Fahrtkostenerstattung für Landkreisschüler/innen Ältere Schüler im Landkreis Regensburg können Antrag stellen

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Regensburg Lkr. – Antragsberechtigt sind Schüler/innen, die im Landkreis wohnen und auf ihrem Schulweg nicht mehr kostenfrei befördert werden. Dies sind Schüler/innen an Gymnasien, Berufsfachschulen in Vollzeit und Wirtschaftsschulen ab Jahrgangsstufe 11, Schüler/innen an öffentlichen und staatlich anerkannten privaten Fachoberschulen und Berufsoberschulen sowie im Teilzeitunterricht an öffentlichen und staatlich anerkannten privaten Berufsschulen.

Stichtag 31. Oktober

Die Anträge, die sich auf das zurückliegende Schuljahr 2018/19 beziehen, müssen bis spätestens 31.10. beim Landratsamt Regensburg, Schülerbeförderung, Altmühlstraße 3, 93059 Regensburg, gestellt werden. Sie müssen vollständig ausgefüllt, vom volljährigen Schüler bzw. beim minderjährigen Schüler vom Erziehungsberechtigten unterschrieben und mit den erforderlichen Nachweisen (Fahrkarten und Schulbestätigung) abgegeben werden. Das Formular „Antrag auf Fahrtkostenerstattung“ für Bewohner des Landkreises ist erhältlich über die Homepage des Landkreises Regensburg.


Hintergrund: Informationen zur „Kostenfreiheit des Schulwegs“

Hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten landesrechtlichen Bestimmungen des Schülerbeförderungsgesetzes und der Schülerbeförderungsverordnung des Freistaats Bayern:

  1. Für Schülerinnen und Schüler bis einschließlich 10. Klasse und Schülerinnen und Schüler, die wegen einer dauernden Behinderung auf eine Beförderung angewiesen sind, ist der Schulweg unter bestimmten Voraussetzungen kostenfrei.
    Diese Voraussetzungen sind:
  • Es muss sich um die Pflichtschule (Sprengelschule), die dem Schüler zugewiesene Schule oder um diejenige Schule der gewählten Schulart, Ausbildungs- und Fachrichtung handeln, die mit dem geringsten Beförderungsaufwand erreichbar ist. Wird aus pädagogischen oder weltanschaulichen Gründen eine andere Schule (zum Beispiel: Tagesheimschule, nicht-koedukative Schule, Bekenntnisschule oder Schule mit gebundenem Ganztagsangebot) gewählt, dann übernimmt der Landkreis auch die Beförderungskosten zu dieser weiter entfernten Schule. Kontaktieren Sie uns in solchen Fällen bitte persönlich.
  • Der einfach zurückzulegende Schulweg muss länger als drei Kilometer sein. Sollte der Schulweg besonders beschwerlich oder gefährlich sein, kann der Landkreis jedoch auch bei einer Entfernung unter drei Kilometern die Notwendigkeit der Beförderung anerkennen. Dies kann auf der Rückseite des Erfassungsbogens beantragt werden. Wir überprüfen diese Angaben und benachrichtigen Sie schriftlich. Bitte wenden Sie sich in solchen Fällen unmittelbar an unsere Mitarbeiter.
  1. Schülerinnen und Schüler ab der 11. Klasse und Berufsschüler müssen die Schulwegkosten zunächst selbst bezahlen:
  • Gymnasiasten, Wirtschaftsschüler, Berufsfachschüler (ohne Berufsfachschule in Teilzeitform) ab der 11. Klasse
  • Schüler an Fachoberschulen und Berufsoberschulen
  • Schüler an Berufsschulen, die in Teilzeit unterrichtet werden

aber

  • Liegen die Fahrtkosten pro Familie und Schuljahr über der so genannten Familienbelastungsgrenze, die entspricht ab 01.08.2017 einem Betrag von 440,00 Euro, erstattet der Landkreis die Kosten der notwendigen Beförderung nach dem jeweiligen Schuljahr teilweise (Kostenerstattungsanspruch). Hierfür muss ein Erstattungsantrag gestellt werden. Das Formular “Antrag auf Fahrtkostenerstattung” finden Sie unter Formulare und weiterführende Infos.
  • Bezieht eine Familie eine der folgenden Leistungen im Vormonat des Bewilligungszeitraumes (= August), so erstattet der Landkreis die Schulwegkosten auf jeden Fall ganz oder bestellt auf Antrag bereits zu Schuljahresbeginn Fahrkarten:
    • Kindergeld für drei oder mehr Kinder
    • Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII)
    • Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II)

Quelle: www.landkreis-regensburg.de

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