Caritas Regensburg übernimmt UfO Der Verband erweitert seine Kapazitäten für wohnungs- und obdachlose Menschen

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Regensburg – Die Regensburger Unterkunft für Obdachlose (UfO) steht ab sofort unter neuer Verantwortung. Mit einer symbolischen Schlüsselübergabe an Caritasdirektor Michael Weißmann hat Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein den Betrieb in die Hände der Caritas gelegt.

„Mit der Unterkunft für Obdachlose haben wir in Regensburg einen wichtigen Meilenstein gesetzt: Wir haben nicht nur ordnungsrechtliche Pflichtaufgaben erfüllt, sondern die Menschen begleitet, betreut und unterstützt, um im Leben wieder Fuß zu fassen“, beginnt Bürgemeisterin Dr. Astrid Freudenstein. Sie freue sich, dass der Caritasverband sich nun bereit erklärte, diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben und das Angebot in der Obdachlosenhilfe auszubauen.

„Das Engagement für Wohnungs- und Obdachlose ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit. Wir bauen hier die Kapazitäten schon seit Längerem weiter aus“, kommentiert Caritas-Direktor Michael Weißmann. Das entsprechende Programm der Caritas heißt NOAH. „Die biblische Arche Noah ist ein Symbol für Rettung und damit für Hoffnung. Ein solches Zeichen wollen wir setzen.“
In Anlehnung an diese biblische Geschichte bekam das Caritas-Haus deshalb den Namen „NOAH – Dein TagNachtHalt“.

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Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein überreicht
Caritas-Direktor Michael Weißmann symbolisch die
Schlüssel für die Einrichtung

Unter der Leitung von Barbora Pokorny bietet das Haus ab sofort rund um die Uhr Zugang für volljährige Männer und Frauen, die Zuflucht suchen. „Einen Halt geben, eine Unterstützung und eine Begleitung sein in einer problematischen Lebenssituation, das sind die Hauptaufgaben der Einrichtung“, formuliert Pokorny das Ziel des Hauses.

78 Plätze stehen in der Unterkunft für wohnungs- und obdachlose Menschen zur Verfügung. Neben der Übernachtungsmöglichkeit gibt es ein Tagesangebot mit sozialpädagogischer Betreuung und Beratung.

„NOAH – dein TagNachtHalt“ ist Baustein eines umfangreichen Caritas-Angebots für die betroffenen Menschen. Dazu gehört als unverzichtbarer Grunddienst der kirchlichen Sozialarbeit die „Allgemeine Sozialberatung“. Hier finden Bedürftige immer ein offenes Ohr. Im Gespräch werden individuell die Problematiken geklärt und Hilfen der Caritas oder anderer Beratungs- und Hilfseinrichtungen vermittelt. Die Caritas hilft mit ihrer Fachkompetenz und Vernetzung, von Streetwork bis zum Wohnheim. Weil Obdachlosigkeit und Bedürftigkeit oft auch mit Suchtproblemen einhergehen, bietet die Caritas Fachambulanz für Suchtprobleme Abhängigen und ihren Angehörigen Informationen, Beratung und ambulante Rehabilitation.

„Regional is(s)t besonders“

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