Bayern verdienen 4.216 Euro im Monat Beschäftigte im Bereich Information und Kommunikation erhalten überdurchschnittlich viel Gehalt

Nach Berechnungen des Bayerischen Landesamts für Statistik verdienten vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer/innen im dritten Quartal 2019 in Bayern monatlich im Durchschnitt 4.216 Euro (ohne Sonderzahlungen). Zwischen einzelnen Wirtschaftsbereichen bestanden teilweise deutliche Unterschiede.

Während Vollzeitbeschäftigte im Bereich der Information und Kommunikation durchschnittlich 5.619 Euro verdienten, lag der Bruttoverdienst im Gastgewerbe bei 2.564 Euro. – Der Index der Bruttomonatsverdienste von Vollzeitbeschäftigten stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2,3 Prozent.

Wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39,2 Stunden

In Bayern lag der Bruttomonatsverdienst (ohne Sonderzahlungen) vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im dritten Quartal 2019 im Durchschnitt bei 4.216 Euro. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, betrug die durchschnittlich bezahlte wöchentliche Arbeitszeit 39,2 Stunden.

Zwischen den einzelnen Branchen zeigten sich größere Unterschiede im Verdienstniveau. Auf Ebene der Wirtschaftsabschnitte reichte die Spanne des durchschnittlichen Bruttomonatsverdienstes von:

  • 2.564 Euro im Gastgewerbe bis hin zu
  • 5.619 Euro, welche im Bereich der Information und Kommunikation erzielt wurden.
  • In dem für Bayern wirtschaftlich bedeutsamen Bereich des Verarbeitenden Gewerbes bekamen Vollzeitbeschäftigte mit 4.501 Euro einen überdurchschnittlichen Bruttomonatsverdienst.
  • Im dazugehörigen Wirtschaftszweig „Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen“ verdienten Vollzeitbeschäftigte im dritten Quartal 2019 durchschnittlich 5.418 Euro brutto pro Monat.
Gehaltssteigerung im Dienstleistungsbereich

Gemessen am Index der Bruttomonatsverdienste (ohne Sonderzahlungen) der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer war gegenüber dem Vorjahresquartal ein Verdienstzuwachs in Höhe von 2,3 Prozent zu verzeichnen. Im Dienstleistungsbereich wurde dabei eine höhere Steigerungsrate als im Produzierenden Gewerbe festgestellt (2,9 Prozent gegenüber 1,7 Prozent).

Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik

Claudia Böhm

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