Corona-Regeln: Stimmung wird aggressiver Gewalt und Pöbeleien gegen Polizisten nehmen zu / Mann rastet in Regensburger Club aus

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Regensburg – Seit April gilt vielerorts die Maskenpflicht. Aber nicht jeder will sie akzeptieren. Daher kommt es bei Kontrollen immer öfter zu Randalen, Pöbeleien und Gewaltausbrüchen – auch in Regensburg. Hier wurden jetzt mehrere Polizisten verletzt.

Von Mario Hahn

Auseinandersetzungen über die Einhaltung der Corona-Regeln eskalieren nach Angaben der Polizeigewerkschaften immer häufiger. „Nach wie vor gibt es immer noch eine hohe Akzeptanz für die Corona-Regeln, aber wir spüren auch, dass die Stimmung beginnt, aggressiver zu werden – etwa, wenn wir als Polizei die Maßnahmen durchsetzen wollen“, sagte der Vize-Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jörg Radek, der Deutschen Presse-Agentur. „Da kommt es dann zu Widerstand. Das fängt an mit Beleidigungen, dann wird gepöbelt, gespuckt, angehustet. Das alles erleben unsere Kolleginnen und Kollegen in dieser Pandemie.“

Auch in Regensburg wird die Stimmung agressiver. Bei einer Kontrolle am vergangenen Samstag hinsichtlich der Einhaltung der Hygienebestimmungen in unterschiedlichen Betrieben in der Stadt rastete laut Polizeimeldung ein 29-jähriger Mann in einem Club in der Adolph-Kolping-Straße komplett aus. Dabei wollten die Einsatzkräfte nur dessen Identität feststellen.
Der angetrunkene Mann zeigte sich aber aggressiv und schlug einem Polizisten unvermittelt ins Gesicht Daraufhin wurde der Mann von den Einsatzkräften überwältigt, wobei er erheblich Widerstand leistete und um sich schlug. Der 29-Jährige wurde folglich aus dem Club gebracht, wobei er immer noch um sich schlug bzw. trat und die eingesetzten Beamten fortlaufend beleidigte. Der Mann musste für den Rest der Nacht in Gewahrsam genommen werden.
In der Summe wurden sechs Polizeibeamtinnen und –beamte der Bereitschaftspolizei sowie ein Angehöriger des Kommunalen Ordnungsservice körperlich verletzt. Zwei Beamtinnen wurde darüber hinaus ins Gesicht gespuckt.

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