Bürger ignorieren Corona-Maßnahmen Zu viele Kontakte, keine Maske oder Alkohol: Die Verstöße können richtig teuer enden

Aktualisiert vor 1 Woche von Nadja Pohr

Regensburg – Trotz Corona-Lockdown waren am letzten Wochenende viele Bayern in Feierlaune. Auch in Regensburg hatte die Polizei jede Menge zu tun. Anscheinend werden Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz und daraus resultierende Bußgelder billigend in Kauf genommen.

Von Nadja Pohr

Das schöne Frühlingswetter machte die Menschen in ganz Bayern leichtsinnig. Die Polizei musste Partys, Geburtstagsfeten und sogar eine Hochzeitsfeier auflösen, weil die Teilnehmer gegen die Corona-Regeln verstießen. Dabei gilt ab einer Inzidenz über 100 – derzeit fast überall im Freistaat – eine Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr.

Auch die Polizeiinspektionen Nord und Süd Regensburg waren am letzten Wochenende voll ausgelastet. Knapp 150 Anzeigen verteilten sie, größtenteils wegen Verstößen gegen die Kontaktbeschränkungen, die Maskenpflicht und gegen das Alkoholkonsumverbot.

Wie Robert Wachtveitl, Polizeihauptmeister der PI Nord, berichtet, gingen die Hinweise zu den Verstößen zum einen telefonisch aus der Bevölkerung ein, zum anderen wurden sie von den Beamten im Rahmen ihrer Streifentätigkeit festgestellt.

„Die Polizei nimmt die Feststellungen vor Ort auf. Der oder die Betroffene erhält dann die Möglichkeit, sich zum Tatvorwurf zu äußern. Die Beamten fassen den Sachverhalt in einem Bericht zusammen, der anschließend an die Stadt Regensburg übersendet wird. Dort wird über das weitere Vorgehen und die Ahndung entschieden“, erklärt Wachtveitl.

Diese Strafen drohen:

■ Verstoß gegen die Kontaktbeschränkungen: 250 Euro

■ Verstoß gegen die Maskenpflicht: 250 Euro

■ Verstoß gegen das Alkoholkonsumverbot: 250 Euro

■ Feiern auf öffentlichen Plätzen oder Anlagen: 500 Euro

■ Verstoß gegen die Ausgangssperre: 500 Euro

Regensburg: Luca-App ab sofort verfügbar

Nadja Pohr

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.