Ein Kletterwald zum Austoben Eröffnung der individuellen Spiellandschaft im Wohnareal am Brandlberg

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Regensburg – Kürzlich eröffnete Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein gemeinsam mit den Kindern des Hortes Konradschule und den Anwohnerinnen und Anwohnern des Neubaugebietes den neuen Spielplatz. Diesen Termin haben die Kinder schon lange herbeigesehnt: Der Spielplatz wurde im Herbst 2020 / Frühjahr 2021 gebaut, doch mit der Eröffnung musste bis jetzt gewartet werden, damit auch die neuangelegten Rasenflächen Zeit zum Einwachsen hatten. Dies ist für Rasengräser Voraussetzung, damit sie den anschließenden Trittbelastungen durch den Spielbetrieb auch aushalten können.

 

Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein (li.) eröffnete gemeinsam mit den Kindern des Hortes Konradschule und den Anwohnerinnen und Anwohnern des Neubaugebietes den neuen Spielplatz Foto: Stadt Regensburg, Annerose Raith

 

Beteiligung der Kinder
Die Idee für den „wilden Kletterwald“ stammt von den Kindern. Im Vorfeld wurden alle Schülerinnen und Schüler der Konradgrundschule beteiligt. Erst hat Anna Schledorn vom Amt für kommunale Jugendarbeit mit allen Klassen herausgearbeitet, welche Wünsche und Bedürfnisse sie zum Spielen haben. Anschließend kam die ganze Schule in der Turnhalle zusammen und die Kinder haben gemeinsam Prioritäten gesetzt und die gewünschten Spielfunktionen und das Thema „wilder Kletterwald mit großen Baumstämmen“ festgelegt. Im Anschluss hat eine Kleingruppe von Kindern aus dem Kinderhort mit Unterstützung von Angelika Diewald vom Gartenamt, Anna Schledorn, der Kunstpädagogin Claudia Lermer und dem vom Immobilienzentrum (Bauträger) mit der Planung des Gebietes beauftragten Landschaftsarchitekten Günter Spörl vom FLU Planungsteam geplant, wie die Anforderungen, die bestimmt wurden, im Detail auf dem Spielplatz umgesetzt werden können. Dafür haben sie ein großes Modell gebaut.
Entstanden ist unter der Federführung von Brigitte Kellner, Spielplatzplanerin vom FLU Planungsteam, nun eine große und individuelle Spiellandschaft im Wohnareal Brandlberg, die sich eng an den Wünschen der künftigen Nutzerinnen und Nutzer orientiert.

Der Spielplatz ist in drei unterschiedliche Bereiche unterteilt, um so die motorischen und koordinativen Fähigkeiten verschiedener Altersgruppen sowohl herauszufordern als auch zu fördern.

So bietet der Kleinkinderbereich im Süden mit Spielhaus, Sandbaustelle, Balancierelementen, Rutsche und Vogelnestschaukel den Kleinsten die Möglichkeit zum ganzheitlichen Erkunden und Erleben.
Die angrenzende Ballspielwiese lässt Raum für freies Spiel, Teamsport sowie Training der Geschicklichkeit und Koordination.

Den Mittelpunkt bildet der abenteuerlich anmutende Kletterpark mit drei hohen, weithin sichtbaren Spiel- und Klettertürmen mit angebauter Kurvenrutsche und Wendelröhrenrutsche. Vielfältige Balanciermöglichkeiten mit Seilen, Kletterstämmen und Hängebrücken garantieren abwechslungsreiches und anspruchsvolles Spielen.
Auch die von den Kindern gewünschten Spielelemente wie Tampenschaukel, Seilbahn und Karussell konnten realisiert werden und bieten zusätzliche Bewegungsangebote.

Als Baumaterial wurde ausschließlich naturgewachsene Robinie verwendet, kombiniert mit Seilen und Netzen aus Herkulesmaterial sowie Rutschen aus Edelstahl.

Alles ist eingebettet in eine parkähnliche Grünanlage mit Wegeverbindungen, schattenspendenden Bäumen und vielen Sitzgelegenheiten sowie Platzflächen mit Tischen und Bänken als Treffpunkt für Jung und Alt.

„Die UN-Kinderrechtekonvention spricht Kindern das Recht auf Mitbestimmung zu. In Regensburg setzten wir das zuverlässig um. An der Planung von Spielplätzen werden Kinder seit Jahren beteiligt. Sie wissen am besten, was ein Spielplatz braucht, damit man dort schön spielen kann“, so Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein. „Wenn Kinder ihre Spielplätze mitentwickeln, dann werden diese spannende und attraktive Orte und die Gelder für den Spielplatzbau garantiert sinnvoll eingesetzt.“

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