Das Herz am rechten Fleck „Rengschburger Herzen“ helfen in größter Not

Regensburg – Arno Birkenfelder und Monika Hölzl helfen gerne. Besonders Menschen, die nicht auf der „Sonnenseite des Lebens“ stehen. Aus diesem Grund haben beide mit Freunden die „Rengschburger Herzen“ gegründet.

Von Mario Hahn

Tüten voller Lebensmittel am Spendenzaun, Obst und Gemüse sowie Schutzmasken für Obdachlose und ärmere Menschen, zu bestimmten Terminen gibt‘s für Bedürftige auch Kleidung direkt am „Stützpunkt“ auf dem Gelände der KFZ-Werkstatt von Arno Birkenfelder in der Straubinger Straße in Regensburg – die diversen Hilfsaktionen des Vereins „Rengschburger Herzen“ sind immer unbürokratisch und auch oft sehr spontan.

„Einfach Mensch bleiben, gerade in diesen für uns alle schweren Tagen, und ein Herz zeigen für Menschen, die es besonders hart getroffen hat“, meint „Oberherz“ Arno. Und so war es klar, dass er, als er vom harten Schicksal der Familie Pirk hörte, helfen wollte.
Zur Erinnerung: Völlig überraschend starb vor wenigen Monaten der Mann von Jessica. Danach erkrankte der kleinste von drei Söhnen an Epilepsie, zudem ist der Hausbau nicht vollendet.

5.500 Euro für eine junge Witwe

Mit Hilfe der „Rengschburger Herzen“ (inkl. Freundes- und Bekanntenkreis) und eines Hundetrainers (er hielt spontan ein Wochenendseminar ab, nahm dadurch 500 Euro ein und spendete diese) kam eine Summe von 5.500 Euro zusammen. Arno Birkenfelder ließ es sich nicht nehmen, das Geld gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Monika Hölzl persönlich zu überreichen. „Ich bin immer wieder aufs Neue begeistert, was wir gemeinsam alles schaffen. Es ist einfach unglaublich, was für wunderbare Menschen wir bei den ‚Rengschburger Herzen‘ haben und ich bin stolz auf jeden einzelnen von ihnen.“

Mehr Infos über den Verein unter www.rengschburgerherzen.de sowie auf Facebook.

Foto: Claus Weikel

(Quelle: Claus Weikel)

Claudia Böhm

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