Fotowettbewerb zeigt Vielfalt in heimischen Gärten 125-jähriges Gründungsfest des Bezirksverbands Oberpfalz für Gartenbau und Landespflege

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Regensburg – Der Bezirksverband Oberpfalz für Gartenbau und Landespflege feierte heuer sein 125-jähriges Gründungsfest. Anlässlich dieses großen Jubiläums waren die Mitglieder der Obst- und Gartenbauvereine eingeladen, bei einem Fotowettbewerb mitzumachen, der das aktuelle Schwerpunktthema „Biodiversität“ sowie das Kernthema „Garten“ in den Fokus rückt und miteinander verbindet.

Die eingereichten Fotos wurden anhand eines Beurteilungsbogens von einer Fachjury bewertet. Dabei wurden zwölf Siegerbilder mit jeweils 100 Euro, einem Buch zum Thema Naturfotografie sowie einer gerahmten Vergrößerung des eingereichten Fotos ausgezeichnet. Die Bilder zieren nun den Jubiläumskalender des Bezirksverbandes.

Auch aus dem Kreisverband Regensburg für Gartenkultur und Landespflege nahmen zahlreiche OGV Mitglieder am Fotowettbewerb teil. Der Jury wurde die Auswahl aufgrund der hochwertigen Einsendungen nicht leicht gemacht; letztendlich fiel die Entscheidung auf Johann Ferstl vom OGV Zeitlarn.

Die Auszeichnung der Sieger und Überreichung der Preise sollte im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Bezirksverbands erfolgen, die dieses Jahr Corona-bedingt leider entfallen musste. Stattdessen überreichten Landrätin und OGV Kreisverbandsvorsitzende Tanja Schweiger, sowie Stephanie Fleiner, Geschäftsführerin des OGV Kreisverbandes, die Preise und Geschenke an Johann Ferstl vom OGV Zeitlarn, in kleinstem Rahmen stellvertretend für den Bezirksverband. Auch Alfons Eckstein, Vorsitzender des OGV Zeitlarn, nahm an der Auszeichnung teil. „Wir freuen uns sehr, dass auch aus unseren Reihen ein Siegerfoto den Kalender für 2021 ziert,“ so Landrätin Tanja Schweiger. Als Jurymitglied konnte sie feststellen, dass die Vielfalt in unseren Gärten von den zahlreichen Hobbyfotografen wunderschön in den richtigen Fokus gerückt wurde.

Hintergrund:

Eine übermäßige Nutzung der natürlichen Ressourcen sowie ein zu großer Flächenverbrauch durch Infrastrukturmaßnahmen drängen natürliche Lebensräume immer weiter zurück. Auch der vom Menschen verursachte Klimawandel trägt zu einer Bedrohung der Artenvielfalt bei. Die Roten Listen, also die Verzeichnisse der gefährdeten, verschollenen und ausgestorbenen Tier- und Pflanzenarten, Artengesellschaften und Biotoptypen, werden immer länger. Der Schwund der Artenvielfalt bedroht auch die Lebensgrundlage für uns Menschen. Ist die Artenvielfalt erst einmal verschwunden, kann sie nicht wiederhergestellt werden. Um diesem Schwund entgegenzuwirken, ist jeder einzelne verantwortlich, sein Verhalten zu hinterfragen und entsprechend anzupassen. Unsere Gärten sind wertvolle Kleinbiotope, die bei einer naturnahen Gartenbewirtschaftung zahlreichen Tieren Lebensraum bieten.

Zentrum für Erinnerungskultur gegründet

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