebe Frau Stierstorfer!
    Was wären wir nur ohne Sie!
    Was ich mich nur frage: Wieso hat es denn über zehn Jahre gedauert, bis Sie hier erfolgreich waren? Warum hat es denn ausgerechnet bis zu den Koalitionsverhandlungen mit den Freien Wählern gedauert? Das wäre doch vorher viel einfacher gewesen für Sie! Jetzt, als es schwieriger wurde, dass die CSU ihre Positionen durchsetzt, genau da schaffen Sie es! Sie sind ja echt Spitze!
    Oder verschweigen Sie da etwas?
    Ist es denn nicht vielleicht eher so, dass Sie gar nicht so richtig gegen die Flutpolder waren? Also nicht Sie persönlich – Ihnen glaube ich das ja – sondern Ihre Partei? Könnte es denn nicht vielleicht sein, dass Sie hier einen Kampf gegen Windmühlen geführt haben und nur webewirksam gebetsmühlenhaft immer wieder Ihre Solidarität mit der Region bekundeten und zum Kämpfen aufgefordert haben, aber in Wirklichkeit vollkommen in der Maschinerie Ihrer Partei gefangen waren? War es denn nicht so, dass Sie überhaupt keinen Einfluss auf Ihre Partei hatten (und haben) und deshalb auf ein Gutachten gehofft haben, in dem sicherlich nicht das dringestanden wäre, was Sie sich erhofft hätten? Ist das nicht deprimierend für Sie?
    Wer von Ihrer Partei war denn noch auf Ihrer Seite?
    Herr Seehofer? Herr Söder? Herr Kreuzer?
    Die alle wollten doch auf die Ergebnisse des Gutachtens warten, das von der Staatsregierung in Auftrag gegeben worden war und den Menschen dann den Polder vor die Nase klatschen. In Wirklichkeit war doch Ihre einzige Hoffnung, dass die Polder so teuer geworden wären, dass sie aus diesem Grund nicht hätten gebaut werden können.
    War es denn nicht sogar so, dass der Vorgänger der aktuellen Landrätin die ganze Diskussion über den Regionalen Planungsverband erst angefangen hat, ohne sich vorher über die Sensibilität und die Vorgeschichte dieser Region erkundigt zu haben?
    War es denn nicht auch so, dass sich zumindest Herr Kreuzer, aber auch andere Ihrer Parteigrößen über Herrn Aiwanger lustig gemacht und ihm unterstellt haben, die Ergebnisse der Untersuchungen schon vor den ganzen Experten zu kennen?
    Als ob Herrn Aiwanger oder die Bevölkerung diese Untersuchungen überhaupt interessiert hätten! Die wollten die Polder nicht, weil sie von ihrer Grundidee falsch sind, weil sie ökologisch eine Katastrophe sind, weil sie Landschaften zerstören, weil sie Existenzen bedrohen und weil sie denen, die sie schützen sollen (z. B. die Bürger stromabwärts in Passau) überhaupt nichts mehr bringen!
    Aber liebe Freunde von der CSU, ich kann Euch nur sagen: Hättet ihr mal auf Herrn Aiwanger gehört. Er sagte, die Polder dürfen nicht gebaut werden. Und er sollte Recht behalten. Und zwar noch vor Fertigstellung des Gutachtens.

    Liebe Frau Stierstorfer, es würde Ihnen gut zu Gesichte stehen, diese Tatsachen so zu nennen. Frau Schweiger und Herr Aiwanger haben das geschafft, was Sie als Mitglied der Regierungsfraktion die letzten Jahre nicht gebacken gekriegt haben! Sagen Sie das doch! Es hilft auch nichts, ständig irgendwelche Politiker anzuschleppen, Sie müssen schon kämpfen und argumentieren – nicht nur werbewirksam bei Versammlungen mit den Bürgern sondern auch mit Ihren Parteifreunden! Frau Schweiger hat ihr Detailwissen bei jeder Versammlung gezeigt und sinnvolle Fragen gestellt. Leider hat man von Ihnen nur gehört, dass wir alle zusammenhalten müssten…
    Bitte halten Sie die Menschen nicht für so naiv und bitte glauben Sie nicht, die würden das nicht durchschauen!

    Liebe Frau Schweiger, lieber Herr Aiwanger, vielen Dank für Euere großartige Unterstützung! Auch der IG Flutpolder ein herzliches Dankeschön für die harte Arbeit. Ihr habt die Freien Wähler erst auf diese Problematik aufmerksam gemacht!

    Lieber Herr Dettenhofer, vielleicht hätten Sie wenigstens ein Wort über diese Zusammenhänge mit in Ihren Bericht nehmen sollen. Vielleicht gibt es ja auch noch einen weiteren Bericht?

  2. FreierWähler

    Flutpolder im Landkreis Regensburg verhindert! Ein schönes Geschenk von Aiwanger an seine Landrätin Tanja Schwaiger. Das nenn ich Win-win-Programm der Freien Wähler.

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