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Regensburg & Landkreis

Burgmuseum Wolfsegg wird neu gestaltet

Zum Ortstermin auf der Burg Wolfsegg (v. li.): Kulturreferent Dr. Thomas Feuerer, Sonja Fuchs, Geschäftsführerin des Kuratoriums, Bezirkstagspräsident Franz Löffler, Landrätin Tanja Schweiger, Bezirks- und Kreisrat Thomas Gabler, Wolfgang Pirzer, Bürgermeister Wolfsegg, Bezirksheimatpfleger Dr. Tobias Appl und Kuratoriumsmitglied Wolfgang Söllner Fotos: Susanne Wolf

Bezirk stellt Förderung für die historische Anlage in Wolfsegg in Aussicht

Seit Jahrzehnten zählt die Burg Wolfsegg zu den touristischen und kulturellen Highlights im Landkreis Regensburg. Nun informierten die Verantwortlichen vor Ort über den derzeitigen Stand der Erweiterung des Burgmuseums. Damit dieses Vorhaben gelingt, ist man auf Fördermittel angewiesen. Der Bezirk Oberpfalz, hat diesem Projekt bereits seine Unterstützung in Aussicht gestellt.

„Im Gegensatz zu anderen Burgen ist die Burg Wolfsegg keine Burgruine, denn sie verfügt noch über ein intaktes Innenleben“, erklärte Landrätin Tanja Schweiger. Über 28 Jahre nach der Eröffnung soll das Burgmuseum nun modernisiert und umgestaltet werden. Träger ist das ehrenamtlich tätige Kuratorium Burg Wolfsegg e. V..

Umgestaltung der Burg Wolfsegg

Die Burg Wolfsegg wurde im Jahr 1278 erbaut. Heute ist sie – Jahrhunderte später und nach einigen Umbauten – im wesentlichen im Zustand der Renaissance erhalten. Das Burgmuseum Wolfsegg wurde im Zuge der Generalsanierung der Burg im Jahr 1989 eröffnet und wird insbesondere von Schulklassen und Familien besucht. Nach rund 28 Jahren steht nun eine Renovierung der technischen Anlagen an, die in der kommenden Winterpause ab Oktober 2017 mit einer Neugestaltung der Dauerausstellung verbunden werden soll.

Darüber hinaus werden die Brandschutz-, Überwachungs- und Alarmierungsanlagen modernisiert. Im Frühjahr 2018 steht dann noch die teilweise Umgestaltung des Burghofs und anliegender Gebäude auf dem Programm. Die Gesamtkosten für das Projekt werden auf 1.070.000 Euro veranschlagt. . „Das Kuratorium kann von sich heraus diese große Aufgabe nicht alleine stemmen“, sagte Landrätin Tanja Schweiger, „daher haben wir um Zuschüsse und Fördermöglichkeiten gebeten.“

Das Vorhaben wird unter anderem mit Mitteln des Kulturfonds Bayern, der Bayerischen Landesstiftung, der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, der Sparkasse Regensburg und von LEADER gefördert. Auch beim Bezirk Oberpfalz wurde nach einem Zuschuss gefragt. „Wir haben bereits für die nächste Kulturausschusssitzung einen Beschlussvorschlag erarbeitet. Unser Verwaltungsvorschlag ist, dass wir uns mit einem doch ganz gehörigen Anteil beteiligen“, berichtet Bezirkstagspräsident Franz Löffler. Dabei gehe es um eine Summe von etwa 50.000 Euro.

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