Mit knapp sechs Millionen Euro wird der Umbau und die Sanierung des Domherrenhauses am Bischofshof am Dom zum teuersten Einzelinvestition, welche die Brauerei Bischofshof je getätigt hat.

Aus dem in Teilen 1.000 Jahre alten Gemäuern soll ein Teil des Hotels am Dom werden. Die etwa 30 Zimmer werden in etwa zwölfmonatiger Bauzeit als Vier-Sterne-Plus-Komfort gestaltet. All das geschieht selbstverständlich unter den wachsamen Augen der Denkmalschutzbehörde. So werden Türstöcke, Treppenhaus und Jugendstil-Eingänge in das neue Hotel integriert. Wo also früher die Domherren wohnten und arbeiteten entsteht nun ein Premium-Hotel. „Wir machen ein Stück Geschichte erlebbar und bewohnbar“, freut sich Brauereidirektor Hermann Goß. Was mit dem Tonnengewölbe im Keller geschieht, wissen die Planer jedoch noch nicht. Das Gewölbe stellte früher den direkten Zugang zum Kreuzgang des Domes und zum romanischen Regensburger Dom dar. Goß könnte sich einen Bierkeller oder einen Eventraum durchaus vorstellen. Doch bis dahin warten die Verantwortlichen erst einmal auf die Baugenehmigung. „Die sollte jedoch in den nächsten Tagen und Wochen erteilt werden.“