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Regensburg & Landkreis

Deutsche Bahn geht gegen Betrug beim Bayern-Ticket vor Rund zwei Wochen lang: Verstärkte Kontrollen bayernweit im Oktober

Reisende mit Pauschalpreisticket müssen vor Fahrtantritt immer die Namen aller Mitreisenden eintragen und einen Lichtbildausweis mitführen Foto: agilis

Regensburg – Vom 14. bis 27. Oktober werden in allen Bahnen des bayerischen Nahverkehrs, also auch in den Zügen von agilis, detaillierte Kon-trollen über die korrekte Nutzung der Pauschalpreistickets durchgeführt.

Pauschalpreistickets, wie etwa das Bayern-Ticket, zählen zu den am häufigsten verkauften Tickets im Schienenpersonennahverkehr. Das Bayern-Ticket mit seinen verschiedenen Ausprägungen ist das bundesweit erfolgreichste Länderticket. Mit einem Jahresumsatz von über 100 Millionen Euro ist es für alle bayerischen Bahnen von erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung. Das stark rabattierte Pauschalpreisangebot gilt unter anderem nur mit eingetragenen Namen aller Fahrgäste und ist nicht übertragbar. Bei der Kontrolle muss ein amtlicher Lichtbildausweis vorgezeigt werden. Außerdem ist der Gültigkeitszeitraum, der zum Beispiel beim Bayern-Ticket montags bis freitags ab 9 Uhr beginnt, zu beachten. Mit der intensiven Kontrollaktion, bei der vor allem auf den Namenseintrag und das Mitführen des Personalausweises geachtet wird, wollen die bayerischen Nahverkehrsbahnen darauf aufmerksam machen, dass bewusster und unbewusster Missbrauch die ehrlichen Fahrgäste bestraft.

Pauschalpreistickets gelten nur mit eingetragenem Namen
der Fahrgäste und amtlichem Lichtbildausweis.
FOTO: AGILIS

Nicht korrekt genutzte Pauschalpreistickets führen zu Einnahmeverlusten der Bahnen, die deshalb gegebenenfalls mittelfristig dieses rabattierte Angebot aus Kostengründen nicht mehr anbieten können. Die Kontrolle umfasst alle Pauschalpreistickets. Dazu zählen neben dem Bayern-Ticket auch das Servus-Ticket oder der Bayern-Hopper. „Die stark rabattierten Pauschalpreistickets haben eindeutige Nutzungsbedingungen. Beim Bayern- und Servus-Ticket müssen beispielsweise die Namen aller Mitfahrenden eingetragen werden und jeder muss sich ausweisen können. Auf diese Konditionen möchten wir mit der bayernweiten Kontrollaktion hinweisen“, so Dr. Axel Hennighausen, Geschäftsführer von agilis.

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  1. Grünauer Gerald

    Man muß aber nicht päpstlicher als der Papstsein. Folgender Fall ist eingetreten:
    5 Rentner mit dem Bayernticket unterwegs, ordnungsgemäß alle Namen gut leserlich eingetragen fuhren am Samstag, den 26. 10. 2019 mit dem agilis as 86788 um 14 Uhr von Regensburg nach Neustadt a.d.Do. 4 Personen konnten sich mit Lichtbild ausweisen, einer nur mit Rentnerpaß Name und Geburtsdatum, jedoch ohne Lichtbild. Er mußte 60 Euro Strafe zahlen plus die Fahrkosten von 12 Euro von Regensburg nach Neustadt a.d.Do. obwohl er anteilig das korrekt ausgefüllte Bayernticket anteilig bezahlt hat. Wir 4 mitfahrenden Freunde hätten ja für Ihn gebürgt, es war zwecklos. Etwas Kulanz wäre hier doch möglich gewesen und nicht stur mit dem Kopf durch die Wand.

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